Musik Coronaaufgaben „Gitarre“?

Das Ergebnis basiert auf 2 Abstimmungen

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3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo,

ui super; ich habe schon lange keine Hausaufgaben mehr gemacht.

1.Wie unterscheiden sich die Saiten für Hohe und tiefe Töne?

Die Saiten für die höheren Töne sind die Diskantsaiten. Die Diskantsaiten haben weniger Masse als die Bassaiten.

Viele Diskantsaiten werden mit einem einzelnen Draht oder Strang Kunststoff ausgeführt. Basssaiten bestehen aus einem Saitenkern, der ein Draht oder eine verseilte Kunstseide sein kann. Der Kern wird dann mit einem Draht umwickelt um der Saite mehr Masse zu geben.

Die Umwicklung macht die Saite elastischer; eine sehr dicke Saite aus einem einzelnen Draht wäre unspielbar und klänge schlecht. Schlecht weil die Saite durch ihre Steifigkeit nicht am, oder kurz hinter dem Auflagepunkt schwingen würde; sondern erst ein hörbares Stück dahinter.

2.Was geschieht, wenn man die Saiten an verschiedenen Stellen niederdrückt und zupft?

Man hört Gitarrenklänge. Vielleicht sogar verschiedene Tonhöhen. Es kann bei verschiedenen Stellen auf dem Griffbrett aber auch sein, das man gleiche Tonhöhen hört.

3.Wozu dienen die Bünde?

Die Bünde dienen als fester Auflagepunkt für die Saite. Quasi wie der Steg. So kann man leicht Akkorde spielen, weil das Greifen auf einem bundlosen Griffbrett eine Grifftechnik erfordert, die viele Akkorde auf der Gitarre quasi kaum spielbar macht.

Der die Bunde als Auflagepunkte verringern die Mensur. Die Mensur ist die Länge der freischwingenden Saite. Der 12. Bund einer Gitarre kennzeichnet die Hälfte der Mensur. Greift man dort klingt die Saite eine Oktave höher, als die ungegriffene Saite.

4.Wie ändert sich der Klang, wenn man die Saite mit der Fingerkuppe oder dem Fingernagel zupft ?

Tendenziell wird der Klang beim Fingernagel höhenreicher 'perkussiver' sein; als der eher warme Anschlag einer Fingerkuppe oder gar des Daumens. Wobei man das durch die Position des Anschlags ausgleichen kann. Am Steg angeschlagen klingt die Saite auch höhenreicher und perkussiver und Richtung Hals angeschlagen wärmer.

5.Welche Funktion haben die Wirbel?

Die halten die Saiten am Instrument und wenn man sie dreht, kann man die Saite spannen. Ist die korrekte Zugkraft am Wirbel eingestellt erklingt die Saite in der gewünschten Tonhöhe. Das nennt man Stimmen.

Spiele seit kurzem Gitarre versuche das mal so gut wie möglich :)

1. Saiten für tiefe Töne sind aus einem Metall und sind härter, die höheren sind aus Plastik und weicher. Die Metallsaiten reißen öfter.

2. Wenn man die Seiten am Gitarrenhals unterdrückt ändert sich die Tonhöhe. Je näher man an dieser Öffnung in der Mitte ist, desto höher wird der Ton.

3. Die Bünde kennzeichnen einen Abschnitt zum greifen. Von Bund zu Bund ist immer ein Halbton Unterschied. Greift man also im ersten Bund ganz oben am Gitarrenhals ist der Ton ein Hablton höher als sonst. Im 2. Bund ist er dann zwei halbtöne also ein ganzer Ton höher usw

Woher ich das weiß:Hobby – Ich spiele seit 10 Jahren Klavier und Querflöte

4. Mit der Fingerkuppe klingt er weich und leise, mit dem Nagel hart und laut

Muss kurz schauen was das für Wirbel sein sollen xD

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@lisa2433

Aaah okay die Wirbel sind so Knöpfe mit denen man die Saiten stimmen kann. Durch drehen kann man die Tonhöhe ändern und sie so einstellen damit die Gitarre nicht mehr verstimmt ist

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@lisa2433

Die Wirbel sind zum Spannen bzw. Lockern der Saiten und damit zum Stimmen der Gitarre gedacht. - Lisa: zeitgleich mit meinem Abschicken kommt deine Antwort. Du hast übrigens sehr fundierte Hinweise gegeben!

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Vielen lieben Dank 😊, Das hat mir sehr weiter geholfen !

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@LuAlu487

Wirst du jetzt die Antworten die du erhalten hast 1:1 dem Lehrer per Mail schicken, und so tun, als ob das deine Geistesleistung wäre?

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@Vando

Nein , Ich wollte nur wissen was ich da hinschreiben kann , also den Grund Kern meiner Antwort , da ich auch informiert über die Nächten Aufgaben sein möchte , habe ich mir eure Antworten angeschaut und versucht mir es selbst zu erklären wie das Ganze funktioniert!

Denn momentan ist die lange ( wie ihr sicherlich ) wisst nicht einfach mit der Schule , ich muss mir alles selber beibringen , das ist nicht immer so einfach ..... Somit konntet ihr mir da weiterhelfen , da ich das Thema nicht so ganz verstanden habe 😅😅

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Hallo. Bin ich der einzige, der die Abstimmung nicht versteht? Egal, zur Sache (bin zwar kein Gitarrist, aber ich bemüh mich lol)

  1. Saiten für tiefere Töne sind dicker als die für höhere, damit sie mehr Schwungmasse besitzen und somit langsamer schwingen, was einen tieferen Ton verursacht.
  2. Je kleiner der Abstand der greifenden Hand (die, die die Dinger „runterdrückt“) von der zupfenden Hand ist, desto höher ist der Ton. Das kommt daher, dass die Saite schneller schwingt, wenn sie weniger Platz, aber dieselbe Schwungmasse besitzt.
  3. Bestimmt hast du schonmal den Begriff „Kleine Sekunde“ gehört. Das ist in der Musik der kleinste Abstand (auch Intervall genannt) zwischen zwei Tönen, nämlich ein Halbton. Was hat das jetzt mit den Bünden zu tun? Die Bünde sind die Parallelen Barrieren am Hals der Gitarre, also da, wo gegriffen wird. Jetzt haben wir vorhin gesagt, wenn ich näher am Korpus greife, wird der Ton höher. Die Bünde helfen dabei, Töne zu treffen, und haben überall den Abstand von einem Halbton. Dies funktioniert, da jeder Bund der Saite eine bestimmte Schwungfrequenz zuordnet, wenn sie hinter dem Bund runtergedrückt wird.
  4. Zupft man mit der Fingerkuppe, ist der Ton dumpfer, weicher, leiser, zupft man mit dem Nagel, klingt er heller (Achtung: nicht höher, das hat nichts mit der Tonhöhe zu tun), lauter, und klingt eher hervor. Das hat damit zu tun, wie sich die unterschiedliche Entstehung von Obertönen bei den unterschiedlichen Schlagtechniken verhält.
  5. Mit den Wirbeln stimmt man die Gitarre. In die eine Richtung wird die Saite lockerer und damit tiefer, in die andere Richtung gespannter und damit höher.

So, das wars, ich hoffe, ich habs verständlich erklärt, wenn du noch fragen hast, gerne melden

LG

Woher ich das weiß:Hobby – Seit 11 Jahren in der Musik, 2+ Instrumente, Ausbildung

Zu 2.:

Wenn ich ein tiefes F auf der E-Saite geife und mit der Schlaghand gleich hinter dem entsprechenden 1. Bund anreiße, erklingt ein F; wenn ich am Steg anreiße auch. Der Abstand zwischen Greif und Schlaghand ist dabei durchaus unterschiedlich.

;-)

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@KarlKlammer

So gesehen ja, ich habe die Schlaghand repräsentativ für das untere mensurende definiert, aber prinzipiell hast du recht.

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