Muslima: Warum denk ich so?

25 Antworten

Was du sagst, widerspricht sich. Denn ein Muslima bezeugt ja, dass es einen Gott gibt. Zweifelst du offen Gott an und das tust du ja, fällst du aus dem Islam. Dann bist du Muslime nur auf Papier. Sei bitte vorsichtig. Lass dir von Satan keinen Unsinn einreden. Ich möchte dir hier einige Gedanken mitgeben...

Gott hat das Leben zu einer Prüfung gemacht. Gott ist vollkommen gerecht. Der gerechte Prüfer greift während der Prüfung nie in das Prüfungsgeschehen ein.

Gott prüft uns mit guten Dingen und auch schlechten Dingen. So prüft er uns, wie wir mit allem umgehen. Ob wir gute Gaben sinnvoll einsetzen und spenden und nichts verschwenden, aber auch, damit er sieht, ob wir mit schlechten Situationen geduldig sind, nicht vom Glauben abfallen und ob wir trotzdem dankbar sind.

Gott prüft uns mit Reichtum, um zu sehen, ob wir spenden, gute Dinge damit tun, Schulen bauen für Arme usw. Gott prüft uns mit Armut, um zu sehen, wie geduldig wir damit umgehen. Die Armen werden am jüngsten Tag dafür entschädigt werden. Gott sagt, die Armen werden die ersten sein, die das Paradies betreten werden. Die geduldig waren natürlich. Die Armen brauchen keine Almosensteuer abgeben, so haben sie im Gegensatz zum Reichen 100% in ihrer Pflicht erreicht, als wenn ein Reicher nicht den Betrag spendet, den er spenden müsste, oder gar nichts. Reiche und Arme werden gegeneinander geprüft. Gäbe es die einen nicht, könnten die anderen nicht durch sie geprüft werden. Genauso ist es mit allen anderen Gegensätzen. Gesundheit und Krankheit, Kinder und Kinderlosigkeit usw...alles sind Prüfungen jeweils.

Kinder unter der Pubertät, die getötet werden, sind ohnehin im Paradies. Sie werden entschädigt werden, dafür, dass die getötet wurden oder geistig behindert waren. Kranke, die geduldig waren, werden belohnt werden im Jenseits. Jede Krankheit ist immer entweder eine Strafe oder eine Prüfung. Ist es eine Strafe im Diesseits, so wird einem dafür die Strafe in der Hölle erlassen oder verkürzt. Ist es eine Prüfung, so wird man dafür entschädigt und es werden dafür Sünden gelöscht. Gott sagt, dass den Gläubigen nichts trifft an Leiden, ohne dass ihm dafür Sünden getilgt werden, und seid es auch nur ein Stich durch einen Dorn.

Was nun Erdbeben und Kriege usw..betrifft, muss man sich vor Augen halten, dass zwar oft Menschen dabei sterben, aber eine Katastrophe ist nicht komplett nur schlecht.
Passiert ein Erdbeben, können so viele Menschen auch gute Taten sammeln, in dem die Verletzten helfen, Opfer retten, Häuser, Städte, Straßen wiederaufbauen, Kranke pflegen. Genauso wie im Krieg. Und wenn es Ungerechtigkeiten gibt, schaut Gott ebebfalls, was wir tun. Schauen wir nur zu? Gehen wir gegen Gewalt vor? Versuchen wir, die Situation zu verändern..Und und und....

Hoffe, das hilft dir ein wenig, in sha Allah.

"Zweifelst du offen Gott an und das tust du ja, fällst du aus dem Islam."

Dadurch ist keinerlei kritische Auseinandersetzung mit dem Glauben möglich . Entweder man glaubt blind oder man wird verstoßen.  Seh ich das richtig? 

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Sehr schön geschrieben, ma sha Allah!🌸

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du hast die dislikes zurecht bekommem?

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"Was nun Erdbeben und Kriege usw..betrifft, muss man sich vor Augen halten, dass zwar oft Menschen dabei sterben, aber eine Katastrophe ist nicht komplett nur schlecht. "

Ich glaube, du willst uns verarschen. Eine "Kastrophe" ist genau so definiert, dass es eben schlecht ist.

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"Gott prüft uns mit guten Dingen und auch schlechten Dingen. So prüft er uns, wie wir mit allem umgehen. Ob wir gute Gaben sinnvoll einsetzen und spenden und nichts verschwenden, aber auch, damit er sieht, ob wir mit schlechten Situationen geduldig sind, nicht vom Glauben abfallen und ob wir trotzdem dankbar sind."

Ein allmächtiger und allwissender Gott müsste NIEMANDEN Prüfen, er ist doch "allwissend", und kennt das Ergebnis daher sowieso schon vorher. Er wüsste von jedem Menschen von der Geburt bis zum Tode wie dieser sich verhalten würde. 

Also sind all diese Prüfungen nur der Lust Gottes am Leid der Menschen zuzuschreiben. (Sofern man an einen/diesen Gott glaubt)

"Was nun Erdbeben und Kriege usw..betrifft, muss man sich vor Augen halten, dass zwar oft Menschen dabei sterben, aber eine Katastrophe ist nicht komplett nur schlecht.
Passiert ein Erdbeben, können so viele Menschen auch gute Taten sammeln, in dem die Verletzten helfen, Opfer retten, Häuser, Städte, Straßen wiederaufbauen, Kranke pflegen. Genauso wie im Krieg."

Das ist sehr egoistisch, um nicht zu sagen pervers gedacht. Die einen Menschen leiden, damit andere "Punkte" bei Gott sammeln können? Das ist echt widerlich!

Das ist, als wenn man in einem Katastrophengebiet zu denen geht, die alles verloren haben, ihnen Geld gibt, und ihnen sagt "Danke, das ich durch den Tod ihrer 5 Kinder, ihres Mannes und ihrer Großeltern Punkte fürs Paradies sammeln konnte, echt klasse dieses Erdbeben!"

Es gibt, aus menschlicher Sicht, nichts, aber auch gar nichts gutes daran, wenn massenweise Menschen verrecken!

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Aus deiner Frage geht nicht hervor, welchen Gott du meinst.

Wenn du den Gott deiner Religion meinst, dann befindet er sich in deiner Vorstellung, und du kannst dich fragen, wie er dort hineingekommen ist.

Wenn du unter "Gott" verstehst, daß es einen Grund dafür geben muß, daß es überhaupt etwas gibt, und daß dieser Grund "Gott" ist, dann ist das ein ganz anderer, der mit Religionen nichts zu tun hat.

Wenn du nicht "Gott" sondern "Allah" geschrieben hättest, dann wäre deine Aussage, daß du Moslem bist, erheblich glaubwürdiger.

S.a. https://www.gutefrage.net/frage/wie-koennen-die-verschiedenen-religionen-das-theodizee-problem-loesen?foundIn=tag_overview

S.a. https://www.gutefrage.net/tag/theodizee/1

( S.a. TL;DR https://de.wikipedia.org/wiki/Theodizee  - nur, daß Du siehst, Deine Gedanken haben religionsübergreifend ein' Namen und es haben sich schon seit dem Altertum Gelehrte und Theologen die Köpfe darüber zerbrochen, und schon vieeele Gläubige sich bzw ihren Gott das auch gefragt )

Es ist paradox ("gütig + allmächtig + Leid auf der Welt" paßt logisch / begrifflich nicht zusammen) /bzw ein Dilemma für jeden Gottesgläubigen.

Du prüfst ja praktisch Deinen Gott!? ..

-) vielleicht solltest Du das aber nicht und fest auf ihn vertrauen, und Du bist eben ``nur´´ ein Mensch und "Gottes Wege sind unergründlich." und Du solltest nicht zweifeln und festen Glaubens bleiben (egal, 'was passiert); oder ..

-) .. oder Du gehst durch eine Aufklärung Deines Verstandes (und verläßt damit ein bißchen Deinen Gott), und verstehst, daß Du eben ``nur´´ ein Mensch bist und Gott uns nunmal als Menschen (und nicht auch als Götter) gemacht hat, die eben auch ``böse, schlecht´´ sein können, dafür aber selber die Verantwortung tragen und diese nicht auf einen Gott abschieben können dürfen (sonst wären sie keine vollverantwortlichen Menschen mit auch den Vorteilen, die solche Verantwortlichkeit auch hat). Das kann dann immer noch ein ``Vater-Gott´´ sein, der seine Kinder ``hinausschickt´´ in die Welt (sobald sie erwachsen sind), aber zusehen dürfen (aber auch müssen), daß sie alleine klarkommen; oder ..

-) .. oder Du suchst Dir eine der vielen Erklärungen (Ausreden? Behelfslösungen? Glaubensrichtungen?) aus, zB, daß es eine Prüfung ist, oder der Teufel mit im Spiel ist, oder Gott sich nicht um alles ``kümmern´´ kann will und soll, oder er jenseits von Gut und Böse waltet, oder er die Welt und den Menschen gar nicht besser hätte hingekriegen können, oder die Überwindung des Leids gerade nötig ist, um den Weg zu Gott, zur Offenbarung, zur Erleuchtung o.ä. zu finden, oder oder; oder ..

-) .. oder - das liegt Dir aber wahrscheinlich nicht - Du übernimmst die volle Verantwortung für Dein Hineingeschmissen-Sein in eine unglaubliche Welt ohne jeden Gott. Dem einen fehlt dann 'was, ein Rückhalt, ein Rückzugsort, sein Glaube, die Glaubensgemeinschaft - ein Anderer wird dadurch erst richtig frei und voll handlungsfähig (überschätzt und überhebt sich aber leichter), wer's mag.

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