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2 Antworten

Hallo, das ist eine komplizierte Sache! Ich ziehe meine Erläuterungen mal am Beispiel auf, als hätten Sie Festnetzanschluß bei der Deutschen Telekom AG. Wenn Sie Anrufe vornehmen über Vorwahlen anderer Telefondienstleister, werden Ihnen die Gesprächsgebühren von der Deutschen Telekom AG auf der Rechnung mit ausgewiesen. Um dies zu dürfen ( Einzug von Forderungen für Dritte ), benötigt sie eine sog. "Inkasso-Zulassung", also eine Genehmigung, um Rechtsgeschäfte für Dritte besorgen zu dürfen. Heutzutage, seitdem das Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) gilt in der Nachfolge des Rechtsberatungsgesetzes (RBerG), nennt man diese Zulassung im Allgemeinen nur noch, dass die- oder derjenige im Rechtsdienstleistungsregister aufgeführt ist ( im Internet abrufbar ) und dort wird dann genannt, was die- oder derjenige hiernach darf - z.B. Inkassodienstleistungen, Rechtsbeistände, pp. Wenn Sie dann die Rechnung nicht fristgerecht bezahlt haben, hat Ihnen die Deutsche Telekom AG eine Mahnung geschrieben, aber diese Mahnung beinhaltete nicht mehr die Beträge, die durch die Vorwwahlen fremder Anbieter entstanden sind. Die Telekom wwird nicht dafür bezahlt, dass sie Forderungeen Dritter einzieht, wenn sie ein Inkassoentgelt dafür bekäme, wäre das vielleicht anders. Als die Deutsche Telekom AG die ;Mahnung an Sie geschrieben hat, um die für Fremdanbieter bestimmte Beträge vermindert, hat sie gleichzeitig Ihre Daten dorthin weiter geleitet, Name, Wohnort, Anschluß, wofür und wieviel Sie nicht bezahlt haben. Der Drittanbieter muß seine Forderungen selbst einziehen, wenn der Anschlußinhaber auf die Rechnung seines Festnetzanbieters nicht zahlt. In Ihrem konkreten Fall empfehle ich, die Gesprächskosten zzgl. Porto ( 0,55 € ) zu bezahlen. Über die Mahngebühren kann ich abschließend nicht urteilen, da icch nicht wweiß, ob Sie im Verzug gewesen sind. Da Sie Verbraucher sind, würde ich aber zunächst annehmen, dass Sie nicht im Verzug wwaren. Viele Grüße

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