Musik und komplett andere Bereiche als Berufswunsch?

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7 Antworten

Auch Musik wäre was, was ich mir als Beruf irgendwie vorstellen könnte, nur habe ich keine Ahnung, was es da gibt.

Dann recherchiere. Außer im Berufe.net vor allem in den Stellenbörsen.

Manchmal ist es so, dass man eine Ausbildung macht, die mit den
Interessen wenig bis gar nichts zu tun hat. Sollte aber eines Tages ein
Harry Potter Freizeitpark in Deutschland eröffnen, könnte es durchaus
sein, dass der eine Geschäftsführerin benötigt. Und die sollte außer
Begeisterung für Elbisch eben auch noch fundierte ökonomische
Kompentenzen mitbringen. Kurzum: ein dröges BWL Studium wäre
Voraussetzung, um diesen Job zu ergattern.   

Ich habe schon mehrmals darüber nachgedacht, wie es wohl wäre, für Zeitschriften wie Geolino

Ein naturwissenschaftliches Studium zu absolvieren, nur um hinterher bei Geolino zu schreiben, halte ich für etwas überzogen (Kanonen/Spatzen). Wenn du ernsthaft einen Job im Bereich "Wissenschaftsjournalismus" ansteuerst, dann solltest du größer denken.

Auch Musik wäre was, was ich mir als Beruf irgendwie vorstellen könnte, nur habe ich keine Ahnung, was es da gibt.

Im Musikbereich gibt es Vieles jenseits des Üblichen wie Instrumentenbauer, Musiktherapeutin oder Musikalienhändler. Besuche doch einmal die Jobseiten der großen Musikverlage und sieh nach, was die verlangen. Für die wirklich interessanten Jobs ist dies zumeist ein Studium der Kultur- und/oder Musikwissenschaften.

https://de.schott-music.com/about/jobs

Ein Praktikum wäre nicht die schlechteste Idee, um einen Eindruck zu bekommen, ob das ein passender Beruf wäre.   

Ich lerne gerne neues und bin schnell für Sachen zu begeistern,
allerdings verfliegt die Begeisterung in manchen Fällen auch schnell
wieder.

Seine große Begeisterungsfähigkeit und Offenheit für alles Neue zähmen und in richtige Bahnen lenken zu lernen ist eine große Herausforderung, die du nicht unterschätzen solltest. Sonst machst du am Ende alles und nichts. Schau dir das Video an: 

https://www.ted.com/talks/emilie_wapnick_why_some_of_us_don_t_have_one_true_calling?language=de

Ansonsten habe ich bei dir noch die Idee: Museum. Weshalb auch immer. Fang etwas an damit ;-)

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Skyscraper23 16.10.2016, 23:43

hey, danke für die ausführliche Antwort :)

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Skyscraper23 16.10.2016, 23:43

Danke für die ausführliche Antwort :) BWL muss glaube ich echt nicht sein, aber der Rest klingt echt gut :)

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holodeck 17.10.2016, 09:27
@Skyscraper23

Gern.
Dann bin ich ja mal gespannt, wo deine Reise hingeht. In jedem Fall wünsche ich dir viel Freude zuerst. Dann kommt der Erfolg von ganz allein!

Danke für den Stern.

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Hallo! In Sachen Musik: wenn du davon leben möchtest, musst du entweder eine sehr große Begabung haben ( Melodien kommen aus dir heraus, jedes Instrument kannst du innerhalb von ein paar Tagen lernen oder so etwas) oder du übst und lernst deine Instrumente bis es keinen Spaß mehr macht.
Ansonsten ist es ein wunderbares Hobby oder du bist ständig auf Jobsuche. Ich kenne erstklassige Musiker - auch ausgebildete Dirigenten - die es schwer haben sich und eine Familie zu ernähren.
Dann deine Freude Dinge zu hinterfragen und darüber zu schreiben - das klingt doch super! Marketing ist eigentlich auch nicht viel anderes - und Bedienungsanleitungen schreiben kann kaum jemand. Im klinischen Bereich gibt es viel Bedarf an Dokumentation. Vielleicht in diese Richtung ?
Es gibt Berufsberatungen - aber Vorsicht- wo gerade Mangel herrscht, das ist auf einmal sehr viel Begabung vorhanden.

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Skyscraper23 03.10.2016, 11:18

was genau heißt Dokumentation im klinischen Bereich? es klingt so, als hättest du Ahnung davon :o

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Referendarwin 03.10.2016, 12:32
@Skyscraper23

Im klinischen Bereich gibt es in Sachen Studium nur Human- und Zahnmedizin, eventuell noch Pharmazie.

Alle anderen Studiengänge werden dich nicht tief in den Kaninchenbau führen oder führen zu Stellen, die schlecht bezahlt und befristet sind.

Ausbildungen gibt es viele gute im medizinischen Bereich (MTA, Krankenpflege,...)

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JanRuRhe 07.10.2016, 08:22

Es gibt im klinischen Bereich viele Ausbildungsberufe, die nicht pflegerisch aber trotzdem medizinisch sind. Ebenso im naturwissenschaftlichen Bereich. Es muss nicht immer sofort eine Studium sein - vielleicht später.
Aber Google mal selber - das ist gut für das Selbstbewusstsein :-)

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Also, du solltest nicht einfach von deinen Fächern auf Berufe schließen. Die Schule bildet mit ihren Fächern die Berufswelt nämlich nicht ab. Fächer, die hier wichtig sind, können im Berufsleben ziemlich nutzlos sein.

Journalismus (Geolino), Musik und alle Bio-nahen Studiengänge (auch Biomedizin, Molekulare Medizin, Biotechnologie) sind leider äußerst brotlos. Eine Ausnahme kann noch Musik-Lehramt sein, da aber bitte mit gesuchter Schulform und gesuchtem Zweitfach.

Du gehst wie folgt vor:

Du suchst dir mindestens 10 Berufe aus den verschiedensten Branchen.

Für alle erstellst du (Durch Recherche im Internet und Meinungen in Foren) einen Steckbrief:

Tätigkeitsort

Nettogehalt nach 10 Jahren (ungefähr)

Berufssicherheit  (gering--->hoch)

Inhalte des Berufs (Medizin, Elektrotechnik,...)

Anspruch (gering--->hoch)

Wertschätzung durch andere (gering--> hoch)

Dann schaust du, welcher Beruf davon dir am meisten zusagt und schaust dir noch ähnliche Berufe an.


Zu Beginn klärst du folgende Fragen:

1. Wo willst du arbeiten? Labor, Büro, Werkstatt, Wald, Garten, Straße.

2. Was willst du in 10 Jahren mindestens verdienen?

3. Willst du in 10 Jahren Familie und einen festen Wohnsitz haben? (Punkt 3 und 4 sind hier wichtig)

4. Wie wichtig ist dir eine Festanstellung?


Sobald du den Beruf gefunden hast, den du machen willst, suchst du das Studium/ die Ausbildung, um dorthin zukommen. NICHT ANDERSRUM!

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Schick Geolino ein Video wo du irgendetwas spannendes erklärst, oder schreib ein Artikel, wenn du dann studiert hast, kannst du direkt zu Geolino gehen, weil die dich ja noch von früher kennen.

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Noch ein kleiner Tipp:

Nicht auf Lehrer, Professoren, Studienberater (sollte man Studienverkäufer nennen) hören.

Diese Leute kennen den Arbeitsmarkt idR nur vom Hörensagen.

Höre auf Absolventen! Am besten so frisch wie möglich.

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Skyscraper23 16.10.2016, 23:46

vielen dank für deine Tipps! Sternchen hab ich zwar schon vergeben, aber wenn ich könnte, würde ich noch eins verteilen :D

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Hallo Skyscraper23,

schau mal hier:

karrierebibel.de/was-soll-ich-werden/

portal.berufe-universum.de/

aubi-plus.de/

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Ich verstehe nicht warum es relevant sein soll was du in Hogward bist und was ein Skulduggery oder Hufflepuff sein soll kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Ich denke entweder bist du noch sehr  früh mit deiner Berufsplanung oder du meinst das nicht ganz ernst. 

Ich würde dir einen Termin bei der Berufsberatung empfehlen, die können dir da professionell und mit viel Hintergrundwissen helfen. 

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Skyscraper23 03.10.2016, 09:59

ich meine das sehr ernst und das unten sind Teile aus meinem Leben als Fangirl. Hufflepuff ist ein Haus in Hogwarts, und wer in welchem Haus ist, hängt auch teilweise vom Charakter ab, deshalb dachte ich, schreibe ich es dazu, weil es manchen Leuten helfen könnte, die ebenfalls Fans von Harry Potter oder Herr der Ringe oder wasauchimmer sind. und ich bin 16 :)

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Perrierle 03.10.2016, 10:09
@Skyscraper23

Wenn du das ernst meinst kann ich dir wirklich nur empfehlen solche Sachen wie Huffelmuff oder Quenya oder Skulduggery in einer Anfrage nicht zu erwähnen. Aber das musst du selber wissen :D

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holodeck 03.10.2016, 10:02

Ich würde dir einen Termin bei der Berufsberatung empfehlen,
die können dir da professionell und mit viel Hintergrundwissen helfen.

hust 
Professionell? Dein Ernst?

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Perrierle 03.10.2016, 10:05
@holodeck

Ähm ja selbstverständlich , nur weil du unter Umständen mal negative Erfahrungen gemacht hast, heisst das nicht dass die Berufsberatung nicht zu empfehlen ist. 

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holodeck 03.10.2016, 10:40
@Perrierle

nur weil du unter Umständen mal negative Erfahrungen gemacht hast

Ich hatte die Leute mit den negativen Erfahrungen in meinen Kursen zu sitzen. Über Jahre hinweg zu Dutzenden.

heisst das nicht dass die Berufsberatung nicht zu empfehlen ist. 

Doch. Das heißt es.

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