Muss auf dem Bau immer ein Helm getragen werden?

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Die Unfallvergütunfsvorschriften schreiben ganz genau einen Körperschutz vor - dazu gehört auch der Helm.. Passiert etwas, ohne dass die UVV eingehalten wurden, gibt es ein massives Problem mit der BG.

Für die Überprüfung zur Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen ist die Gewerbeaufsicht, gegebenenfalls in Zusammenarbeit mit anderen Behörden verantwortlich.

Es gibt keine gesetzliche Regelung für das Tragen von Helmen auf Baustellen, was wichtig wäre. Oftmals gibt es Regelungen die sinnlos sind, aber wichtige ,gesetzliche Regelungen einfach fehlen. Dennoch würde ich jedem der auf einer Baustelle tätig ist, einen Helm zu tragen, auch wenn das nicht immer angenehm ist. Im Schadensfall hat man weniger Probleme mit der BG.Klar kann man sich fragen, ob ein Dachdecker einen Helm tragen soll, wenn über ihm niemand arbeitet und er nicht mit herabfallenden Gegenständen rechnen muss.

Helmpflichten an sich existieren (Unfallverhütungsvorschriften), werden aber nicht zu selten vernachlässigt und dagegen kann man nur selten etwas unternehmen, da es keinen Gesetzestext gibt der das Tragen eines Helms bei Bauarbeiten regelt.

"Strahlenschutzanzüge" schützen vor Strahlung oder nur vor radioaktivem Staub?

Man kennt die Bilder uas Fokushima oder Tschernobyl: Menschen in Ganzkörperoveralls mit Atemschutzmaske und Messgeräten kontrollieren Strahlungswerte...

Der örtliche Katastrophenschutz rät für den Fall eines Störfalls mit der Freisetzungen von Radioaktivität dazu Staubschutzmasken der Klasse 3 sowie entsprechende Schutzoveralls zu tragen, wenn man das Haus verlassen muss. Auch solllen Türen und Fenster natürlich geschlossen bleiben und Lüftungen oder Klimaalagen abgeschaltet werden.

Soweit eine nette Theorie - die mich an Umbauzeiten in unserem Haus erinnert: Da wo Baustelle war, wurde alle rundrum abgeklebt und wer da drin gearbeitet hatte, musste sich beim Verlassen der Baustelle die Schuhe und auch die staubigen Klamotten ausziehen. Dass nach und nach der Baustaub trotzdem den Weg in den Rest des Hauses fand ist wohl klar gewesen...

Wenn ich nun diese der Bevölkerung empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen also richtig einordne, will man lediglich verhindern, dass die Kontamination in die Gebäude getragen wird, bzw. dass diese Stoffe durch die Atmung in den Körper gelangen. Einen direkten Schutz gegen die Strahlung stellen dieses Schutzmaßnahmen ja aber nicht da. Also hilft es dazu z.B. nur sich hinter ner dicken Wand zu verstecken oder im Keller zu bleiben und zu hoffen dass die freigesetzten radioaktiven Stoffe wirklich nicht ins Haus getragen werden...

Also nun die eigentliche(n) Fragen(n):

  • sehe ich die Ratschläge vom Katastrophenschutz richtig? ZumTeil eine Beruhingungstaktik für das Volk zum Teil eben nur der Versuch die "Verschmutzung" auf den Außenbereich zu begrenzen.
  • sind die Anzüge, die man auf dem Bilder solcher Katastrophen sieht auch nicht viel mehr als "Staubschutz" oder halten diese tatsächlich Strahlung ab?
  • Wirkliche Strahlenschutzanzüge müssten doch aus Strhlungsabsobierenden Materialien sein - dabei fällt mir dann nur die Bleischürze beim Roentgen ein. solche Anzüge wären also heftig schwer - kaum zu glauben, dass Menschen sich darin so "leichtfüßig" bewegen können wie auf den Videos gezeigt.
  • Ist das "Säubern" einer kontaminierten Oberfläche tatsächlich so einfach wie banales Staubwischen oder bleiben immer Spuren von Radioaktivität zurück? Sprich reicht es die auf der Oberfläche befindlichen radioaktiven Stoffe zu entfernen oder kann die Radioaktivität sich weiter "fortpflanzen" - Stichwort "Aktivierung, Elektroneneinfang"?

Freu mich auf Eure Antworten.

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Schutzbrille mit Sehstärke wer trägt die kosten?

 
Hallo!

Ich arbeite in einem Labor, dort müssen wir Schutzbrillen tragen. Für die die eine normale Brille haben gibts es extra Schutzbrillen die wir über unsere normalen Brillen tragen. Diese aber verschlechtern die sicht und man bekommt nach einer Weile Kopfschmerzen, da wir diese Brillen bis zu 5 Stunden am Stück tragen.
Habe mich bei einigen Optikern erkundigt was eine Schutzbrille mir Sehstärke kosten würde, diese Preise sind mir aber zu Teuer. Mein Arbeitgeber möchte mir die Brille nicht zahlen, da er ja Schutzbrillen gestellt hat und er nichts dafür kann das ich damit nicht klar komme. Auch die Betriebsärztin war der Meinung mein Arbeitgeber müsste mir die Schutzbrille mit Sehstärke nicht zahlen.
Ich habe zwar schon gegoogelt aber konnte irgendwie nichts aktuelles finden, und bei den vielen Parapraphen im Arbeitsschutzgetz durch zu blicken, ist auch schwer.

Kennt sich jemand in diesen Fall aus?

Ach ja und noch was muss der Arbeitgeber jedem seine eigene Schutzbrille, egal mit oder ohne Sehstärke, stellen?

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Ist eine “Modernisierung der Kabelanlage” durch Vodafone wirklich notwenig, oder ist es eine Strategie um Kunden zu binden?

Wir wurden von unserer Hausverwaltung zu einer außerordentlichen Eigentümerversammlung wegen einer “kostenlosen Modernisierung des Kabelanschlusses” durch Vodafone / Kabel-Deutschland einberufen. Durch Zufall haben ein paar der Eigentümer von den Technikern vor Ort erfahren, dass dies bedeutet, dass die neuen Kabel (die alten Kabel verlaufen jetzt in Schächten innerhalb der Wand) zu stark sind, um durch die vorhandenen Rohre gezogen zu werden. Das heißt, dass die neuen Kabel definitiv nur durch Aufputzlösung verlegt (sichtbare Kabelschächte an der Wand quer durch die Wohnungen), und wo es dann machbar ist, kann das Kabel in der Sockelleiste weitergeführt werden.

Erschwerend kommt hinzu, dass es einen Hauptstrang geben muss, von welchem aus die einzelnen Kabel und Abzweigungen zur jeweiligen Dose gehen sollen und wieder zurück. Da die Wohnungen zum Teil nicht gleich geschnitten sind, kann es sein, dass diese nicht etwa in einer unauffälligeren Ecke, sondern unter Umständen mitten im Raum herauskommen würden (erhebliche Wertminderung der Immobilie). Es ist sehr wohl möglich, die Unterputz-Variante und somit wesentlich schönere Variante durchzuführen,... allerdings bedeutet dies eine riesengroße Baustelle UND die Kosten werden nicht von Vodafone getragen.

Laut Kabel-Deutschland funktioniert die Anlage jetzt zwar noch, aer es kann se8n, dass in einigen Jahren auf dem Fernsehgerät nur noch Schnee empfangen werden kann (wegen gestörtem Signal, oder abschalten der Leistung),...

  1. Frage: ist es wirklich notwendig, die Kabel zu “erneuern”, oder ist es nur eine Taktik von Vodafone, Kunden an sich zu binden?
  2. Frage: falls etwas derartiges tatsächlich numgänglich ist, ist es möglich, dass man mit der vorhandenen Anlage und Schächten komplett auf Kabel verzichten und auf Satellit umsteigen kann?

Laut den Kabel-Deutschland-Technikern wären unsere beiden Häuser die ersten im gesamten Umland bei denen diese Erneuerung umgesetzt werden würde.

Leider bekam man nur spärlich Informationen, die man den Technikern selbst sehr mühsam entlocken musste (erst bei Anlauf bzw. Termin 3 möglich gewesen).

Hinzuzufügen sei auch, dass unsere anderen beiden Nachbarhäuser der gleichen Bauart von Vodafone oder Kabel-Deutschland noch gar nicht kontaktiert wurden und nichts von einer Modernisierung durch Vodafone wissen. Nachdem wir zusätzlich unabhängige Techniker und Elektrobetriebe, sowie Meister nach der Sachlage gefragt haben (auch in Ballungsräumen, wo eine derartige Neuerung normalerweise schon früher durchgeführt werden würde, als in einer Kleinstadt), wurde uns mitgeteilt, dass sie noch nie von einer Notwendigkeit oder überhaupt davon gehört hätten - und sie auf eine Verkaufsmasche tippen.

Als Laie kennt man sich da natürlich gar nicht aus, und weiß nicht so recht, an wen man sich am Besten wegen einer qualifizierten und unabhängigen Auskunft wenden soll. Ich bedanke mich schonmal vorab für ihre Antworten und wünsche einen schönen Tag!

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