Muss Arbeitgeber oder Arbeitnehmer den Nachweis über die gearbeiteten Stunden erbringen?

3 Antworten

Für die "Rechtskraft" reicht es, wenn der AG Deine Unterlagen in Kopie zu seinen Unterlagen nimmt. Dann sind Deine Unterlagen Teil der Abrechnung des AG. Wenn Der AG auch noch gegenzeichnet, ist es sogar Beweisfähig. Der Rechtszug nennt sich : "Glaubhafte Versicherung" in der einfachen Form oder "Glaubhafte Versicherung an Eides statt". in der Form vor einem Gericht, im Rahmen einer Beweisaufnahme. Gruß Uli

Die Arbeitszeiterfassung ist in Deutschland nur bedingt gesetzlich geregelt. §16 II ArbZG verpflichtet den Arbeitgeber lediglich, die über die werktägliche Arbeitszeit hinausgehende Arbeitszeit (Überstunden) aufzuzeichnen; es sei denn ein Gesetz schreibt die Erfassung der Arbeitszeit vor.

Grundsätzlich spricht also zunächst nichts dagegen, ihm Deine Aufzeichnungen zu überlassen, da der ArbG sowieso die Zeiterfassung an die ArbN delegieren kann.

Wozu werden die denn benötigt?

Sind diese Unterlagen denn offiziell oder von dir selbst erstellt

Hallo, vielen Dank für die rasche Antwort. Die Unterlagen sind von mir selber - ohne jegliche Gegenzeichnung- erstellt worden.

0
@shaxxu

Dann liegt es im Ermessen des Arbeitgebers, aber er muss ja wohl noch eine Kopie dieser Unterlagen zumindest in Digitaler Form haben um es dem Finanzamt zu geben. Ich persönlich hatte das Problem im Schießverein nach einer Weile habe ich ein Brief von der Behörde bekommen, dass ich nicht zu den Übungen komme und mir der Schein entzogen werden kann. Sie haben meine Aufzeichnungen problemlos übernommen.

1

Was möchtest Du wissen?