Müssten wir Menschen nicht irgendwie allesamt miteinander verwandt sein?

13 Antworten

Nun, jeder Mensch hat einen Vater und eine Mutter. Selbst Vater und Mutter haben jeweils Vater und Mutter.

Rechnest Du das zurück bis zum Anfang der Menschheit wirst Du feststellen, daß es da wohl weit mehr Menschen als Atome im Universum hätte geben müssen wenn die alle nicht miteinander verwandt sein sollen. ;)

Um sich miteinander fortpflanzen zu können müssen 2 Individuen nah genug verwandt sein. Ansonsten geht da garnix.

Der Begriff "Inzest" wird lediglich durch kulturelle Moralvorstellungen negativ behaftet.

Die Natur wertet aber nicht.

Und was das Thema hellere Haut und so angeht: für eine Anpassung an äußere Gegebenheiten müssen schon irgendwie Möglichkeiten vorhanden sein. Jeder Mensch trägt in sich die Fähigkeit, dunkle oder helle Haut/Haare und was auch sonst noch zu haben, was man als Unterschiede zwischen den Individuen gerne erwähnt.

Es gibt beispielsweise hellhäutige Eltern, die ein dunkelhäutiges Kind bekommen. o.O

Das Erscheinungsbild des Kindes ist sicher keine spontane Mutation. ;)

warehouse14

Alle Menschen sind untereinander auch zu unterschiedlichem Grad verwandt. Da eine einzelne Person  dabei innerhalb einer Linie mehrere Ahnenpositionen ausfüllen kann (Ahnenverlust), sind die familiären Verwandtschaftsverhältnisse im großen Maßstab eher netzartig und daher recht unübersichtlich.

Inzucht, also die Fortpflanzung von sehr eng verwandten Menschen, ist zwar durchaus vorgekommen, aber in einer gesunden Population gibt es stets genügend potenzielle Fortpflanzungspartner außerhalb der unmittelbaren Verwandtschaft. Massenhafte Inzucht stellt(e) vor allem bei Adelsfamilien und wirklich sehr kleinen und isolierten Inselvölkern ein Problem dar.

Das gilt auch für die Anfänge der Menschheit. Eine neue Art entsteht ja nicht mit einem einzelnen abweichenden Individuum oder einem Pärchen, sondern mit einer ganzen Population, die sich schrittweise verändert, wobei ihre Mitglieder untereinander fortpflanzungsfähig bleiben. Auch hier besteht also kein Zwang für inzestuöse Beziehungen.

Inzucht führt auch nicht zu genetischen Defekten, sondern erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Konduktoren (die Erbanlagen für Krankheiten besitzen, aber nicht ausprägen) zusammenkommen und kranke Kinder zeugen. 

Eine Mutation, die zu so einer Erbkrankheit oder einem anderen Merkmal, wie einer veränderten Hautfarbe führt, kann prinzipiell zu jedem Zeitpunkt auftreten und vererbt werden, unabhängig davon, mit wem man sich fortpflanzt. Wenn ein neues Merkmal von den Umweltbedingungen, dem anderen Geschlecht oder dem Zufall begünstigt wird, kann es sich dadurch dann weit in einer Population ausbreiten.

Nein, bei der Evolution nach Darwin, sind ja nicht ganz plötzlich aus Affen Menschen geworden, das ging allmählich.

Leicht veränderte Affe haben nachkommen mit anderen Affen gezeugt und diese Veränderungen mitvererbt, dadurch lässt sich ableiten, dass die Menschheit nicht von einigen wenigen Affen abstammt sondern von einer recht großen Population.

Bezüglich des Verwandheitsgrades geht es natürlich auch immer um die Frage wie weit zurückliegen ist eine Verwandschaft.

Wenn die Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Großmutter meiner Freundin meine Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Großtante währe würde ich da nicht mehr von Verwandschaft sprechen.

Selbst durch die reine natürliche Mutation der DNA währe das auch kein Verwandschaftsgrad mehr, ab welchen eine Verwandschaft zu Genetischen Defekten führen könnte.


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 Mit viel phantasie fabrizierter Unsinn

Siehe Genetischen Flaschenhals der Menschlichen Evolution.

Da wird beschrieben, dass es Zeitspanne gegeben haben müsste, in dem nur 10.000 Homosabiens überlebten. 

Das bezeugt die extreme DNA Verwandtschaft von Menschen verschiedener Rassen* , da diese sich weniger unterscheidet als Schimpansen in der gleichen Gruppe. Das ist eine Besonderheit der Menschlichen DNA, was niergenz nochmal in der Natur vorkommt.

* Wobei das Biologisch beim Menschen nicht korrekt ist, da die Merkmale für unterschiedliche Rassen nicht sinifikant genug sind.

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@blueseenInvest

Da wird beschrieben, dass es Zeitspanne gegeben haben müsste, in dem nur 10.000 Homosabiens überlebten. 

Eine Population von 10.000 Exemplaren würde ich doch nicht als Inzucht oder kleine Population bezeichnen...

Die Antwort daher als Unsinn zu betiteln scheint mir persönlich daher etwas übertrieben, aber nun gut ist hald deine Meinung.

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@blueseenInvest

Ich muss schon sagen ein sehr gutes Argument was du da vorweisen kannst...

Ganz ehrlich lern erstmal soziale Umgangsformen bevor du hier rumspinnst, denn das ist einfach nur lächerlich.

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@PeterKremsner

Inzucht kann auch Folgen haben, sagt er ja selbst... und wir bekommen es dann immer ab^^ ignore ;)

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