Musik als Schlüssel für Depressionen, bzw Rückfall?

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4 Antworten

Hallo Alexandra, dich scheint das echt zu belasten, die Musik, die uns eigentlich gut fühlen lassen soll hat dich runtergezogen. Ich würde dir wirklich ans Herz legen das du mit jemanden darüber sprichst, z.b deine Eltern. Du musst keine Angst vor ihnen haben, du brauchst wirklich Hilfe und deine Eltern werden immer für dich da sein, sie lieben dich! Dann würde ich dir genau das empfehlen was du nicht wolltest, psychologische Hilfe annehmen. Ich habe noch nie gehört das die Schweigepflicht irgendwie eingeschränkt werden darf, der Psychooge hat auch vor Minderjährigen die Schweigepflicht, du kannst dir wirklich sicher sein das das was du ihm erzählst wirklich unter euch bleibt. Liebe Alexandra, ich hoffe du hast erkannt das es nicht so weitergeht, nimm bitte Hilfe an, damit du das Leben wieder genießen kannst! :)

Niklas

Hallo Alexandra!

Ich kann das 1:1 nachvollziehen & muss dir zustimmen: Musik ist tatsächlich in der Lage, solche Gefühle auszulösen & bestimmte negative Erlebnisse wieder rauszuholen. Für mich gibt es auch so eine CD, die ich mir nicht anhören kann, weil sie für mich absolut negativ konnotiert ist & die Lieder mich an Situationen meines Lebenswegs erinnern, auf die ich nicht stolz bin. Aber auch das variiert: Manchmal kommen Stücke dieser CD im Radio, wenn ich das im Auto z.B. höre auf dem Weg zur Arbeit ertrage ich das. Aber bewusst kann ich es mir (etwa auf CD) nicht anhören, da kommen alle die traurigen Bilder wieder vor Augen..

Ich würde dir raten, diese bestimmte Musik nicht mehr aufzulegen, die dich fertig macht. Und spreche mit jemandem drüber! Tipp von mir ----------> einer meiner Kumpels geht seit einigen Jahren wenn er seelische Probleme hat unregelmäßig zur Caritas, wo ausgebildete Sozialarbeiter sitzen (die unterliegen der Schweigepflicht), denen er seine Probleme nach Vereinbarung erzählen kann.. die hören zu, helfen ihm dadurch allein schon & geben gelegentlich Tipps, stellen Zwischenfragen wie er gesagt hat.. er ist sehr zufrieden. Er meinte, er könne dort auch jederzeit aufhören & später wieder kommen.. für die Beratung sollte man (sei kein Muss) der Ehrlichkeit halber 1 Prozent vom Monatslohn in eine Spardose dort tun. Die Stimmung dort sei gut, meinte mein Kumpel!

Das solltest du versuchen wenn möglich, da Reden befreit.

Und wg. Entbindung der Schweigepflicht kann ich dich beruhigen --------> sofern kein triftiger Grund dafür vorliegt (akuter Verdacht auf selbst- oder fremdgefährdendes Verhalten oder Straftaten) wird da nichts passieren.

Ich wünsche dir jedenfalls alles Gute & hoffe dir zumindest etwas helfen zu können mit meinen Zeilen..! Gib' nicht auf!

Ja Musik kann das auslösen, sprich bitte sofort mit deinem Therapeuten. Da kommst du wieder raus. Das kann man sogar mit anderer Musik unterstützen. Meide bitte in Zukunft Musik die dich runter zieht. Alles Gute!

Also ich nehme Jetzt mal an (Kann auch alles falsch sein) das vor einiger zeit dir etwas sehr schlimmes zugestoßen ist( Wegen Den beschriebenen Panikattacken und ängsten) Dann ist verdrängen die schlechteste Lösung um sowas los zu werden... Nehmen wir mal an du wurdest mal irgendwie von nem Verrückten angegriffen der dich umbringen wollte, Dann macht ein Psychologe nichts anderes mit dir als dir die Situation immer wieder vor Augen zu führen. du Wirst ihm diese Geschichte so Lange erzählen bis es für dich selber zur Geschichte wird und du irgendwann anfängst als  es "normales" Ereigniss deines Lebens zu betrachten.

Was ich dir damit sagen will ist das du Langsam immer wieder an das geschehene denken sollst und zwar so lange bist du es verarbeitet hast. 

bei mir war das so der Fall, und es Super funktioniert.

wenn das bei dir jetzt nicht der Fall ist kannst du versuchen es auf deinen Fall zu übertragen nur such dir Dabei einen Menschen Der dir, solltest du dich in die Situation zu sehr rein steigern, aus der klemme helfen kann oder dich dann aufmuntern kann.

Am besten ist aber trotzdem das einem Fachmann zu überlassen

MfG

Ritrivia

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