Musiktest über Dreiklänge und Kadenzen

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Das, was du oben schreibst, hat man dir bestimmt nicht beigebracht. Es ist nämlich falsch. Dur-Dreiklänge bildest du, indem du von dem betreffenden Ton ausgehend zuerst vier und dann drei Halbtonschritte zählst. Bei einem Moll-Dreiklang ist es umgekehrt. Um zu verstehen, wie die Dreiklänge (auch Akkorde genannt) gebildet werden, müsstest du eine Klaviertastatur vor Augen haben, sonst kannst du es nicht begreifen. Du müsstest nämlich die einzelnen Halbtonschritte Taste für Taste abzählen können um zu verstehen, dass die dritte Stufe der G-Dur-Tonleiter der Ton H ist und dass der entsprechende Dur-Dreiklang dann aus den Tönen H-Dis-Fis besteht. Außerdem musst du verstehen, wie man Dur- und Moll-Tonleitern bildet (Dur = Halbtonschritt zwischen dem dritten und vierten wie zwischen dem siebten und achten Ton/ Moll = Halbtonschritt zwischen dem zweiten und dritten wie zwischen dem fünften und sechsten Ton), da du sonst nicht verstehen kannst, was es heißt von der zweiten oder fünften Stufe oder dem zweiten oder fünften Ton einer Tonleiter einen Akkord zu bilden, weil sich nämlich durch die Tonleiter selbst bestimmt, wo ein Dur- und wo ein Moll-Akkord liegen kann. So kann auf der vierten Stufe einer Dur-Tonleiter nur ein Dur-Akkord liegen, auf der sechsten Stufe aber nur ein Moll-Akkord und so kann auf der vierten Stufe einer Moll-Tonleiter nur ein Moll-Akkord liegen, dafür aber auf deren dritter Stufe nur ein Dur-Akkord. Ich weiß, es klingt kompliziert, aber wenn du all dies quasi blind auf einer Klaviertastatur abzählst, fällt irgendwann der Groschen und du hast den Durchblick. Eine Tastatur findest du übrigens hier: http://downloadschule.de/files/2010/11/Klaviertastatur.png

So viele Fragen... also: bei einem g-Moll ist der Akkord auf der 2. Stufe a-Moll (a-c-e), die 3. Stufe ist durch das bei g-Moll vorkommende 'b' (also 2 b für die Töne B und Es) ein Akkord aus: b-d-f, ein B-Dur-Dreiklang. Das mit den Halbtonschritten ist sehr verwirrend. Natürlich kann man das so machen, aber einfacher ist es, wenn man weiß, dass ein Moll-Dreiklang aus Grundton, kleiner Terz und Quinte besteht, ein Dur-Dreiklang aus Grundton, großer Terz und Quinte... wenn Du das nicht verstanden haben solltest, dann melde Dich einfach noch einmal.

also das mit der quinte und so habe ich wirklich nicht verstanden... Sorry :(

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