Musiktheorie und Klavierpraxis erweitern?

4 Antworten

Ich nehme an, Du willst Musiktheorie und nicht Grundlagen der allgemeinen Musiklehre lernen, von denen die meisten Antworten hier handeln.

Ein gutes Studien- und Übungsbuch für Klavierpraxis und Musiktheorie ist:

Waldemar Bloch: "Tonsatzlehre", Leykam Buchverlag

Im Groben lautet der Lehrgang so:

  • Alle Kadenzen in allen Lagen (Oktav-, Quint- und Terzlage) und allen Tonarten in Dur und Moll -- flüssig auswendig spielen
  • Dasselbe mit erweiterten Kadenzen (mit Trugschluss etc.) und mit richtigen Stimmführungen
  • Unter Verwendung von Septakkorden und allen Umkehrungen
  • Erweiterung des harmonischen Repertoires auf alle Nebendreiklänge.
  • Dominantnonakkorde und Tredezimakkorde
  • Modulationen zwischen allen Tonarten: Diatonische Modulationen, Unter Verwendung von Neapolitanern, verm. Septakkorden und überm. Quintsextakkorden
  • Leichtes Improvisieren auf Grundlage dieses harmonischen Repertoires und unter Anwendung der Grundlagen der Formenlehre, die Du Dir spätestens ab diesem Punkt anfangen solltest anzueignen.
  • Selbständiges Spielen und Begleiten (ohne Vorlagen) von Kinderliedern und Volksliedern, später von Songs
  • Generalbass-Spiel (Generalbass-Choräle), Improvisieren nach Generalbass-Modellen
  • Selbständiges Harmonisieren von Chorälen (aus der einstimmigen Melodie heraus)

Für Modulationen gibt es ein Büchlein von Max Reger mit dem Titel "Modulationslehre", das als Standardwerk mit Musterbeispielen gilt.

solfege nennt es sich. Das habe ich(13) seit ich 5/6 bin gemacht, die Theorie? EEEEEEasyy. Die ist für mich nur noch ein fließender Wasserfall. Ich weiß so viel über die Theorie, wie manche in ihren ersten Studienjahren an Musiktheorie lernen. Das lohnt sich wirklich. Aber ich weiß nicht genau ob es das überall gibt, aber schau mal im web nach dem Begriff. Das ist so eine Art Kurs, aber so bisschen Schulmäßig, weil es auch mit Prüfungen und Diplomverleihung und so ist.

Hoffe konnte dir damit helfen,

Lg, A.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – viel unterricht- und FreizeitErfahrung

Da kam jetzt nur was mit Gehörtraining und nicht wirklich was zur Theorie

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@SilverMoonkey

Da ist normalerweise alles. Ich spreche aus Erfahrung, ich kann also sagen, dass wirkliich alles da gelehrt wird, von verschiedenen Schlüsseln lesen, pber Dreiklänge und Intervalle erkennen, Cadenzen bis zu allen Begriffen, und jedem einzelnen Rhythmus, ist nicht bloß ´Theorie`, es ist Theorie, bei der jede einzelne Note ausinander genommen wird, ohne dass es SEHR anstrengend(also ein bisschen schon) ist alles zu lernen

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Einfach mal googlen. Intervalle, Dreiklänge, Kadenzen, Umkehrungen, Tonleitern, Quintenzirkel. Da gibts ne Menge zu lernen, auch wenn man glaubt sich schon auszukennen.

Dann kann man Musiktheorie üben indem man Lieder hört und versucht rauszufinden, in welcher Tonart sie sind und welche Akkorde vorkommen. Oder das gleiche beim Noten lesen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

dazu muss ich sagen, dass man dabei als unwissender sicherlich nur sehr wenig verstehen kann.

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@fynnwagner

oke, dann weist du vieleicht etwas von 300 zu wissenden dingen, wenn es sogar noch vielviel mehr als 300 zu wissen gibt.

Denn sowas lernt man ja in der vorbereitung auf die Theorie-Lehre. Lies mal meine Antwort. Mit 4 Jahren(ungelogen) habe ich das gelernt.

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@Lolsocket974

Bei der Musiktheorie gibts natürlich auch Stoff zum auswendig lernen, aber den wichtigsten Teil, und zwar die Harmonielehre, muss man nur verstehen. Wenn man weiss, wie alle Akkorde, Tonleitern, Kadenzen gebildet werden, kann man das im Kopf machen, ist eigentlich nur Mathematik.

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@fynnwagner

für den Anfang, aber...nee, eigentlich nicht. Wenn man in Musikunterricht in der Schule gut sein will reicht das zwar, aber nicht wenn man sich wirklich damit auseinandersetzen will.

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Ich habe ja bereits ein gewisses Maß an Theorie. Dreiklänge, Intervalle, Umkehrungen, (tonleitern, Quintenzirkel) sind mir alles ein Begriff. Das googeln an sich ist nicht das Problem sondern vielmehr das systematische lernen also dass ich keinen Bereich auslasse und die Reihenfolge in der es am günstigsten wäre zu lernen.

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Spielen, spielen, spielen.

Das ist die einzige Möglichkeit. Du stößt dann auch auf die Theorie.

Woher ich das weiß:Hobby – Leidenschaftlicher Klavierspieler

naja nach 5 jahren spielen spielen spielen hat sich nicht wirklich viel getan...

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Was für ein Unsinn!

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@Arlecchino, UserMod Light

Was ist das Problem? Ich kann aus Erfahrung sprechen, das ich die Theorie auch durch die Praxis gelernt habe! Und wenn du damit ein Problem hast, dann bist du hier falsch.

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@Lolsocket974
Spielen, spielen, spielen. 
Das ist die einzige Möglichkeit.

Es gibt Kurse und Unterricht für Allgemeinde Musiklehre, Harmonielehre, Tonsatz und Werkanalyse. Warum wohl?

Ich kann aus Erfahrung sprechen, das ich die Theorie auch durch die Praxis gelernt habe!

Wenn Du 'nur durch die Praxis' gelernt hast, kannst Du keine Vorstellung von dem haben, was im einschlägigen Unterricht geschieht, und wie komplex die Musiktheorie letztlich ist. Deshalb kannst Du auf die konkrete Frage auch keine konstruktive Antwort geben.

Woher willst du das wissen? 

Mit entsprechender Erfahrung sieht man schnell, was richtig und was falsch ist.

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@Arlecchino, UserMod Light

Nein, ich habe es AUCH durch die Praxis gelernt. Gut, vielleicht kann man nicht NUR durch Üben die Theorie lernen, das war ein bisschen blöd formuliert. ;-)

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@LGLeonLG

Das stimmt, man kann vieles erweitern und durch Umsetzen vertiefen, oder eigene Wege aufbauen. Es kann sehr nützlich sein wenn man noch ein Instrument dazu spielt. Tue ich auch, deshalb muss ich dir da recht geben, denn man kann es deutlich schneller vertiefen, und miteinander verbinden.

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