Müsste man zunächst alle Religion ausnahmslos abschaffen, damit Frieden auf der Welt entsteht?

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35 Antworten

Hallo,

würde man tatsächlich diese Welt besser machen, wenn man die Religionen einfach abschafft? Ist es nicht eher so, dass Religion vielfach missbraucht wurde? Religion oder Anbetung ist ja nicht grundsätzlich etwas Schlechtes, der Wunsch danach ist sogar tief im Menschen verwurzelt. Der Psychologe, Dr. Kevin S. Seybold, sprach einmal in diesem Zusammenhang von einem "ureigenen Drang des Menschen, etwas anzubeten". Besonders in den letzten Jahren haben verschiedene Wissenschaftler festgestellt, dass der Mensch von Natur aus nach einem tieferen Sinn im Leben verlangt. Die Religionen befriedigen zum Teil dieses Verlangen.

Der tiefere Grund dafür, dass sich die Religionen nicht als eine Kraft zum Guten erwiesen haben, liegt im Menschen selbst. Die Bibel drückt es so aus: "Die Neigung des Menschenherzens ist böse von seiner Jugend an" (1.Mose 8:21). Jeder Mensch hat also gewisse schlechte Neigungen und Wünsche ererbt. Das heißt aber nicht, dass man diesen Neigungen einfach folgen muss. Wir haben auch die Fähigkeit mitbekommen, uns selbst zu steuern und ein schlechtes Verlangen zu beherrschen. Damit jedoch ein Mensch das auch tut, braucht er ein starkes inneres Motiv. Genau dieses Motiv könnten die Religionen den Menschen liefern, doch haben sie darin kläglich versagt. Warum? Zum Teil ist das auf ihre religiösen Führer zurückzuführen, die vielfach ein denkbar schlechtes Vorbild für die übrigen Gläubigen waren.

Es gibt viele Beispiele, die zeigen, dass sie sich weniger von Liebe zu Gott als vielmehr von Eigennutz und Machtgier beherrschen ließen. Über die religiösen Führer seiner Tage sagte Jesus treffend einmal folgendes: "Alles daher, was sie euch sagen, tut und haltet, aber handelt nicht nach ihren Taten, denn sie sagen [es] wohl, aber handeln nicht entsprechend. Sie binden schwere Lasten zusammen und legen sie auf die Schultern der Menschen, sie selbst aber wollen sie nicht mit ihrem Finger bewegen. Alle Werke, die sie tun, tun sie, um von den Menschen gesehen zu werden" (Matthäus 23:3-5). In seinen Worten bezeichnet sie Jesus treffend als "Heuchler".

Andere Beispiele, die einen regelrechten Schandfleck in der Geschichte der Religionen hinterlassen haben sind die Inquisition, Kreuzzüge und die Hexenverbrennung im Mittelalter, für die die damaligen Kirchenobersten die hauptsächliche Verantwortung tragen.

Doch Religion geht auch anders! Jesus verglicht die Religionen einmal mit "Bäumen" und und ihre Handlungsweise mit "Früchten", indem er erkläre: "An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Liest man vielleicht jemals Trauben von Dornsträuchern oder Feigen von Disteln? Ebenso bringt jeder gute Baum vortreffliche Frucht hervor, aber jeder faule Baum bringt wertlose Frucht hervor; ein guter Baum kann nicht wertlose Frucht tragen, noch kann ein fauler Baum vortreffliche Frucht hervorbringen. Jeder Baum, der nicht vortreffliche Frucht hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen. Ihr werdet also diese [Menschen] wirklich an ihren Früchten erkennen" (Matthäus 7:16-19). Nach Jesu Worten gibt es also "gute Bäume" und "faule Bäume". Von den "faulen Bäumen" habe ich ja gerade gesprochen und die schlechten Früchte, die sie hervorbringen, haben letztlich ja auch zu Deiner Frage geführt.

Wie müsste denn so ein "guter Baum", also eine gute Religion aussehen? Jesus verwies ja darauf, dass man eine Religion "an ihren Früchten", das heißt an ihrer Handlungsweise messen müsste. Wie müsste diese denn aussehen? Nun, die Bibel gibt die Richtlinien vor und zeigt, wie eine Religion beschaffen sein muss, damit sie Gottes Anerkennung finden kann. Im folgenden möchte ich einige Merkmale anführen, die echtes Christentum auszeichnet:

Echte Christen beteiligen sich weder an Kriegen noch an sonstigen gewaltsamen Auseinandersetzungen. Sie verweigern jegliche Form des Krieges und Wehrdienstes.

Biblischer Leitsatz: Jesaja 2:4:
"Und er wird gewiß Recht sprechen unter den Nationen und die Dinge richtigstellen hinsichtlich vieler Völker. Und sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden müssen und ihre Speere zu Winzermessern. Nation wird nicht gegen Nation [das] Schwert erheben, auch werden sie den Krieg nicht mehr lernen." Ein Christ meidet nicht nur Krieg und gewaltsame Konflikte, sondern fördert aktiv den Frieden, indem er sich in jedem Bereich seines Lebens als ein Friedensstifter erweist.

Sie sind so organisiert wie die Christen des ersten Jahrhunderts

Biblischer Leitsatz: Matthäus 23:8-11:
"Ihr aber, laßt euch nicht Rabbi nennen, denn e i n e r ist euer Lehrer, während ihr alle Brüder seid. Des weiteren nennt niemand auf der Erde euren Vater, denn e i n e r ist euer Vater, der himmlische. Auch laßt euch nicht ‚Führer‘ nennen, denn e i n e r ist euer Führer, der Christus. 11 Der Größte aber unter euch soll euer Diener sein" Es gibt bei ihnen keine Unterscheidung in "Geistliche" und "Laien". Diejenigen unter ihnen, die als Hirten und Lehrer fungieren, haben keine Machtstellung inne, auch wenn sie nach biblischem Muster die geistige Führung übernehmen. Sie sind Mitarbeiter ihrer Glaubensbrüder und bemühen sich darum, ein gutes Vorbild zu sein.

In allen Lebensbereichen zeichnet sie sich durch absolute Ehrlichkeit aus.

Biblischer Leitsatz: Hebräer 13:18:
"Betet weiterhin für uns, denn wir hegen das Vertrauen, ein ehrliches Gewissen zu haben, da wir uns in allen Dingen ehrlich zu benehmen wünschen." Für einen Christen gibt es weder Notlügen noch Halbwahrheiten. Sein Reden und sein Handeln zeichnet sich durch absolute Ehrlichkeit, auch in den vielen kleinen Dingen, des Lebens aus.

Sämtliche Lehren und Handlungsweisen stützen sich auf die Bibel

Biblischer Leitsatz: Johannes 17:17:
"Heilige sie durch die Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit."
Echter christlicher Glaube hält sich in jedem Bereich des Lebens eng an die Bibel. Für ihn haben die moralischen Standards der Bibel absolute Gültigkeit, auch wenn der Trend der Zeit oft in eine ganz andere Richtung weist. 

Sie haben große Achtung vor Ehe und Familie 

Biblischer Leitsatz: Matthäus 19:5,6 "‚Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und wird fest zu seiner Frau halten, und die zwei werden e i n Fleisch sein‘, so daß sie nicht mehr zwei, sondern e i n Fleisch sind? Was also Gott zusammengejocht hat, bringe kein Mensch auseinander.“ Sie sehen in der Ehe eine lebenslange Bindung, die nur durch den Tod oder die eheliche Untreue des Partners zerstört werden kann.

Sie nehmen die Nachfolge Jesu Christi sehr ernst und lassen ihr ganzes Leben davon bestimmen. 

Biblischer Leitsatz: 1. Petrus 2:21
"In der Tat, zu diesem [Lauf] wurdet ihr berufen, weil auch Christus für euch gelitten hat, euch ein Beispiel hinterlassend, damit ihr seinen Fußstapfen genau nachfolgt." Das zeigt sich u a. darin, dass materielle Werte nur eine untergeordnete Bedeutung haben und Dienst für Gott und für andere im Vordergrund steht. Sie versuchen in jedem Bereich Ihres Lebens das Beispiel und das Wesen Jesu Christi nachzuahmen und Ihnen widerstrebt jegliche Form von Heuchelei.

Sie machen, ebenso wie ihr Herr Jesus Christus, überall das Reich Gottes bekannt . Außerdem bieten sie anderen Hilfe an, ebenfalls Christi Nachfolger zu werden.

Biblischer Leitsatz: Matthäus 28:19,20:
" Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.“ In Jesu Mittelpunkt des Lebens stand sein Predigen und Lehren. Überall, wo er auf Menschen traf, erzählte er ihnen etwas von Gott und seinem künftigen Königreich. Der gleiche Eifer sollte auch einen Nachfolger Jesu kennzeichnen.

Sie gebrauchen den Namen Gottes und machen ihn anderen bekannt. 

Biblischer Leitsatz: Johannes 17:26:
"Und ich habe ihnen deinen Namen bekanntgegeben und werde ihn bekanntgeben, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen sei und ich in Gemeinschaft mit ihnen.“ Ein echter Christ macht aus dem Namen Gottes keinen Hehl und gebraucht ihn ebenso freimütig, wie das Jesu und seine ersten Jünger taten.

Das sind nur einige wenige Merkmale, die für den echten christlichen Glauben kennzeichnend und bestimmend sind. Glaubst Du nicht, dass durch einen solchen Glauben die Welt ein Stückchen besser wird? Doch wie Jesus sagte, wären die meisten Menschen nicht bereit, einen solchen Glaubensweg zu unterstützen. Er würde niemals zu einer Weltreligion heranwachsen, sondern immer nur gleichsam eine "kleines Pflänzchen" bleiben. Jesus sagte über den christlichen Lebensweg : "Eng ist das Tor und eingeengt der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind es, die ihn finden" (Matthäus 7:14). Nichtsdestotrotz sind wahre Christen, obwohl zahlenmäßig wenige, in dieser finsteren Welt ein Hoffnungsstrahl, oder, wie es Jesus einmal ausdrückte, sind sie "das Licht der Welt" (Matthäus 5:14).

LG Philipp

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Es ist unrealistisch anzunehmen, dass man "per Dekret" Religionen abschaffen könnte. Wie sollte das denn praktisch geschehen? (Das würde nur in einer Diktatur gehen. Allerdings haben Diktaturen die unangenehme Eigenschaft, etliche Nachteile mit sich zu bringen. Daher sind sie bei uns unbeliebt.)

Zudem braucht man keine Religionen, um Konflikte zu haben. Das geht auch ohne Religionen ganz prima (notfalls prügelt man sich aus dem Grund, dass man für verschiedene Fußballmannschaften ist).

Ähnlich könnte man fragen, ob man nicht das schlechte Wetter verbieten sollte. Wäre toll, ist nur komplett unrealistisch.

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Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt  ( Friedrich Schiller ). 

Religionskriege wurden noch nie wegen der unterschiedlich Religion geführt, sondern wegen Machtgier, Bodenschätzen, aus Neid und Habgier. Religion ist immer nur ein Vorwand, um die Menschen aufzustacheln.

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Kommentar von stefanbluemchen
18.06.2017, 22:38

Teilweise hast du recht, doch leider gibt es auch fanatische Religionen. Siehe IS. 

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Wenn Du mit "Frieden" eine Diktatur meinst, in der Religion, Meinungen und Entscheidungen keine Freiheit verdienen, dann braucht es solchen "Frieden", aber wenn man Meinungsfreiheit und Entscheidungsfreiheit bewahren will, dann wird dies auch für die Religionsfreiheit gelten müssen und diese steht nicht zwangsläufig in Konflikt mit einem Weltfrieden. Nicht Religionsfreiheit, sondern Fremdenfeindlichkeit sind das Problem für den Weltfrieden, und mit den meisten Religionen ist Fremdenfeindlichkeit normalerweise unvereinbar - soweit ich das richtig verstehe, rechtfertigt auch der Koran nur dann Gewalt, wenn es der Selbstverteidigung dient, christliche Werte jedoch, also das, was laut der Bibel Jesus gelehrt hat oder haben soll, rechtfertigen selbst im Falle der Selbstverteidigung keine Gewalt.

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Das ist ein sehr kurzsichtiger Gedanke der immer wieder erwähnt wird:

Menschen waren niemals menschlicher als in Kriegen, akzeptier die Wahrheit das Menschen Krieg lieben. Es handelt sich hierbei um die liebe zum Wettkampf, gemischt mit Erfolg und dem Gefühl der Jagd in Verbindung mit sportlicher Betätigung kürzer bekannt als Krieg.

Das Gefühl einen Panzer zu zerstören der gerade noch hätte deine Kameraden umbringen können einen gut koordinierten Angriff auszuführen ohne eine Person die man liebt verlieren zu müssen oder gar das eigene Heimatdorf verteidigt zu haben ist für viele die im Krieg sind zu beginn ein berauschendes Gefühl, 

Auch wenn viele es abstreiten wollen, viele Menschen liebten den Krieg zu beginn aus ganzen Herzen.

Aber nur kurze Kriege, den je mehr Menschen sterben, desto mehr begegnet man den Tod und desto mehr kommen die Taten die man als Soldat vollzogen hat ins Bewusstsein. Die Realität holt uns ein wir realisieren langsame die politischen, religiösen, militanten oder auch unsere Fehlentscheidungen.

Und die Friedensbewegungen nehmen überhand, bis wieder die Bereitschaft in der Gesellschaft für einen neuen Krieg besteht. Denn nun sind neue Personen da die dennn Krieg nie gesehen haben und Ihn auch mal erleben möchten oder leicht als diplomatische Alternative nutzen wollen.

Im Grunde genommen hat der Mensch eine Sache über die Jahrtausende vernachlässigt, einen Ersatz für den Krieg zu finden und ernsthafte Völkerverständigung die nicht nur von kurzzeitigen Interessen geprägt ist. Genauso lange wird es auch Krieg geben den Krieg kommt nicht wirklich durch Religion sondern viel mehr durch kulturelle Einflüsse zustande, es wird bloß gerne immer wieder versucht alle Konflikte auf die Religion zu schieben und ein schwarz, weiss denken für die Masse zu erzeugen. Wer sich ein bissen mit Krieg auseinandersetzt wird feststellen das deutlich mehr dahinter steckt und Religion nur ein kleiner Teil davon ist es liegt mehr an uns Menschen selbst.

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Hallo IkHabMoepse,

interessant Dein Denkansatz!

Und ganz genau das wird in der Bibel vorausgesagt!

Religionen sprechen im allgemeinen alle von Frieden und Sicherheit - in Wirklichkeit gibt es Streit und Religionskriege.

UND - ganz wichtig: Religionen lassen sich von der Politik oft missbrauchen.

Was den Gott der Bibel anbelangt - er sprich in diesen Fällen von "Treulosigkeit". 

Und ganz genau deswegen beschreibt er in der Bibel, wie zu seiner Zeit Herrscher der Staaten die Religionen beseitigen. Und ER ist damit einverstanden - wobei ER zugleich dafür Sorge trägt, das die wahre Anbetung bestehen bleibt. 

Hier dazu nun in Kürze der biblische Nachweis:

Zuvor eine kurze Einführung in das Vokabular der biblischen Prophetie:

Babylon = Verwirrung, als Stadt einst Ursprung verwirrender widersprüchlicher Religionen.

Frau = Symbol für eine Organisation, die etwas gebären kann, also etwas hervorbringen kann (gut oder schlecht). 

H_re = Treulose Frau, macht für Geld fast alles

Wildes Tier = So wie der Berliner Bär, der Amerikanische Adler steht das für die Politik - in diesem Fall für eine "wilde" Politik mit Gewalt.

Wildnis = wenig Ordnung, wenig Sicherheit

Rot, schrlachfarben = Feuer und Vernichtung, Tod

Hörner = politische Spitzen (Spitzenpolitiker)

Wasser, Meer = Menschenmengen (Menschenmeer)

auffressen = Vermögen einverleiben

Stadt = Organisiertes engeres Zusammenleben, Infrastruktur vorhanden

Nun zur biblischen Prophetie - stark verkürzt:

Offenbarung 1:10 . . .Durch Inspiration befand ich mich dann am Tag des Herrn. . .

Offenbarung 17:3 . . .Und in [der Kraft des] Geistes trug er mich in eine Wildnis hinweg. Und ich erblickte eine Frau, die auf einem scharlachfarbenen wilden Tier saß, das voll lästerlicher Namen war und sieben Köpfe und zehn Hörner hatte.
. .

Offenbarung 17:5 . . .Und auf ihrer Stirn war ein Name geschrieben, ein Geheimnis: „Babylon die Große, die Mutter der H_ren und der abscheulichen Dinge der Erde.“

Offenbarung 17:15 Und er spricht zu mir: „Die Wasser, die du sahst, wo die H_re sitzt, bedeuten Völker und Volksmengen und Nationen und Zungen. 16 Und die zehn Hörner, die du sahst, und das wilde Tier, diese werden die H_re hassen und werden sie verwüsten und nackt machen und werden ihre Fleischteile auffressen und werden sie gänzlich mit Feuer verbrennen. 17 Denn Gott hat es ihnen ins Herz gegeben, seinen Gedanken auszuführen, ja [ihren] e i n e n Gedanken auszuführen, indem sie ihr Königtum dem wilden Tier geben, bis die Worte Gottes vollbracht sein werden. 18 Und die Frau, die du sahst, bedeutet die große Stadt, die ein Königtum hat über die Könige der Erde.“

Stadt über den Königen der Erde: Geistliche Männer aller Religionen "krönten" Herrsche.

Aha!

Warum kann Babylon nicht für einen Kaiser oder König stehen?

Deswegen:

Offenbarung 18:9 . . .Und die Könige der Erde, die mit ihr Hurerei begingen und in schamlosem Luxus lebten, werden weinen und sich vor Leid über sie schlagen, . . .

Das haben wir gern! Erst vernichten, einverleiben und dann jammern!

Könnte es der Welthandel sein?

Nein, denn

Offenbarung 18:11 Auch die reisenden Kaufleute der Erde weinen und trauern über sie, weil niemand mehr da ist, der ihr volles Lager kauft, 12 ein volles Lager an Gold und Silber und kostbaren . . .

Ob das Bankensystem zu Babylon oder der Welt der Kaufleute zählt muss man dahingestellt sein lassen. Man müsste es näher untersuchen. Immerhin sagt ein Sprichwort "Geld regiert die Welt" - und herrscht insoweit auch über "die Könige" der Erde.

Kolosser 3:5 . . .Begierde und Habsucht, die Götzendienst ist.

Also auch eine falsche Form der Anbetung.

Die gesamte Zinstheorie zielt im Grunde hierauf ab - die Bibel und Christus sprechen offen gegen Zins.

Lukas 6:35 Dagegen fahrt fort, eure Feinde zu lieben und Gutes zu tun und [ohne Zins] zu leihen, ohne etwas zurückzuerhoffen; und euer Lohn wird groß sein, und ihr werdet Söhne des Höchsten sein, denn er ist gütig gegen die Undankbaren und Bösen. 36 Fahrt fort, barmherzig zu werden, wie euer Vater barmherzig ist.

So kannst Du durch das prophetisch Wort ein Stück weit in die Zukunft sehen. 

Der Weltfrieden wird aber nicht durch Abwesenheit der Religionen kommen. Auch Atheisten führen Kriege - und dann denke man an die reinen Wirtschaftskriege oder Kriege um der Macht willen.

Auch der Weltfriede ist biblisch vorausgesagt - und wird mit Sicherheit durch den Gott der Bibel herbeigeführt werden - NICHT DURCH MENSCHEN! (Leider!).

Psalm 37:11 Die Sanftmütigen aber werden die Erde besitzen, Und sie werden wirklich ihre Wonne haben an der Fülle des Friedens.

Jesaja 2:4 Und er wird gewiß Recht sprechen unter den Nationen und die Dinge richtigstellen hinsichtlich vieler Völker. Und sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden müssen und ihre Speere zu Winzermessern. Nation wird nicht gegen Nation [das] Schwert erheben, auch werden sie den Krieg nicht mehr lernen.

Beste Grüße

JensPeter

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Kommentar von Abundumzu
16.08.2017, 23:07

Das ist mal wieder eine Antwort zum gründlichen Nachdenken. 

Ein Gewinn für jeden, der diese Herausforderung annimmt.

Danke Dir JensPeter

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Es ist der Mensch der entscheidet, angenommen es würden alle Religionen verschwinden würde es nicht lange dauern und neue Glaubens Normen würden entstehen.

Der Planet Erde hätte seinen Frieden wenn die Menschen nicht mehr auf ihm leben würden. Der Mensch hat leider zuviel Potential zum negativen, Zumindest soviele Menschen wie heute.

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Das würde auch keinen Frieden geben, nur die Gründe für einen Krieg wären andere. Schon heute sind viele Kriege nicht religiös motiviert, oder glaubst du das George W. Bush in den Irak einmaschiert ist um das Evangelium zu verkünden? Es waren die wirtschaftlichen Vorteile die ihn dazu bewogen, auch wenn das offiziell nicht so gesagt werden darf, insgeheim weiss das jeder.

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Kommentar von nax11
18.06.2017, 21:39

George W. Bush? - Junior, oder?

Aber klar hat der sein Evangelium verkündet:

1.Gebot: Ich habe immer Recht !

2.Gebot: Falls ich kein Recht...(kann ich mir sparen, oder?)

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Kommentar von mulano
18.06.2017, 21:47

Wie lautet nun das zweite Gebot? Von selber komme ich da nicht drauf. 😂

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Wer sollte die Religionen verbieten? Sie sind ein Machtfaktor, damit wird nicht nur gebetet, sondern es werden Ansprueche gestellt, die mit allen Mitteln versucht werden durchzudruecken.

Religion als Privatsache waere in Ordnung, allerdings gibt es "Oberhirten", die gut davon leben koennen, wenn sie andere unter ihrer Fuchtel halten koennen.

Somit ist es nicht anders wie mit den politischen Parteien, die geben sich auch nicht alle als moderate Menschen, wenn sie ihre Ziele verfolgen.

Es hat keinen Zweck darueber nachzudenken, denn ein Fanatiker und ein Sprengstoffguertel,  zeigen den "Unglaeubigen" wo der Hammer haengt. 

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Wenn du gleich noch alle Lebensentwürfe bis auf einen für Alle verbindlichen abschaffst, dann könnte es klappen aber es könnte gut sein, dass dann das eigenständige Denken gleich mit verboten werden müsste.

Menschen sind nicht anders, weil sie andere Religionen haben - Menschen haben andere Religionen, weil die anders sind.

Empirisch betrachtet haben verschiedenen Menschen mit verschiedenen Lebensentwürfen sich Religionen geschaffen, die diese Lebensentwürfe tragen und unterstützen.

Man kann nicht einfach alle Menschen gleich machen, nur weil man Frieden will, denn was wäre dieser Frieden wert, wenn man nicht frei sein kann, so zu leben wie man möchte?

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Das würde klappen, wenn Friede so etwas ist wie Abwesenheit von irgendwas.

Für den Fall, dass Friede etwas direkt mit der Anwesenheit Gottes zu tun haben sollte, würde diese Art der Razzia keinen Frieden herbei führen.

Meiner Meinung nach hat Friede sehr viel mit der Gegenwart Gottes zu tun, da er Aussöhnung schafft, mit sich selbst und dann in Folge dessen auch mit anderen.

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Religionen sind es nicht die die Kriege bringen sondern eher die Menschen selber! Keine Religion die richtig ausgelebt und verstanden wird hat irgendwelche skurillen Dinge wie das töten von Menschen etc. Wenn man sagt der Islam sollte abgeschaffen werden würde dies nur zu noch mehr Kriegen führen.Wir sollten uns mit den Islam auseinandersetzen damit wir verstehen das der Islam alles gute gebietet und nicht so wie die Idioten vom IS die alles wegsprengen und jeden umbringen.Islam lehrt das man keine Zinsen nehmen darf wo ist der Vorteil? Keine Schulden etc mehr.
Islam lehrt keine Menschen zu töten wie der IS was ist der Vorteil? Kein Unheil mehr auf der Erde und Ende von Kriegen
Islam lehrt kein Ehebruch zu begehen was ist der Vorteil? Keine Partner mehr die eine Affäre haben und Verratungen unter Partnern.Islam lehrt an Arme sowie Bedürftige zu spenden was bringt das? Keine Armut und verhungern mehr auf der Welt. Und jeder hat ein mittleres Maß keiner ist der reicheste.
Islam lehrt alle Menschen gut zu behandeln egal welche Religion,Herkunft,Hautfarbe etc was ist der Vorteil? Kein Hass,Neid etc nur liebe zwischen den Menschen
Islam lehrt keine schädlichen Dinge zu Essen oder zu trinken was bringt das? Die Menschen sterben nicht mehr wegen Alkohol,Schweinefleisch etc. Und sind gesund eingestellt
Alle Propheten wie Adam,Moses,Abraham,Jesus,Muhammed Frieden und Segen auf allen haben eine Religion gehabt undzwar den Islam selbst wenn sie dies nicht offenkundig gesagt haben aber die Beweise aus Bibel etc deutet darauf hin also sollte man dies bedenken! =)

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Kommentar von nax11
18.06.2017, 21:34

Auf Religionen mag das zutreffen - auf organisierte Kirchen nicht!

Bei jeder religiösen Organisation läßt sich eine erhebliche Diskrepanz zum theoretischen Inhalt ihres Glaubens feststellen - bei den Extremisten tritt das lediglich offen zutage.

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In deiner Frage gehst du davon aus, dass Religion der Anfang allen Übels ist. Ich darf dich daran erinnern, dass die atheistischen Staaten oder die Aufklärer der Französischen Revolution auch nicht unbedingt sehr friedfertig waren. Das Problem ist wohl eher der Mensch an sich.

Und selbst wenn man alle Menschen abschaffen würde, dann würden sich immer noch die Tiere zerfleischen.

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Nicht alle Religionen bedrohen den Frieden.

Daher:
Man müsste nur einige wenige Religionen abschaffen.

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Kommentar von suziesext1235
18.06.2017, 19:44

abschaffen oder zumindest zivilisieren und domestizieren. Kemal Pascha Atatürk ist das schon mal gelungen, beim erzrektionären Sunnitentum in der Türkei seiner Zeit. Es muß nur der politische Wille dafür da sein.

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Ne. Wenn der Islam abgeschafft wäre, wäre die Welt theoretisch schon mal friedlicher. Aber man kann die Menschen, würde man den Islam verbieten, nicht von heute auf morgen ändern. Die Konflikte, die vielleicht einst mit der Religion zu hatten, sind mittlerweile so ausgeartet, dass es längst um andere Dinge geht.

Könnte man eine Religion wirklich einfach so abschaffen, dann käme es aber allein aufgrund davon zu Unfrieden: Was meinst du, wie die ganzen ehemaligen Moslems rebellieren würden - und zwar alle! Auch die bislang friedlichen. Ist ja auch verständlich. Also... das würde in der Praxis einfach nicht funktionieren.

Die anderen Religionen sorgen eh nicht mehr für Unfrieden, müssten also nicht abgeschafft werden.

Doch auch wenn der Islam weg wäre, würde es nicht nur Frieden auf der Welt geben, da ja auch Kriege aus anderen Gründen geführt werden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste\_der\_andauernden\_Kriege\_und\_Konflikte

Schau mal hier - da kann man gut sehen, dass es oft mit dem Islam zu tun hat, aber nicht immer, jedoch nie mit anderen Religionen. 

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Machtgier kann man auch durch die Abschaffung von Religionen nicht abschaffen.

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Nicht Religionen, sondern Menschen agieren und reagieren..

So gut wie alle Religionen proklamieren nicht, dass Kriege geführt werden sollen...

Warum halten sich dann die Gläubigen nicht daran?

Schau Dir zB mal die angeblich gottgläubige USA an: Kriege überall - Gier nach Ressourcen - Akzeptanz der Kollateralschaden bei Drohnenangriffe

Schau Dir mal auch das angeblich gläubige Israel an: Menschenverachtende Behandlung Andersgläubiger - Besiedlung eines nicht ihr gehörenden Landes

Was ich damit sagen will: Auch ohne Religion würden diese genannten Länder in der Weise verfahren, wie sie dies seit langer Zeit tun...

Gruß Fantho

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Nein, man muss natürlich nur diejenigen Religionen "abschaffen", die Krieg führen. Das ist derzeit hauptsächlich und fast ausschließlich diese Religion:  https://www.thereligionofpeace.com/attacks/attacks.aspx?Yr=Last30

Oder dachtest du, aus "Solidarität" schafft man alle anderen Religionen gleich mit ab?

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Das wäre schon mal ein Anfang...

Einige Konflikte/Probleme würden damit schonmal wegfallen...

Es gibt aber noch weitere Gründe für Kriege...und viele Menschen sind einfach zu Doof um friedlich zu leben und leben zu lassen...

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Dann  hätten wir das totale Chaos. 

In Maos-China, in der damaligen Sowjetunion, im Khmer-Kampotscha, im heutigen Nordkora usw. haben wir gesehen, wie viel Frieden ohne Religionen entstehen.  

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