Muss das Testament zu Lebzeit (selbst) an das Notar übergeben werden?

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4 Antworten

Das Testament kann auch 50 Jahre in der Schublade gelegen haben, wenn es formwirksam errichtet wurde. Das spielt keine Rolle. Des Weiteren besteht Ablieferungspflicht aller aufgefundenen Testamente nach dem Tod des Erblassers. Daher hat die Tochter richtig gehandelt.

so ein testament ist immer rechtswirksam, wenn es den gesetzlichen anforderungen entspricht. das muss nicht bei einem notar hinterlegt sein, sondern kann irgendwo verwahrt werden. wer aber meint, dass es gefälscht ist, muss es formell anfechten, dann wird mit anderen schriftstücken oder unterschriften des erblassers die echtheit geprüft.

ein testament, dass von oder vor einem notar erstellt wurde, ist absolut sicher und unangreifbar, kostet aber auch etwas.

Ja, es ist gültig. Auch meine Oma hatte ein handgeschriebenes Testament, welches wir erst nach ihrem Tod öffneten, obwohl wir wußten, daß es existiert und wo es liegt.. Es erfüllte sämtliche Anforderungen, die an Testamente gestellt werden.


Wichtig ist, das es handgeschrieben ist und ab und zu mit neuen Datum unterschrieben ist, dann hat es immer Gültigkeit! 100 pro! Und dem Notar muss man es nicht geben!

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