Muss bei Voraberbe / Schenkung eines Betrags X der Steuerberater aufgesucht werden?

6 Antworten

Zunächst wäre der Verkauf deines Miteigentumsanteils bzw. Erbauseinandersetzung gar keine Schenkung. Nur der darüberhinausgehende Betrag.

Der interessiert den Fiskus aber nur dann, wenn der Schenker innerhalb der nächsten 10 jahre verstürbe und dein Erbe an seinem Nachlass plus diese lebzeitige Schenkung oberhalb deines Freibetrages läge.

G imager761


1-. Einen Steuerberater "muss" man nicht aufsuchen. Wenn man über eigene steuerrechtliche Kenntnisse verfügt, geht das alles auch ohne ihn !

2. In Ihrem Fall geht es offenbar um die Erbschaftssteuer. Wenn Sie vom Finanzamt aufgefordert werden, eine ErbSt-Erklärung abzugeben, kann es sicher ratsam sein, sich dabei von einem Steuerberater helfen zu lassen.  Jeder Notar, der einen erbrechtlich relevanten Vertrag beurkundet, muss eine Kopie an das FA schicken, das dann tätig wird.

Du solltest sowohl einen Steuerberater als auch einen Notar (wg. der Schenkung) aufsuchen.

Ob das alles so stimmt, wie du schreibst, hängt doch von vielen Faktoren (.z:B. Verwandtschaftsverhältnis, Steuerklasse) ab, die hier aber niemand weiß.

Bei mir war es z.B. so, dass der Schenkende (Mutter) Steuern bezahlen musste.

Ein Schenker muss nur dann die Schenkungssteuer bezahlen, wenn der Beschenkte sie nicht zahlt ! Hier hat vermutlich die Mutter von vorn herein die Schenkung mit der Zusage verbunden, auch die Steuer dafür zu tragen (und musste möglicherweise den Schenkungsbetrag plus die gezahlte Steuer (also "brutto") versteuern

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wer zahlt 2. Hausgutachten?

Kinder sind Alleinerben laut eines Testamentes der Eltern geworden, Witwe des Verstorbenen bekommt Pflichtteil. Das Elternhaus der Mutter der Kinder wurde vor zwei Jahren an einen der Erben verschenkt, der verstorbene Vater vergass, die Pflichtteilsverzichterklärung der Witwe, die anderweitig abgefunden wurde, beim Notar zu hinterlegen. Nun haben die Kinder (Erben) aber auch noch Schulden geeerbt. Das 1. Hausgutachten, zu dem der Anwalt der Witwe die Kinder aufgefordert hat, wurde noch vom Resterbe gezahlt, die Schulden müssen die Kinder vom eigenen Privatvermögen zahlen. Die Witwe will nun noch ein Gutachten aus dem Jahr der Schenkung, obwohl sie weiß, dass das Haus vor zwei Jahren im gleichen Zustand war und im Gutachten die Änderungen innerhalb der zwei Jahre aufgeführt sind. Sie selbst hat ihren Pflichtteil in Form des Autos und Gelder, die sich nach dem Tode des Vaters abgehoben hat, schon erhalten. Die Kinder, also die Erben, erben eigentlich nichts, Das Haus wurde notariell vor zwei Jahren verschenkt, eine Erbin ist im Grundbuch eingetragen. Es geht aber nur um folgende Frage: Wer muss das 2. Gutachten bezahlen? Wir fänden es ungerecht, wenn wir das auch müssen, zumal unser Vater zwei handgeschriebene Testamente (eben leider nicht beim Notar hinterlegt) hinterlassen hat, dass das Haus - weil eben der Mutter gehört hatte und wir damals auf unseren Pflichtteil zugunsten unseres Vaters verzichtet hatten - nur an die Kinder bzw. an die Beschenkte gehen soll, was für alle Erben in Ordnung ist. Warum die Witwe sich so verhält - sie will nur KOntakt über ihren Anwalt - ist uns unerklärlich. ABER EBEN DIE EIGENTLICHE FRAGE: Ein 2. Gutachten müßten wir ebenfalls von unserem Privatvermögen bezahlen und es käme auf 1000 Euro, ein Gelderbe ist nicht mehr da, sondern es kommen noch Schulden auf uns zu, die der Steuerberater gerade errechnet.

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