Muss alter Strauchbestand zum Nachbarn nach jetzt geltendem Recht behandelt werden?

2 Antworten

Ich habe da was gefunden im Nachbarschaftsrecht Niedersachsen:

§ 54 Ausschluss des Anspruches auf Beseitigen oder Zurückschneiden(1) Der Anspruch auf Beseitigung von Anpflanzungen mit weniger als 0, 25 m Grenzabstand ( § 53 Abs. 1 Satz 1 ) ist ausgeschlossen, wenn der Nachbar nicht spätestens im fünften auf die Anpflanzung folgenden Kalenderjahr Klage auf Beseitigung erhebt. Diese Anpflanzungen müssen jedoch, wenn sie über 1, 2 m Höhe hinauswachsen, auf Verlangen des Nachbarn zurückgeschnitten werden.(2) Der Anspruch auf Zurückschneiden von Anpflanzungen (Absatz 1 Satz 2 und § 53 Abs. 2 ) ist ausgeschlossen wenn die Anpflanzungen über die nach diesem Gesetz zulässige Höhe hinauswachsen und der Nachbar nicht spätestens im fünften darauf folgenden Kalenderjahr Klage auf Zurückschneiden erhebt.           


Interpretiere ich das jetzt falsch oder hat er damit kein Recht, es von uns zu verlangen? Davon mal ab, dass wir nie vorhatten, die Hecke ins unentliche wachsen zu lassen und durchaus kein Interesse an einem Kleinkrieg mit dem Nachbarn haben.

Das Nachbarschaftsrecht der jeweiligen Bundesländer regelt dies genau.

Und da Sie schon einmal eingekürzt hatten natürlich nach dem jetzigen Recht.

 

Laut der jetztigen Gesetzgebung müsste ich die Hecke auf 1,20 einkürzen, dasie sehr dicht hinter der Grenze gesetzt wurde. Seitdem wir hier leben ist sie aber über 2,5 m, auch nach unserem Rückschnitt.

0

Kann ich eine auf der Grundstückgrenze befindliche Hecke entfernen?

Wir haben ein Grundstück gekauft; wobei sich auf einem Grenzstreifen eine alte und ziemlich hässliche, da nicht dicht gewachsen, Hecke befindet. Zunächst hatte ich mich mit dem Nachbarn darauf geeinigt, dass wir die Hecke entfernen dürfen und wir eine Neubepflanzung durchführen (man muss dazu sagen, dass es ein leerstehendes Nachbargrundstück ist). Da wir zu dem Zeitpunkt mitten im Hausbau steckten, haben wir die Entfernung der Hecke erstmal hinten angestellt - jedoch später einen Brief erhalten, dass wir die Hecke nun doch nicht entfernen dürfen.

Kann ich die Hecke nun doch entfernen bzw. was blüht mir (Anzeige und/oder Bußgeld), wenn ich's ohne Einverständnis des Nachbarn machen würde?

...zur Frage

Müssen wir unsere Kletterpflanze auch auf der Seite unserer Nachbarn schneiden?

Hallo, wir haben zwischen unserem Grundstück und dem Grundstück unserer Nachbarn vor ein paar Jahren einen Zaun aufgestellt und die Kletterpflanze dient als Sichtschutz (falls es wichtig erscheint: dabei handelt es sich um unseren Zaun, den wir also gekauft haben, die Nachbarn haben nichts zum Sichtschutz beigetragen, und es ist auch unsere Kletterpflanze), viele Jahre sind nun vergangen und auf einmal steht unsere Nachbarin an der Tür und will, dass wir die Kletterpflanze auf deren(!) Seite des Grundstücks stutzen. Müssen wir das jetzt bei denen machen oder ist das die Aufgabe unserer Nachbarn die Kletterpflanze auf deren Seite zu schneiden?

Danke schon mal im Voraus und ich bitte um anständige Antworten und nur von denen die auch Ahnung haben, ist juristisch :)

...zur Frage

Geht mündl. Vereinbarung m Vorbesitzer auf neuen Käufer über? (diagonale Sichtschutzstützen)

Ich muss meine Frage noch einmal stellen - dieses Mal etwas ausführlicher zum Verständnis.

Wir haben eine Doppelhaushälfte erworben und nach der Garten-Rodung festgestellt, dass der Sichtschutz des Besitzers der anderen Hälfte auf unserem Grundstück abgestützt wird. Es handelt sich nicht um die senkrechten Stützen des Sichtschutzes sondern um zusätzlich diagonal angebrachte Stützen w/ Windlast, die mittels Bodenhülsen auf unserem Grund einbetoniert sind. Sie ragen ca. 1 m in unseren Garten. Die Stützen stellen eine Gefahrenquelle dar und verkleinern die kleine Garten-/Rasenfläche zusätzlich.

Dies wäre eine mündliche Vereinbarung mit dem Vorbesitzer unserer Hälfte gewesen und wir hätten das dann quasi übernommen. Wir hatten bei Kauf keine Information hierüber und bei der Besichtigung nicht hinter Buschwerk nachgesehen.

Im Vertrag steht, dass der Verkäufer keine Kenntnis von Eintragungen im Baulastenverzeichnis hat. Mündlich wurde uns ferner mitgeteilt, dass keine Vereinbarungen mit den Nachbarn bestehen. Wir hatten explizit danach gefragt.

Allerdings steht auch im Vertrag. dass die Immobilie im bekannten Zustand erworben wurde. Gibt es eine Immo-Recht-Klausel oder haben wir Pech w/ der Vertragsklausel "gekauft wie gesehen"?

Um zu wissen wie man sich positionieren kann, möchten wir gerne wissen wer im Recht ist.

...zur Frage

Baum aufs Grundstück gefallen , Haus & Grundbesitzerhaftpflicht?

Ich habe da ein Problem. Ich bin zwar selbst bei einer Versicherung aber ich brauche bis Montag eine Antwort und erreiche bei meiner keinen mehr. Nach Sturm "Emma" sind mehrer große alte Tannen von unserem Nachbargrundstück auf unser gefallen haben dabei die Grundstückmauer zerrstört und einen Zaun unseres Mieters der zur Abtrennung seines Gartenbereiches aufgestellt wurde. Wer haftet für den Schaden. Die Haus-& Grundbesitzerhaftpflicht unseres Nachbarn oder die Wohngebäude? oder noch jemand anderes?

...zur Frage

Vernachlässigte Nachbarskatze füttern erlaubt?

Hallo,

die Nachbarn haben sich kürzlich einen großen Hund angeschafft, seitdem ist die alte, kranke Katze immer bei uns. Sie ist sehr dünn. Wir haben auch mit den Nachbarn mehrmals darüber gesprochen, aber es hilft nichts. Eigentlich sollen wir sie nicht füttern, weil sie ja sonst bei uns bleiben würde, da sie sich wegen dem Hund nicht mehr wohlfühlt. Können uns die Nachbarn trotzdem was, wenn wir sie auf unserem Grundstück füttern? Sie darf nicht ins Haus, sitzt aber immer vor der Tür. Wir haben Mitleid mit dem Tier und gerade im Winter habe ich Angst, dass sie es nicht überleben könnte.

Weiß jemand Rat?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?