Muslimin und Christ .Beziehung ehe - Gibt es Möglichkeiten?

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13 Antworten

Wenn ihr nicht versucht euch gegenseitig zu missionieren, kann es zwischen euch funktionieren.

Was die Kinder betrifft, würde ich sie an eurer Stelle ohne religiöse Einflüsse erziehen. So erhalten sie einen objektiven Blickwinkel auf beide Religionen und können sich, wenn sie alt genug sind, selbst entscheiden zu welcher Religion sie sich mehr hingezogen fühlen.

Das würde euch als Eltern lediglich abverlangen auch eure Kinder weder zu indoktrinieren, noch zu missionieren.

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Vielleicht erledigt sich ja euer Problem von selbst. Wenn die Bretter vor euren Köpfen eine entsprechende Größe haben, kommt ihr damit möglicherweise nicht mehr durch die Schlafzimmertür. Und da ich vermute, daß ihr nur dort Sex haben würdet, wärs das dann mit dem Kinderwunsch.

Falls es doch noch klappen sollte: Religiöse Indoktrination ist im Prinzip nichts weiter als Kindesmißbrauch. Ich rate daher davon ab.

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Das hängt von eurem Charakter ab. Wenn ihr beide offen seid und noch wichtiger: ihr euch selbst wichtiger seid und den jewils anderen so liebt wie er ist, dann wird es schon passen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das ein sehr wichtiges Prinzip ist. Die jeweilige Eigenschaft ist dann ein teil des Partners, den du liebst. Sollest du das hinkriegn ist alles geritzt. Wegen den Kindern das solltet ihr unbedingt so früh wie möglich fix ausmachen, denn das kann danach zu großen problemen führen

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"Welche Religion sollen wir Ihnen beibringen"

Das klingt für mich wie "Welche Fremdsprache soll ich lernen" oder "Was wollen wir heute abend im Fernsehen sehen" :-)

Ich sehe nur zwei Möglichkeiten.

1. Es ist euch beiden nicht wirklich wichtig. Es geht nicht um den Glauben, sondern nur um eine Religion. Eine Sammlung von Verhaltensregeln, Schweinefleisch ja/nein, halal oder haram, Freitags Fisch oder nicht. Ostern feiern oder nicht. Dann könnt ihr super zusammenleben bis zum Ende eurer Tage.

2. Mindestens einem von euch ist es wirklich ernst mit dem Glauben. Dann wird es knallen, das kann ich fast garantieren. Muslime und Christen können in der Gesellschaft gut miteinander leben. Auch mit Juden. Wie heißt dieser Chor irgendwo in Israel, wo sie alle miteinander musizieren...

Aber in einer intimen Zweierbeziehung würde es von morgens bis abends nur Streit geben.

Also entweder ihr seht das locker und macht beides mit halbem Ar... :-)

Oder ihr solltet euch trennen.

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Keine Religion beibringen. Sondern sie bilden und ihnen bestimmte Werte beibringen, wie z.B. Nächstenliebe und Toleranz. Zeig ihnen, wie man mit oder ohne Geld glücklich sein kann und lehre ihnen das Handeln nach dem kategorischen Imperativ(Kant).

Für den Fall, dass es einen Himmel, ein Paradies oder die Hölle tatsächlich gibt, ist man auf diese Weise auch ohne Religion ganz gut abgedeckt, würde ich sagen.

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Kommentar von Deamonia
20.01.2017, 14:42

Sag ich auch immer: Wenn es wirklich einen Gott gibt, wird er einen guten Menschen doch nicht bestrafen, nur weil dieser nicht an ihn glaubt ;) 

Ein Christ meinte mal zu mir, das Gott sich solchen Menschen dann eben im Augenblick ihres Todes offenbart, so das er sich zu Gott bekennen kann, und um sie zu sich zu holen. 

Also machen Atheisten die ein gutes Leben führen alles richtig ;) 

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Ich bin muslimin Und mein Freund ist Christ

ich bin gläubige muslimin

Ich bin muslimin Und mein Freund ist Christ

bin gläubige muslimin die niemals konvertieren würde

Alles klar.

Wenn der Muslim eine Christin oder eine Jüdin heiratet, dann ist er von
seiner Religion her beauftragt, ihren Glauben zu respektieren. Er darf
ihr nicht verbieten, ihren Religionsvorschriften zu folgen und die
Kirche bzw. die Synagoge zu besuchen.

Wenn aber ein Nichtmuslim eine Muslima heiratet, dann ist diese
Bedingung, daß er ihre Religion respektiert, nicht gegeben. Der Muslim
respektiert die früheren Offenbarungsreligionen und glaubt an alle
Propheten Gottes. Der Nichtmuslim glaubt aber nicht, daß der Prophet Mohammed von Gott gesandt wurde und respektiert nicht den Islam.

http://antikezukunft.de/2011/06/03/warum-durfen-muslimas-christen-nicht-heiraten/

Gruß

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Kommentar von Jogi57L
20.01.2017, 15:54

Kein Mensch muss glauben, dass Mohammed von Gott gesandt wurde, um den andersgläubigen Partner zu respektieren....

Es gehört in einer freiheitlichen Gesellschaft eben dazu, dass man den Partnern in gewissen Dingen einen eigenen Freiraum zugesteht....

Die Religion muss ja nicht im Mittelpunkt stehen..

Man sollte sich auf das Verbindende ( Liebe, sexuelle Anziehung, gemeinsame Hobbies.. etc....) konzentrieren, anstatt auf das Trennende...

und schon kann es gut gehen.....

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ich z.B. kenne ein Ehepaar, wo sie CDU-lerin ist, und er Grüner....

beide haben auch Pöstchen in ihren Parteien.... 

klar gehen sie sich bei öffentlichen Veranstaltungen nicht gegenseitig an den Kragen, sondern vertreten eher sachlich ihre Positionen...

offengestanden ... ich würde so eine Beziehung wohl nicht führen können/wollen... aber das ist nicht relevant....

die Beiden können es ....

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btw...

auch ich habe u.a. eine  sunnitische Muslima als Bekannte/Freundin... wir haben viel Spass miteinander..... und heikle Themen klammern wir aus.... da kuscheln wir lieber.....

.. haben aber auch schon gemeinsam gebetet....und dabei ein "saugutes" Gefühl gehabt....

ok, wir sind auch beide deutlich ü 50, vielleicht sieht man da manches anders......

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Das steht nirgends! Ihr müßt euch entscheiden, nach welcher Religion die Kinder erzogen werden. Aber da eure Standpunkte ziemlich verhärtet sind - "ich würde niemals konvertieren" , er genauso, wird eure Beziehung keine großen Chancen haben. Es ist nicht erkennbar, daß ihr für Kompromisse bereit seid!

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Jesus ist Gottes vergebung wichtig, Mohamed ist Gottes gerechtigkeit wichtig. Beides ist wichtig. Wenn beide die wichtigkeit von beidem erkennen und achten können, ist eine ehe möglich. Es wird zu streitigkeiten kommen. Wenn ihr es schaft, eure liebe, als geschenk eures Gottes zu verstehen, so werdet ihr zusammen glücklich und zufrieden leben! 

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ich weiß nur, dass dazu irgendwo steht, dass eine Muslima nur einen Muslim als Ehepartner haben darf.....


...aber da scheinst Du ja eh drüber zu stehen, was ich positiv finde....



Es gibt keine Pflicht, den Kindern eine Religion beizubringen.....aber es wird wohl aus deiner Sicht relevant sein, oder ?


na, dann bringt ihnen doch die Gemeinsamkeiten bei, die Islam und Christentum haben... und klärt sie später, wenn sie es verstehen, darüber auf, dass der wesentliche Unterschied ist, dass

der Islam Jesus nicht als Sohn Gottes anerkennt

und das Christentum eben schon.....


WISSEN tut es doch eh Niemand... es ist reiner Glaube....


ansonsten geht es eher darum, die Kinder zu Anständigkeit, Höflichkeit und Respekt vor anderen anständigen, höflichen, respektvollen  Menschen zu erziehen...


... und ihnen eine gewisse Fähigkeit dazu  zu verleihen, ignorante und unhöfliche Menschen.... zwar zu dulden ( tolerieren)... aber ggf. auch zu ignorieren.....


mehr könnt ihr doch nicht tun.... und evlt. ist Gott/Allah klüger und duldsamer, als es sich Menschen vorstellen können...


... und zeigt Wege auf, die es vorher nicht zu geben schien.....


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btw...


ER braucht sich keine Sorgen zu machen....denn:




Die Bibel adressiert speziell Christen, die mit Ungläubigen verheiratet sind in 1. Korinther 7,12-14: "…

Wenn ein Bruder eine ungläubige Frau hat und es gefällt ihr, bei ihm zu wohnen, so soll er sich nicht von ihr scheiden. 

Und wenn eine Frau einen ungläubigen Mann hat und es gefällt ihm, bei ihr zu wohnen, so soll sie sich nicht von ihm scheiden. 

Denn der ungläubige Mann ist geheiligt durch die Frau und die ungläubige Frau ist geheiligt durch den gläubigen Mann….“ 

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ob es im Islam ähnliche Auslegungen oder Schriftstellen gibt, weiß ich konkret nicht..... schön wäre es... denn dann wärt ihr beide immer auf der sicheren Seite, und die Kids auch.....

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also meine freundin ist auch christ und ich muslim. ich hab zwar keine kinder :D aber wir hatten schon mal darüber gesprochen wie es sein soll.. also die kinder sollten die regeln von quran befolgen also halal essen und so weiter das ist das wichtigste und wenn sie älter sind und es verstehen kann man den kindern ja den quran und die bibel zeigen und sie machen sich ein eigenes bild. das ist wirklich schwierig :/

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Kommentar von anonymmmm26660
20.01.2017, 00:09

Habt ihr euch auch die Frage gestellt Beschneidung oder taufe ? Kirche oder moschee?  Mekka und alles ist zwar alles ähnlich aber doch anders 

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Ich kann dir jetzt zwar nicht genau sagen wo, aber im Koran steht wohl, das Muslime Juden und Christen respektieren sollen. Sie werden als "Völker des Buches" bezeichnet. 

Wobei es im Koran, und auch in der Bibel für fast alles eine Positive und eine Negative Aussage gibt. 

Du wirst also finden das es ok ist, und auch wieder das es nicht ok ist. 

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Der liebe gott liebt jeden solange du ihn liebst und es auch zeigst...solltest du ihn vergessen (insha'allah nicht)wird er dich nicht vergessen.❤der islam ist toleranter als du denkst es geht (im grunde)nur an den Glauben an gott und die liebe zu den vongotterschaffenen wesen..also ja...insha'allah wird dich drr liebe gott auf immer segnen❤

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Wen interessiert's!?

Macht doch einfach, was ihr wollt und nicht was irgendwelche Leute aus irgendwelchen veralteten Büchern rausinterpretieren!

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Kommentar von mondfaenger
20.01.2017, 00:05

ich bin gläubige muslimin die niemals konvertieren

Die Fragestellerin interessiert das schon!

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