Muskeltraining, Ausdauertraining - Ruhezeiten?

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2 Antworten

Das du nach jedem Krafttraining einen Tag Pause einlegst, ist auf jeden Fall gut. Was ich für bedenklich halte, ist dass du in "recht zügigem Tempo" läufst, wie du es ausdrückst. Außerdem schreibst du, dass du jetzt auch noch die Zeit stoppen willst, was vermuten lässt, dass du diese Zeit ständig beibehalten, wenn nicht sogar noch ständig steigern willst. Da du erst ein halbes Jahr dabei bist, empfehle ich dir, zunächst etwas für deine Aerobe Ausdauer zu tun, und eben das braucht seine Zeit! Vergiss nicht, dass du nicht jeden Tag in gleicher Form bist, schon daher wäre es kontraproduktiv jeden Tag einen "Wettkampf" zu bestreiten. Aerobe Trainingseinheiten bestehen eben aus lockeren Läufen, bei denen du dich auf keinen Fall zu sehr anstrengen solltest. Daher ist es sinnvoll, statt stets eine bestimmte Strecke pro Trainingseinheit, eine bestimmte Zeit pro Trainingseinheit zu laufen. Diese Zeit kannst du dann von Woche zu Woche langsam steigern, Betonung auf langsam. Deine Ausdauer wirst du so kontinuierlich steigern. Solltest du aus irgendeinem Grund einmal nicht so in Form sein, vielleicht weil du unter Schlafmangel leidest oder besonders gestresst bist, solltest du es entsprechend ruhiger angehen, also eben ein wenig langsamer laufen. Sicher wirst du vielen anderen LäuferInnen begegnen, die dann schneller laufen als du, aber darüber solltest du dich nicht aufregen, denn die meisten laufen schlicht und einfach zu schnell. Vor einigen Jahren wurde eine Studie, welche von den Krankenkassen in Auftrag gegeben wurde, in denen der Breitensport untersucht wurde. Das Ergebnis bewies, dass die meisten Breitensportler falsch, soll heissen zu hart trainieren. Das dann das angestrebte Ziel, nämlich bessere Herz- und Kreislaufwerte zu erreichen, nicht auftrat, sondern im Gegenteil ein Gesundheitsrisiko antrainiert wurde, liegt auf der Hand. Während deine Muskeln sich relativ schnell an höhere Belastungen gewöhnen, brauchen die Knochen, die Bänder usw. länger. Wenn deine Muskel sich auf die höhere Belastung eingestellt haben, kannst du spüren, ansonsten ist es nicht so einfach feststellbar, daher ist Vorsicht geboten. Denn wenn du dir darüber bewusst wirst, dass z.B. deine Bänder noch nicht mithalten können, ist es schon zu spät, du musst pausieren und fällst im Trainingsplan zurück. Zusammenfassend gilt also auch hier, willst du schnell Fortschritte machen, gehe es ganz langsam an! Mehr Informationen findest du im Internet, wenn du gleich praktische Erfahrungen machen willst, sieh dich doch einmal nach einem Lauftreff um. Ich wünsche dir viel Erfolg!

Cr1tt0r 22.09.2012, 12:51

Danke für die Stellungnahme! Ich laufe schon mit dem Grundsatz, auf meinen Körper zu hören, und bin mit der Methode glücklich. So laufe ich manchmal weiter, kürzer, schneller oder langsamer als sonst. Das mit dem Zeitmessen wollte ich nur mal machen um eine grobe Durchschnittszeit zu haben, an dem ich meine Ausdauer messen kann. Ist schließlich immer gut zu wissen ;)

Vor etwa einem halben Jahr hab ich klein angefangen, bin ein Drittel meiner jetztigen Strecke gelaufen, in sichtlich langsameren Tempo - Aber auch erst nachdem ich ständig zu schnell gelaufen bin und meine Grenze kennenlernen musste. Danach hat sich alles gut eingefädelt, und ich hab am Ende meiner Läufe das Gefühl das ich alles richtig gemacht hab. Der Körper fühlt sich wohl, das Gehirn schüttet Glückshormone aus, alles gut :)

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Ich würde machen Fitnessstudio,Pause,Laufen,Fitnessstudio,Pause,Laufen.

Soll den Zweck haben das du nach dem Krafttraining eine Pause hast, damit sich Muskelmasse besser bilden kann.Wenn du danach laufen gehst, werden deine Reserven, die du für den Muskelaufbau brauchst, auch dezimiert und du baust weniger Muskeln auf.So hast du deine Pause, kannst dann laufen, wieder Krafttraining machen und dann wieder eine Pause.

Cr1tt0r 22.09.2012, 11:32

Den Gedanken find ich gut, danke!

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