Music Producer Equipment?

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3 Antworten

Das Interface, das du dir ausgesucht hast, hat keine Midianschlüsse. Ich würde dir eher dieses hier empfehlen: http://www.thomann.de/de/m_audio_fast_track_c600.htm DAs hat auch bessere Preamps.

Was Kopfhörer angeht: Du solltest deinen Mix größtenteils auf Lautsprechern machen und Kopfhörer nur in Ausnahmefällen zu Rate ziehen. Günstige geschlossene Kopfhörer, die du auch fürs Monitoring beim Aufnehmen verwenden kannst, mit sehr gutem Preis- Leistungsverhältnis sind beispielsweise die KRK 6400.

Zum Mikrofon: Nein, deins hat keinen XLR-Anschluss.

Zu den Samples: Samplelibraries, mit denen du Legal arbeiten kannst, sind käuflich zu erwerben. Ansonsten darfst du nichts von einem anderen Komponisten veröffentlichen, ohne dessen Erlaubnis zu haben. (Das gilt auch für Coversongs). 

Zur Samplerate und Bittiefe: Kommt auf deine Ansprüche an. (und darauf, wie viel Spuren deine Session hat und dementsprechend, wie groß die Datenmengen sein können, mit denen dein PC in echtzeit umgehen kann...) Du kannst ja selbst hören, wie die Unterschiede sind.

"Wie kommt es, dass andere Remix machen und dazu aus alten Liedern/bekannte die Voice nehmen und bei sich in den Track bauen? Das muss doch verboten sein//Lizenz."

Entweder, sie haben die Erlaubnis des Urhebers, der Urheber hat sich noch nicht beschwert oder sie Leben in einem Land in dem diesbezüglich andere Gesetze gelten. 

"Baue mir demnächst auch ein TonStudio in mein Zimmer(professionell)" 

Wenn du keinen sechsstelligen Geldbetrag dazu zur Verfügung hast, tust du das nicht. ;)

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was deinen pc angeht ist für sowas vor allem der arbeitsspeicher entscheidend. wenn du dein fertiges projekt exportieren willst, z.b. als wav oder mp3 dauert das sau lange, selbst bei 16GB. außerdem brauchst du eine gute soundkarte mit den neusten treibern, und wenn du mit midi arbeiten willst empfehle ich dir einen ASIO treiber, z.b. ASIO4ALL, der ist gratis und macht gute arbeit.

was die samples angeht findest du bei google jede menge, wenn du etwas bestimmtes suchst. "samplepack" oder ähnliches. eine gute quelle für außergewöhnliches ist auch freesound.org. du musst nur darauf achten ob du die samples kommerziell nutzen darfst, falls du das vor hast. wenn du dir selbst welche zurecht schneidest wie du meintest, darfst du das für den privaten gebrauch gerne tun, aber sobald du deinen track dann irgendwo hoch lädst könnte es probleme geben wegen copyright, vor allem wenn du in irgend einer form daran verdienst.

wenn du remixen möchtest gibt es verschiedene seiten, die offiziell remix-contests anbieten, wo die künstler ihre songs in einzelteilen anbieten, um sich dann an den vocals, oder den percussions oder sonstwas einzeln zu bedienen. z.b. indabamusic.com. aber auch diese remixe darfst du dann nirgendwo anders hochladen.

und was interfaces und kopfhörer angeht würde ich einfach bei thomann.de gucken und die bewertungen durchlesen, da erfährst du wohl am meisten.

und was plug-ins angeht... natürlich gibt es jede menge kostenlose VSTs, aber wenn du eine hohe soundqualität erreichen willst kommst du um kostenpflichtige software nicht drum rum. vor allem was geile synthesizer angeht.

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Kommentar von implying
29.11.2015, 05:04

ja ich mach selber musik, aber hauptsächlich rock und metal, weniger elektrokram. arbeite daher auch nicht mit fruity loops.

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Das Scarlett 2i2 ist sicher nicht schlecht, ich würde dir nur ans Herz legen, auch das Steinberg UR22 in Erwägung zu ziehen. Beim Aufnehmen kannst du Input und Output mixen, das heißt, du kannst einstellen, wie viel du hören willst, was am PC abgespielt wird und wieviel direkt vom Mikrofon in die Kopfhörer reinkommt. Außerdem bekommst du eine abgespeckte Version von Cubase dazu. Ich weiß nicht, ob dir die Softube Plugins, die du beim Scarlett 2i2 dazubekommst wichtiger sind, das musst du selbst entscheiden.

Als Studio-Kopfhörer kann ich dir die Beyerdynamic DT 770 Pro 250 Ohm empfehlen. Hervorragender Sound, super Tragekomfort und gut abgeschlossen, also auch perfekt für Aufnahmen geeignet.

Ich denke, alte Lieder zu samplen dürfte nicht legal sein, aber wie immer gilt: Wenn's nicht erkennbar ist oder sich niemand aufregt passt es auch. Youtube Covers wären auch nicht legal, aber es regt sich niemand auf. Vor allem wenn die Songs nicht bekannt werden wird es wohl niemanden scheren, weil die Samples nicht erkannt werden, weil es nur wenige Leute hören und die Wahrscheinlichkeit klein ist, dass es jemand heraushört und es meldet. Es gibt viele Sample Libraries die du gratis downloaden kannst, du musst nur ein bisschen herumsuchen. Bei FL Studio dürfte auch eine gute dabei sein, womit du dir deine eigenen Drum Sounds basteln kannst.

Bezüglich Remixes kannst du nach "Stems" suchen, das ist das, was du meinst, denke ich. Manche Acapellas sind öffentlich zugänglich, es gibt auch einen Sub-Reddit dafür, soweit ich weiß. Ich denke aber, manche schreiben auch die Studios an und fragen nach. Grundsätzlich müssten die Studios nichts dagegen haben, denn durch das Remixen verbreitet man ja auch den originalen Song, gratis Werbung.

Nebenbei... Was meinst du mit professionellem Tonstudio? ^^

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