Muss das Auto bei Verkauf durch Haendler angemeldet und versichert bleiben?

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14 Antworten

Ein Kfz-Händler hat für solche Fälle ein rotes Kfz-Kennzeichen für Probefahrten.

Und daher könnte man es auch abmelden.

Nur wenn der Händler das Fahrzeug nicht verkaufen kann und es zurück gibt, müsstet ihr es wieder anmelden.

Gruß Apolon

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Dann ist das wohl eine Hinterhofwerkstatt, die keine Haftpflichtversicherung für Handel, und Handwerk  hat. 

Diese würde nämlich eine ständige rote Nummer haben, um Fahrzeuge Probe fahren zu können.

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Hmmm? Also normalerweise kauft der Händler ihr das Fahrzeug ab und verkauft es dann weiter.

Wenn jetzt einer eine Probefahrt macht und in ein anderes Auto fährt, dann soll ihre Versicherung zahlen oder wie?

Also ich würde das mal ganz schnell wieder zurückholen und entweder bei einem anderen Händler verkaufen (an den Händler) oder selbst privat verkaufen (aufpassen mit Betrügern und so).

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Im Kundenauftrag zu verkaufen ist eine gängige Praxis, und im Normalfall auch nicht verwerflich. Nämlich genau dann, wenn der Händler von dem Auto normalerweise die Finger lassen würde. Z.b. bei Autos bei denen ein Defekt wahrscheinlich ist. (diese müssen aber auch so gekennzeichnet sein)

Der Verkäufer hat immer noch den Vorteil das breite Netzwerk des Händlers zu nutzen(z.b. an Verwerter).

Habe ich beim letzten Verkauf genutzt und zwar abgemeldet. Der Händler hat seine Roten Nummer zur Verfügung gestellt.

Problematisch wird das nur dann, "im Kundenauftrag verkauft" nur ein Vorwand ist, um sich die Gewährleistung zu sparen. z.b. bei Unfallfahrzeugen oder Rahmenschäden, die zuerst nicht erkennbar sind.

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Hallo,

der Händler ist ein Schlitzohr, was er da macht dient einzig und alleine dem Umgehen der gesetzlichen Gewährleistung.

Im Kundenauftrag heißt nämlich nichts anderes, als das nicht der Händler der Verkäufer ist, sondern sie.

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Dann würde ich mir mal schleunigst einen (wenigstens halbwegs) seriösen Händler suchen, denn das ist nicht normal. Der verkauft nämlich selbst und nicht im Kundenauftrag.

Mal abgesehen von den noch überschaubaren Kosten für Versicherung und Kfz-Steuer, was ist denn wenn es einen Unfall gibt oder das Auto gestohlen wird? 

Genau dafür haben Händler die roten Nummernschilder, sie § 16 FZV - https://www.gesetze-im-internet.de/fzv\_2011/\_\_16.html

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Kommentar von DerHans
10.08.2017, 18:14

Aber längst nicht jeder Hinterhofschrauber bekommt eine ständige rote Nummer.

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Was ist das denn für eine Nummer? Wieso gibt man eine Auto an einen Händler und beauftragt den damit das zu verkaufen? Das verkauft man entweder direkt an diesen Händler oder selber auf eigene Faust an irgendeine Privatperson.

Also schnell die Kiste dort wegholen und einen anderen Händler suchen, der sie direkt abkauft und dann ist das Thema durch. In der jetzigen Konstellation ist immer die Bekannte die angeschmierte wenn mit der Karre noch was passiert. Reichlich dumm.

Dass der Händler der so ein merkwürdiges Ding durchzieht nicht seine roten Nummernschilder für ein Fahrzeug verwendet, das ihm gar nicht gehört, wundert mich nun auch nicht.

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Der Haendler hat ihr gesagt, dass sie es nicht abmelden darf und auch die Versicherung nicht kuendigen, da es ja versichert und angemeldet sein muss, wenn es Probe gefahren wird.

 

Dann sollte sie sich schnell einen neuen Händler suchen. Denn genau für solch einen Fall haben die Händler ihre roten Kennzeichen.

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Es liegt ein Unterschied darin, ob das Fahrzeug an den Händler verkauft wird oder er es im Kundenauftrag verkauft. Ist der Händler Käufer, kann er das Fahrzeug abmelden oder auch nicht. Verkauft er im Kundenauftrag, bleibt deine Bekannte Eigentümerin bis zum Verkauf.

Selbstverständlich kann deine Bekannte das Fahrzeug abmelden und die Versicherung kündigen. Es ist aber schwieriger, einen PKW zu verkaufen, wenn eine Probefahrt nicht möglich ist. Außerdem könnte der Händler den Kundenauftrag dann zurückgeben, weil seine Chancen, eine Verkaufsprovision zu kassieren, damit erheblich sinkt. Immerhin steht das Fahrzeug schon 3 Monate bei ihm. Der Händler wird keinen "Dauerparkplatz" zur Verfügung stellen wollen. Lest euch noch einmal den Vertrag mit dem Händler durch.

Warum meldet ihr das Fahrzeug nicht ab und verkauft es selbst? Dann spart ihr nicht nur Steuern und Versicherung, sondern auch noch die Provision für den Händler.

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Warum sollte der Händler seine roten Nummern für ein Auto verwenden, das ihm gar nicht gehört. In diesem Fall ist es ja wohl wirklich ein reines Vermittlungsgeschäft und kein Vorgetäuschtes. Außerdem hat er wohl auch kein großes Interesse das Fahrzeug zu verkaufen, sonst wäre es sicher innerhalb von drei Monaten verkauft gewesen. Er bekommt von deiner Bekannten ja nur eine Vermittlungsprovision. Er wird immer versuchen erst mal seine eingenen Fahrzeuge zu verkaufen.

Holt das Auto dort wieder weg und ab zu mobile.de

Wenn deine Bekannte aber Pech hat, kann der Händler sogar noch Standgebühren verlangen.

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Kommentar von PatrickLassan
10.08.2017, 14:43

Warum sollte der Händler seine roten Nummern für ein Auto verwenden, das ihm gar nicht gehört.

Um sich seine Provision zu verdienen.

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da es ja versichert und angemeldet sein muss, wenn es Probe gefahren wird.

Dafür haben Händler eigentlich rote Kennzeichen.

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Sorry - der Händler hat eine Meise. Für Probefahrten kann er seine roten Nummernschilder verwenden.

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Also meines Wissens nach sind genau dafür Rote Nummern! 

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