Musik - Tonleiter - Thema:: Klavier*-*

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2 Antworten

Dein Bild zeigt weisse und schwarze KLaviertasten und die Namen der Töne. Das schaut ohne Musik sehr kompliziert aus. Klavier, Flügel, E-Piano und Keyboard haben die gleiche Tasten-Anordnung, sind nur in der Konstruktion und Klangerzeugung verschieden. Es gibt immer diese 12 Töne, die sich aneinander gereiht immer wieder wiederholen. Diese Töne werden in der Notenschrift dargestellt.

Es hat jedoch nur für die Stammtöne Platz zwischen und auf den Notenlinien. Die weiteren 5 Töne werden deshalb mit Vorzeichen und einem passenden Stammton dargestellt. Auf dem Klavier sind das die schwarzen Tasten und je nach Vorzeichen (# oder b) hat der gleiche Ton unterschiedliche Namen.

Ich hoffe, du kannst in der Schule oder bei Kollegen eine Tastatur benützen. Dann kannst du selbst ausprobieren, mitsingen und hören, worum es geht. Immer links von den 2 schwarzen Tasten liegt die weisse Taste c. nun spielst du mehrmals eine weisse nach der anderen bis zum nächsten c' und genau hinhören >> so klingt "Dur".... leicht, fröhlich, heiter....

Schau wo das a liegt und spiel das gleiche bis zum nächsten a.>>> so klingt "moll".... dramatisch, dunkel, geheimnissvoll... gut hinhören um den Unterschied zu erkennen.

Nun nimmst du das g und spielst wieder nur die weissen Tasten bis zum nächsten g. Das hört sich jetzt ... wie an? ... irgendwie nicht richtig? Genau. Damit diese Tastenfolge wie G-Dur klingt musst du anstatt f (weisse Taste) ein Fis, also die schwarze Taste rechts davon spiel.

Wenn jemand ein Lied in dieser G-Tonart schreibt, braucht es das fis, damit es gut klingt. Damit die Spieler wissen, wann sie eine andere Taste spielen müssen, gibt es in den Noten die Vorzeichen. Spielst du weitere Tonleitern (von e, f, a usw.) braucht es öfter die erhöhten Töne, damit es wieder wie Dur oder moll klingt. ... und deshalb gibt es für die vielen verschiedenen Lieder diese Notenschriften und Tabellen, damit alle Spieler auf der ganzen Welt erkennen können, wie ein Stück gespielt wird und auch wohlklingend zusammenspielen können.

Mehr dazu: http://ewaldreil.bplaced.net/Musik/Notenlehre.htm#DieCDurTonleiter1

... und in den Klavier-Tipps von autsch31.

Viel Spass mary

autsch31 11.10.2012, 16:34

Hallo ameliey,

noch ein Beispiel für erniedrigte Noten in einer Tonleiter. Nimm das f und spiel alle weissen Tasten bis zum nächsten f und hör hin. Das klingt auch nicht wie Dur .. wenn du nun vom h nach links auf die schwarze Taste (= ein Halbton tiefer) gehst, dann hört sich dass wieder ganz gut an und ist F-Dur. Diese Absenkung wird mit einem "b" vor der Note h gekennzeichnet.

MIt diesen gehörten Grundlagen lässt sich das Notensystem wahrscheinlich besser verstehen, als nach Tabellen. Also Noten immer auch spielen und hören, dann klappt es. Lieben Gruss mary

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Das ist ganz einfach: Die normale C-Dur Tonleiter geht ja von c-h und dann fängt sie beim c wieder an. C-Dur hat keine Vorzeichen, d.h. es werden nur die weißen Tasten gespielt. Und woher weiß ich, dass C-Dur keine Vorzeichen hat? Das sieht man im Quintenzirkel. Da steht C-Dur ganz oben, hat weder Kreuze noch b's.

Wenn du jetzt aber D-Dur hast, siehst du am Quintenzirkel, dass es 2 Kreuze hat, fis und cis (irgendwann hast du das auswendig im Kopf). Das bedeutet, diese beiden Töne, c und f, werden um einen Halbton erhöht, das bedeutet, sie rutschen zur nächstgelegenden höheren Taste. Das ist nicht die weiße, sondern die schwarze. Deine Tonleiter fängt also bei d an, und hat eben die beiden schwarzen dabei. Wenn du dir den Quintenzirkel mal ansiehst, siehst du außerdem, dass jede Durtonleiter eine parallele Mollleiter hat, bei C-Dur wäre das A-Moll. A-Moll hat auch keine Vorzeichen (zumindest die natürliche nicht), sie enthält also alle Töne, die C-Dur auch hat, nur, dass sie eben auf a anfängt und nicht auf c.

Das Wikipediabild zeigt dir den Aufbau, du wunderst dich sicherlich nur, warum z.B. fis auch gleichzeitig ein ges ist. Das liegt auch an den Vorzeichen. Du kannst das f erhöhen auf das fis, aber genauso gut könntest du es einen Halbton erniedrigen und landest auf dem e. Nun kannst g aber auch erniedrigen, wenn du das machst, landest du auf derselben Taste wie vorher, als du das f erhöht hast. Alles eine Sache der Vorzeichen. Kreuze erhöhen einen Halbton, b's erniedrigen. Aber fis und ges sind dieselben Töne.

Ameliey 10.10.2012, 20:08

Ich werde das mal ausprobieren aber ich glaube ich habs bisschen mehr verstanden aber was ist ein Quintenzirkel ??;o // Und was bedeutet das b's Vielen Lieben Dank ihr kontet mir echt ein bisschen weiterhelfen ich bekomm das sicherlich sch mit der Zeit hin

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thekeymaster185 10.10.2012, 22:29
@Ameliey

Im Quintenzirkel sind alle Tonarten mit allen Vorzeichen dargestellt - bei Bedarf mal googlen. Auf den ersten Blick nicht so leicht zu verstehen, aber wenn dus erstmal raus hast, dann ist die Logik dahinter ganz simpel.

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