Muss das Jobcenter eine Heizkostennachzahlung auch für den Zeitraum vor Antragsstellung übernehmen?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Es kommt darauf an auf welche Wohnung sich die Nachzahlung bezieht und wann dir die Nachzahlung bzw.die Jahresendabrechnung ( Zuflussprinzip ) zugestellt wurde !

Bezieht sich die Nachzahlung auf deine derzeitige Wohnung und hast du die Abrechnung frühstens im Monat der Antragstellung und nicht schon vorher bekommen,dann muss eine Nachzahlung auf formlosen schriftlichen Antrag übernommen werden,wenn diese sich auf die KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung ( Warmmiete ) bezieht.

Denn im Gegenzug würde das Jobcenter auch eine Gutschrift die sich auf die KDU - bezieht mindernd auf deine KDU - anrechen,auch wenn diese Gutschrift aus einer Zeit vor dem Leistungsbezug stammt.

Nur wenn du im Leistungsbezug vom Jobcenter nicht die volle KDU - übernommen bekommst,weil die KDU - nicht angemessen ist und du selber zuzahlen musst kannst du von einer Gutschrift die sich auf die KDU - bezieht erst mal deine eigene Zuzahlung abziehen.

Erst wenn danach noch ein Guthaben übrig wäre dürfte das Jobcenter dieses dann mindernd auf die KDU - anrechnen.

Entscheidend ist der Zeitpunkt, wann dir die Abrechnung zugestellt wurde. Wenn das innerhalb des bewilligten Bezuges von Transferleistungen geschehen ist, darfst du die Erstattung der Nachzahlung beantragen. In der Regel wird das so bewilligt.

Ebenso ist es bei einem Guthaben. Zustellung während des Bewilligungszeitraumes wird es als Einkommen angerechnet, obwohl vor Eintritt in Harz 4 entstanden.

Eigentlich ja, weil der Bedarf jetzt während des ALG-II-Bezuges besteht. Eine Gutschrift würde auch verrechnet werden.

Nennt man Zuflussprinzip.

Reiche die BKA ein, dazu bist Du verpflichtet.

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Höchstens aber nur für April, Mai und Juni 2016. Vorher war er nicht im Leistungsbezug also werden die Kosten für die vorherigen Monate nicht übernommen ganz einfach.

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@Havo95

So einfach ist es nicht,dass zeigt deine falsche Antwort !

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Jobcenter verlangt Rückzahlung trotz selbstverschulden?

Ich bekomne seit 1 Jahr Leistungen von Jobcenter und bei der Antragstellung (Juli 2015) war mein Warmwasser- und Heizkosten Abrechnung in Höhe von 44€. Oktober 2015 habe ich eine neue Abrechnung, mit 270€ guthaben und das meine monatliche Beitrag auf 24€ reduziert wurde, bekommen und ich habe es bei Jobcenter abgegeben.

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Anhörung wegen zu hoher Heizkosten!

Hallöle!

Habe vor knapp 4 Wochen meine Betriebskostenabrechnung erhalten, muss 461 Euro Heizkosten nachzahlen. Dazu muss ich erwähnen, das ich von Jahr zu Jahr weniger Guthaben hatte, bzw. mehr nachzahlen musste. Vor 2 Jahren waren es noch knapp 150 Euro Guthaben, vor einem Jahr schon 250 Euro Nachzahlung, jetzt 461 Euro Nachzahlung.

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Und nun dieser Anhörungsbogen.

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Kann mir hier jemand mal ausrechnen, wieviel Heizkosten im schlimmsten Falle nur noch übernommen werden?

Hier ein paar Daten:

Wohnfläche: 79,91 qm Fernwärme Gebäudefläche: 2559 qm

Bisherige Heizkostenvorauszlg.: 93 Euro Neue Heizkostenvorauszlg. : 122 Euro Alte Miete: 550,94 Neue Miete: 579,94

Sowas bereitet mir immer schlaflose Nächte... Bitte um Hilfe....

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