Müsste man nicht heute ohne zweifel an Gott glauben?

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23 Antworten

Eigentlich ist es doch genau andersherum. Die Menschen, die die von dir beschriebenen Dinge tun können, sind wohl eher nicht gläubig. Warum auch? Es gibt für diese Sachen naturwissenschaftliche Erklärungen und in denen kommt nie irgendein Gott vor. 

Und ich vermute, dass du das mit dem "alles ist nur aus Zufall entstanden" falsch verstanden hast. Manche Dinge sind zu komplex, um sie vorraussagen zu können und das ist dann für uns nicht von reinem Zufall unterscheidbar. Wenn man die Bewegung jedes einzelnen Luftmoleküls kennen würde, könnte man auch perfekt das Wetter vorhersagen, das entsteht nämlich zB auch nicht "zufällig" und ohne Ursache(n). (Quantenphänomene, die evtl. wirklich rein zufällig passieren, lasse ich jetzt absichtlich außen vor, weil ich mich damit nicht auskenne). 

LG

Ganz einfach, weil es für den zufall indizien gibt, das legt eben eine solche vermutung nahe, bewiesen ist das natürlich nicht, aber es gibt eben anhaltspunkte! Was das clonen angeht, man nimmt eine entkernte eizelle und setzt dort dna eines bereits geborenen diploiden lebewesens ein und lässt das zellteilungsprogramm erneut ablaufen (zumindest habe ich es so in erinnerung) wie du da auf einen schöpfer kommst, ist für mich ein rätsel! Was künstliche intelligenz angeht, in dem fall erschaffen wir menschen sie, aber das liegt dadran, dass sie sich selbst nicht reproduzieren können und eben trotz "intelligenz" keine lebewesen sind, denn die definition für leben ist einen stoffwechsel zu besitzen und sich zu reproduzieren (können viren übrigens auch nicht, weswegen sie kein leben sind), naja der punkt ist unsere künstlichen intelligenzen sind einfach nur kopien von dem was die natur erbracht hat, so wie zb das fliegen, sie haben einen völlig anderen start genommen als echtes leben. Mal abgesehen davon, dass es für die evolution genügend beweise gibt, die evolution erklärt zwar nicht den ursprung des lebens, widerlegt aber schöpfungsmythen wie im quaran oder im AT. Und selbst wenn, welcher gott hat den alles geschaffen, die frage wäre ebenfalls ungeklärt, bzw du glaubst, gott hätte alles geschaffen und das nichts durch zufall entstehen kann, gleichzeitig findest du dich aber damit ab, dass gott schon immer da war und keine entstehung hatte? Lg

wie man heute immer noch denken kann oder der Meinung sein, dass wir und das ganze Universum aus Zufall entstanden sei

Und nur weil wir Roboter bauen können, kann es keinen Zufall und keine Evolution geben? Deine Argumentation hinkt - da kann ich keinerlei kausale Beziehung erkennen.

PatrickLassan 02.05.2017, 13:34

Die hinkt nicht, die geht an Krücken. :-)

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Was du beschreibst, ist kein lapidares Erschaffen, sondern das Ergebnis akribischer Forschung in und Manipulation der Grundbausteine des Lebens, bzw. in Datenstrukturen und Datenverarbeitung. Alles durch tausende Regalmeter an Fachliteratur und Petabytes an Daten dokumentiert und nachvollziehbar. Übrigens können geklonte Tiere mitlerweile eine völlig normale Lebensspanne erreichen.

Die Verständnis der unendlch feinen Zusammenhänge und Grundlagen der Dinge ist hierbei ein Beweis gegen den willkürlichen Schaffensprozeß einer Gottgestalt, nicht dafür.

Und garantiert nicht einer der völlig unzulänglichen Gottesgestalten, die uns zumindest die Hauptreligionen so beweislos präsentieren.

Deine Argument scheitert übrigens an der Logik: Du sagst, die Erkenntnis, daß wir etwas schaffen können, müsste uns zum Glauben an einen höheren Schöpfer bringen, weil das ja nicht alles aus dem Nichts oder aus Zufall entstanden sein kann.

Tatsächlich wirft dein Argument eher die Frage auf, wer denn dann den Schöpfer erschaffen hat.

mojo65 02.05.2017, 16:12

Auf deiner letzte Aussage habe ich eine Frage. Wie stellst du dir einen Gott vor bzw wie muss ein Gott für dich sein. 

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Hallo,

Die Tatsache, dass du existierst ist ein viel überzeugenderes Argument als jedes Klonen.

Ich wünsche dir, dass du dieses Mysterium irgendwann erkennen kannst.

Informiere dich einfach über den Begriff Naturalismus.

Nicht alle Atheisten/Agnostiker sind Naturalisten, aber Naturalismus ist historisch stark mit den Gründen verbunden, an denen theistische Argument so stark scheitern.

Dein spezielles Argument scheitert, abgesehen von der ungenauen Formulierung, daran, dass du Gott und Zufall gar nicht gegenüber gestellt hast. Du meinst, Zufall sei eine schlechte Erklärung, aber du zeigst nicht, dass Gott eine besser ist.

Und davon abgesehen: Wenn die beiden Optionen die einzigen sind, ist deine Argumentation zirkulär. Zufall wäre gleibedeutend mit "Alles, was nicht Gott ist". Und "Das kann nicht [alles, was nicht Gott ist], sein" bedeutet "Das muss Gott sein".

Wieso sollte die Möglichkeit des Klonens oder der Erschaffung künstlicher Intelligenz beweisen, dass es Gott gibt? Deine 'Logik' ist für mich nicht nachvollziehbar.

mojo65 02.05.2017, 13:30

Nein falsch verstanden ich meine damit der Mensch kann fast schon erschaffen und man geht immer noch davon aus das alles aus Zufall entstanden ist?

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Comment0815 02.05.2017, 13:35
@mojo65

Warum soll es Gott geben, nur weil der Mensch etwas "erschaffen" kann. Der Mensch nimmt nur Dinge, die schon da sind und verändert sie zu seinem Nutzen.

Das haben alle Lebewesen schon immer auf irgendeine Weise gemacht. Man könnte sogar die Verdauung bzw. den Stoffwechsel eines jeden Lebewesens als so einen Prozess bezeichnen.

Wo siehst du den Zusammenhang zu Gott?

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Freddy4 02.05.2017, 14:21
@Comment0815

Der Fragesteller meint: Wenn sogar wir Menschen Leben erschaffen können, wieso sollten dann wir nicht auch nur von jemandem erschaffen worden sein?

Er setzt uns quasi mit Gott gleich. Wir sind quasi Gott der geklonten Tiere, also warum sollten wir nicht auch die Erschaffung von jemandem sein?

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realsausi2 02.05.2017, 19:06
@mojo65

man geht immer noch davon aus das alles aus Zufall entstanden ist?

Nein, das tut man nicht. Das machen nur Kreationisten.

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Comment0815 02.05.2017, 13:30

Mir erschließt sich der Zusammenhang auch nicht. Das ist, wie wenn ich sagen würde:

"Kühe geben Milch. Wie kann man denn da noch glauben, dass die Erde eine Kugel ist?"

Eine genauere Erklärung des Fragenstellers wäre nett. Dann können wir gerne diskutieren.

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mojo65 02.05.2017, 14:49
@Comment0815

Kommentar von

 

Freddy4

 

,

 

vor 27 Min

Der Fragesteller meint: Wenn sogar wir Menschen Leben erschaffen können, wieso sollten dann wir nicht auch von jemandem erschaffen worden sein?

Er setzt uns quasi mit Gott gleich. Wir sind quasi Gott der geklonten Tiere, also warum sollten wir nicht auch die Erschaffung von jemandem sein?

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Es gibt Wissenschaftler die Wissenschaft und Gott vereinen können...aber es gibt natürlich "Moderne Affen" die sowas nicht in einklag bringen wollen

Gott hat auch keine Häuser erschaffen. Adam und Eva, bzw je nach Glauben/Unglauben die Urmenschen, lebten ja in freier Natur, Höhlen usw.

Erst die Erfindungsgabe des Menschen führte - ganz ohne Gotteshilfe - dazu, dass der Mensch Häuser baute.

Und, ebenfalls ohne Mithilfe eines Gottes, zu Kleidung, Werkzeugen, die Fähigkeit zu schreiben und lesen, zum Buchdruck, Autos, Flugzeugen usw.

Gott ist kein weissbärtige alter Mann, der auf einer Wolke sitzend die Menschen beobachtet, Gott ist die Natur, das Leben an sich. Gott ist jeder für sich...

Beschäftige dich mal etwas näher mit der Evolutionstheorie und dem Ursprung des Lebens. "Ursuppe" und dergleichen.
Wir sind ja nicht einfach so wir wir jetzt sind auf die Welt gesetzt worden. das hat sich alles entwickelt. ! 

Und jap, das kann durchaus Zufall sein. 

mojo65 02.05.2017, 13:57

Habe ich bereits nur die Ursuppe ist (für mich) nicht nachvollziehbar.

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Sannshine 02.05.2017, 13:59
@mojo65

dann nochmal bei anderen Quellen lesen. man muss es nur verstehen ;) 

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realsausi2 02.05.2017, 16:48
@mojo65

die Ursuppe ist (für mich) nicht nachvollziehbar.

Das sagt aber nur was über Dich auch, nicht über die Ursuppe.

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Selbst die Gläubigen glauben nicht ohne Zweifel. Gott ist eben in Seiner Schöpfung nicht evident, nicht vorhanden.

Gott lässt uns die Freiheit und damit die Unsicherheit, an Ihn zu glauben.

wie man heute immer noch denken kann oder der Meinung sein, dass wir und das ganze Universum aus Zufall entstanden sei

Das wundert mich auch immer wieder. Aber dieser Unsinn ist nicht auszurotten.

Immer wieder kommen die Anhänger göttlicher Schöpfungsmythen daher und wolllen uns ihre Geschichte einer zufälligen Gottesschöpfung aus dem Nichts unterjubeln.

Dabei ist so unnötig. Die Wissenschaft kann das (fast) alles ohne Zufall wunderbar erklären.

Aber diese Zufallsliebhaber halten an ihren Schöpfungsmythen fest. Insofern wider besseren Wissens, weil das Wissen darum, wie es tatsächlich war, ja vorhanden ist. Sie ignorieren es einfach nur.

sich sicher sein kann, dass es keinen Gott geben kann.

Ich kenne niemanden, der sich da sicher ist.

Aber es ist halt vernünftig, davon auszugehen, dass es keinen Gott gibt.

Weil er völlig unötig ist, um die Welt zu verstehen und weil es nichts gibt, was auf seine Existenz hindeuten würde.

Das ist wie mit der Zahnfee. Es kann auch niemand behaupten, dass es die nicht geben könne. Wir haben keine Belege, dass es sie nicht gibt. Genauso wie bei Göttern.

Aber wir haben eben auch keine Belege, dass es sie gibt. Genauso wie bei Göttern.

Wenn es also vernünftig ist, von der Nichtexistenz der Zahnfee auszugehen, gibt es keinen vernünftigen Grund, das bei Göttern anders zu handhaben.

Die Fähigkeit, Lebewesen klonen zu können, basiert nicht auf dem Glauben an Götter, sondern auf dem Wissen um Physik und Chemie, welches die Leute, die seinerzeit Götter erfunden haben, um sich physikalische und chemische Prozesse erklären zu können, weil sie davon keine Ahnung hatten, nicht hatten.

Und wieso behaupten Gläubige eigentlich dauernd, das Universum sei aus einem Zufall heraus entstanden?

AgoodDay 02.05.2017, 13:41

Behaupten sie ja eben nicht. Sie sagen, dass dieEntstehung des Universums und die Evolution seinen Ursprung bei Gott hat

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profanity 02.05.2017, 13:43
@AgoodDay

Sie behaupten aber, wenn es Gott nicht geben würde, müsste alles aus Zufall entstanden sein. Und das ist Unsinn.

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Rheobatrachus 02.05.2017, 13:45
@profanity

Ich glaube, es geht ihnen hauptsächlich darum, dass sich alles wie "zufällig" perfekt zusammen fügt.

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mojo65 02.05.2017, 13:45
@profanity

Stimmt auch nicht, Gläubige gehen niemals davon aus, dass es keinen Gott geben kann, deswegen schließen sie "aus Zufall entstanden" schon von vornherein aus.

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profanity 02.05.2017, 13:48
@Rheobatrachus

Ja, und da ist dann eben die einfachste Erklärung, dass zufällig ein imaginäres Wesen dafür verantwortlich ist, gell? :) Die Beschäftigung mit Quantenphysik, Relativitätstheorie und Astronomie ist zugegenermaßen weit komplexer und komplizierter, aber eben auch nachweisbar, im Gegensatz zu Göttern ;)

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profanity 02.05.2017, 13:57
@mojo65

Wie gesagt: es ist einfacher, irgendeinen Gott für alles verantwortlich zu machen, als sich mit wissenschaftlichen Fakten zu befassen, die man ggf. gar nicht versteht.

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profanity 02.05.2017, 14:09
@mojo65

Und diese Aussage zeigt mir, dass du im Grunde nur hören willst, dass Gott existiert und es dir gar nicht mit deiner Eingangsfrage um eine sachliche Diskussion ging. Aber den Gefallen tut dir keiner, der sich objektiv mit der Thematik befasst hat. Also: träum weiter von deinem Gott.

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mojo65 02.05.2017, 14:29
@profanity

Was redest du da, du argumentierst nicht du provozierst, deswegen kann es nicht zu einer Diskussion kommen.

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Abahatchi 02.05.2017, 18:04
@AgoodDay

dass dieEntstehung des Universums und die Evolution seinen Ursprung bei Gott hat

und dieses Gottding war dann rein zufällig schon immer mal so da, in einer zufällig bereits existierenden, wie auch immer gearteten Ewigkeit und hat dann rein zufällig nach Ewigkeiten den Entschlusz gefaszt, dasz nun ausgerechnet jetzt etwas geschöpft werden müszte. Und dieses Gottding ist rein zufällig auch noch allmächtig und allwissend und oh Zufall, völlig unverschuldet einfach mal so barmherzig. Einfach so, ohne Zutun oder Entwicklung.

Was für ein Zufall!

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profanity 02.05.2017, 20:14
@Abahatchi

Das ist einer der besten sarkastischen Beiträge, die ich je dazu gelesen habe! Chapeau :D

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mojo65 02.05.2017, 21:57
@profanity

Ich habe nur eine Frage gestellt und dann hast du eine Antwort gegeben und in deiner Antwort hast du gefragt:

Und wieso behaupten Gläubige eigentlich dauernd, das Universum sei aus einem Zufall heraus entstanden?
Naja und ich hab ja drunter nur kommentiert und dann kamen die üblichen Antworten: 

Wie gesagt: es ist einfacher, irgendeinen Gott für alles verantwortlich zu machen, als sich mit wissenschaftlichen Fakten zu befassen, die man ggf. gar nicht versteht.

oder:

Und diese Aussage zeigt mir, dass du im Grunde nur hören willst, dass Gott existiert und es dir gar nicht mit deiner Eingangsfrage um eine sachliche Diskussion ging. Aber den Gefallen tut dir keiner, der sich objektiv mit der Thematik befasst hat. Also: träum weiter von deinem Gott.

Tschüss!!

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Abahatchi 03.05.2017, 00:14
@mojo65

Was ist denn jetzt Dein Problem mojo65? 

Du scheinst doch an Gott zu glauben oder nicht und warum wurmt es Dich dann so sehr, wenn jemand Dir zuredet, von Gott zu träumen?

Vermutlich ist Dir unterschwellig bewuszt, dasz Du einer Peinlichkeit an Aberglauben nachhechelst, denn sonst könntest Du die Empfehlung "von Gott zu träumen" nicht als Beleidigung auffassen!

Getroffene Hunde bellen und Du "bellst" schrecklich laut. 

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mojo65 03.05.2017, 00:29
@Abahatchi

Provozieren funktioniert bei mir nicht. Geh schlafen..

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profanity 03.05.2017, 07:11
@mojo65

Tja, das Blöde ist nur, mein lieber mojo65, dass deine Eingangsfrage bereits eine Provokation war. Und sich jetzt darüber zu monieren, dass zurückprovoziert wird, zeigt deutlich, wes Geistes Kind du bist. Kritik äußern, aber keine Kritik haben wollen ist äußerst eingleisig und schon ziemlich dummdreist.

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Abahatchi 03.05.2017, 08:49
@mojo65

Geh schlafen..

hatte ich gemacht und jetzt? 

Guten Morgen!

Provozieren funktioniert bei mir nicht.

Dann schaue doch mal 3 Kommentare zuvor und frage Dich mal, wie Du so einen Kommentar schreiben konntest, wenn Du Dich von profanity nicht hättest provoziert gefühlt?

Genau das Gegenteil ist der Fall, Du fühlst Dich schon von Argumenten provoziert, die Deinen Glaube an Geistwesen wie Götter in Frage stellen könnten, selbst wenn sie keine Provokationen sind.

Dich provozieren bereits Lappalien!

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mojo65 02.05.2017, 13:41

Weil viele Menschen auch Wissenschaftler davon ausgehen, das es eine masse von Energie gab, die sozusagen explodiert ist und so das Universum entstanden sein soll. <--- Das heißt nichts als Zufall. Oder nicht? Oder hast du da eine andere Meinung?

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profanity 02.05.2017, 13:45
@mojo65

Naja, fast. Da ist nichts 'explodiert', sondern aus einer Singularität entstanden, die expandiert ist. :) Hat was mit unendlicher Masse und Quantentheorien zu tun ;)

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mojo65 02.05.2017, 13:48
@profanity

Deswegen ja "sozusagen explodiert" mir ist das passende Wort nicht eingefallen.

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profanity 02.05.2017, 13:49
@mojo65

Wie auch immer, aber es war kein Zufall, sondern astronomisch begründet :)

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Abahatchi 03.05.2017, 08:56
@mojo65

mir ist das passende Wort nicht eingefallen

Du sitzt am Rechner und schreibst Kommentare bei gutefrage.net und willst uns weis machen, dasz Du, falls Dir ein Wort nicht einfiele, Du nicht in der Lage wärest, eine Suchmaschine zu "bemühen"?

Du kannst uns für blöd halten aber nicht für so blöd!

Übrigens , beim sogenannten "Urknall" explodierte auch "sozusagen" nichts.

1

Die Beobachtung der Welt ist weder ein Grund, an Gott zu glauben, noch ein Grund, nicht an ihn zu glauben.

Gott lässt sich aus nichts herleiten.

mojo65 02.05.2017, 13:31

Kann gut sein. Ich meine aber der Mensch kann schon fast erschaffen und denn noch soll alles aus Zufall entstanden sein?

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profanity 02.05.2017, 13:37
@mojo65

Es gibt evolutionäre Gründe, warum sich Menschen entwickelt haben, genauso, warum das Universum existiert. Beides hat nichts mit Göttern zu tun und ist auch kein Zufall.

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mojo65 02.05.2017, 13:40
@profanity

Ich rede nicht von der Evolution, sondern der beginn des Leben und somit die Entstehung des Universums, da viele Menschen, davon auch Wissenschaftler davon ausgehen, das es eine masse von Energie gab, die sozusagen explodiert ist und so dann unser Universum entstanden sein soll. <--- Das heißt nichts als Zufall. Oder nicht? Oder hast du da eine andere Meinung?

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Aleqasina 02.05.2017, 13:52
@mojo65

Der englische Theologe William Paley argumentierte ähnlich. Solche Gedankengänge lassen sich weiter über Voltaire bis Cicero und - mit Einschränkungen - Aristoteles zurückführen.

Aus dem Handeln des Menschen kann man allerdings nicht auf das Handeln Gottes schließen.

Auch ist die Verwendung des Begriffes "Zufall" nicht besonders hilfreich. Eine Genmutation kann zufällig auftreten, aber auf die Evolution lässt sich der Begriff schon nicht mehr anwenden.

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profanity 02.05.2017, 13:54
@mojo65

Nochmal: das Universum ist nicht zufällig entstanden, sondern es hatte Gründe, warum es begann zu expandieren. Lies Hawking, dann verstehst du es eventuell.

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Aleqasina 02.05.2017, 13:55
@mojo65

Nein, das ist kein Zufall. Bereits die Entstehung stabiler Teilchen, Atome und Moleküle ist Evolution.

Und über den Auslöser des Urknalls wissen wir einfach nichts.

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profanity 02.05.2017, 14:06
@Aleqasina

Um über den Urknall etwas zu 'wissen', müsste man in der Zeit knapp 13,6 Milliarden Jahre zurückreisen können. Aber es gibt sachlich dokumentierte Theorien, die eine hohe Wahrscheinlichkeit zulassen. Im Gegensatz zu Gott, der kann nach wie vor nicht bewiesen werden, nicht einmal theoretisch.

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Ich sehe da keinen Zusammenhang, weswegen durch wissenschaftlichen Fortschritt der Glaube an Gott oderReligion an sich gestärkt werden solle. Das sind zwei Gebiete, die sich nicht gegenseitig begründen können und sollten.

ohne zweifel an gott glauben können nur gläubige ohne selbsterkenntnis

Deine Frage ist ohne Logik. Erst schwärmst Du, was der Mensch alles kann. Dann folgerst Du daraus, daß es einen Schöpfergott geben muss.

Die Kreationisten legen immer das Wort Zufall falsch aus und verhöhnen es unberechtigt.

10 Milliarden Jahre Existenz von Materie - das ist nun mal unglaublich lang. Und in so einer Zeitspanne kann unendlich viel passieren.

Vor allem: Alle Geschehnisse bauen aufeinander auf. Es haben sich nicht urplötzlich 1 Billion Atome zufällig korrekt zu einem Wesen "Mensch" zusammengefügt sondern der Mensch hat sich infolge von 1 Milliarde Jahre Evolution herausgebildet.

mojo65 02.05.2017, 13:59

Also doch Zufall? Zufall verläuft nicht zielgerichtet.

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TanjaHere 02.05.2017, 14:02
@mojo65

Unsinn von mojo65. Die Entwicklung der Erde und die biologische Evolution ist so hervorragend in stapelweise Lehrbüchern und auch im Internet dargestellt, daß ich darüber keinen persönlichen Aufsatz schreiben werde. Bilde Dich einfach, Quellen gibts genug.

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mojo65 02.05.2017, 14:18
@TanjaHere

Etwas was nicht zielgerichtet ist nennt man Zufall. 

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Freddy4 02.05.2017, 14:21

Der Fragesteller meint: Wenn sogar wir Menschen Leben erschaffen können, wieso sollten dann wir nicht auch nur von jemandem erschaffen worden sein?

Er setzt uns quasi mit Gott gleich. Wir sind quasi Gott der geklonten Tiere, also warum sollten wir nicht auch die Erschaffung von jemandem sein?

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SithisHimself 02.05.2017, 18:57
@Freddy4

Das haben wir alle verstanden. Langsam nervt's... Und ich denke es ist offensichtlich, dass dies nicht der Fall ist...

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mojo65 03.05.2017, 00:26
@SithisHimself

Mach mal halblang ob, dies der Fall ist oder nicht entscheidest du nicht. Außerdem ist es eine Frage, die mich sehr interessiert.

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Diese kann keine Antwort haben...Ich meine einen glauben haben oder nicht ist einfach Schicksals Sache...

Wie kann man heute noch daran glauben, dass es einen Gott gibt? :/

mojo65 02.05.2017, 13:28

genug beispiele genannt und außerdem Mensch kann Tier (später Mensch)  klonen (erschaffen) aber alles aus Zufall entstanden?  

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SithisHimself 02.05.2017, 13:34
@mojo65

1. Deine "Beispiele" sind ziemlich schwach, wobei ich nur eins zähle.

2. Im Glauben geht es um weit mehr, als um nur die Erschaffung von Tieren.

3. Ich hab kein Bock in irgendeiner Weise weiter darauf einzugehen, da dieser "es gibt Gott"-Scheiß mir auf die Nerven geht und keine Diskussion mehr Wert ist...

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realsausi2 02.05.2017, 16:50
@mojo65

aber alles aus Zufall entstanden?  

Auch hier noch einmal: Das behaupten immer nur Kreationisten. Die Wissenschaft sagt das nicht. Da spielt der Zufall keine nennenswerte Rolle.

Nur wer die Aussagen der Wissenschaft nicht versteht, kann eben deren Kausalität nicht erfassen.

Zufall ist der Markenkern von Schöpfungsmythen.

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vonGizycki 02.05.2017, 19:21
@realsausi2

An realsausi2!

Auch hier noch einmal: Das behaupten immer nur Kreationisten. Die Wissenschaft sagt das nicht. Da spielt der Zufall keine nennenswerte Rolle.

In der wissenschaftlichen Diskussion gibt es erbitterten Streit über Quantenfluktuation, wo ein bisschen zufällig mehr von Einem das All hervorgebracht haben könnte. Es ist aber keineswegs so, das die Zufallstheorie völlig weg vom wissenschaftlichen Fenster ist. Es ist eben nicht geklärt. Aber daraus ergibt sich noch lange nicht, das irgendetwas geplant sei oder ein Gott eine Rolle spiele.

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EastClintwood1 02.05.2017, 13:30

Ausgerechnet im Klonen eine Bestätigung für Gottes Plan finden zu wollen ist doch etwas abenteuerlich.

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SithisHimself 02.05.2017, 13:36
@EastClintwood1

Und bitte verwechsle den menschlichen wissenschaftlichen Fortschritt nicht mit den Welterklärungsversuchen unserer unwissenden Vorfahren...

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EastClintwood1 02.05.2017, 13:41
@SithisHimself

Unwissend waren die Vorfahren beileibe nicht, ihre metaphysischen Gedankengebäude stützten sich auf reine Logik und suchten eben NICHT wie der Fragesteller, Gott mit raumzeitlichen und rein physikalischen Phänomenen zu begründen.

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mojo65 02.05.2017, 13:54
@EastClintwood1

Nochmal für euch, ich suche keine belege im Klonen für Gott. Ich habe mir lediglich die Frage gestellt, wenn davon ausgeht, dass der beginn des Leben und somit die Entstehung des Universums, da viele Menschen, davon auch Wissenschaftler davon ausgehen, das es eine masse von Energie gab, die sich sich expandiert hat und so dann unser Universum entstanden sein soll. <--- Das heißt nichts als Zufall. Oder nicht? Oder habt ihr da eine andere Meinung?

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EastClintwood1 02.05.2017, 14:03
@SithisHimself

Jein, sie dienen dazu, sich der Wahrheit anzunähern (im Falle "existiert Gott?" ist das Ergebnis oder die Hypothese bereits gesetzt, nun geht es letztlich um den Weg). Und ja klar, ist theologischer bzw. philosophischer Natur. Man versucht sich dem Absoluten (in der Theologie: dem Einen) anzunähern im Bewusstsein der Tatsache, dass alles (auch die Phänomene der Naturwissenschaften) relativ, heißt räumlich und zeitlich bedingt ist (welche Erkenntnisformen wiederum durch das erkennende Subjekt bedingt sind und ohne dieses nicht denkbar). Die Unwissenheit wird sich nie beseitigen lassen, gerade dann wenn das Messbare (Naturwissenschaften) als das Wesentliche genommen wird. Wir wissen heute viel vom Universum, wie groß die einzelnen Planeten sind, wie man den Gencode entschlüsselt etc. Aber was jenseits dieser raumzeitlichen Erkenntnis ist (also wie oder was ein einfacher Stuhl abseits dieser Bedingungen menschlicher Erkenntnis ist), sozusagen "was die Welt im Innersen zusammenhält" wissen wir heute ebensowenig wie seit Platons Zeiten. Wir können innerhalb der uns gesteckten Grenzen natürlich forschen, zählen und messen: an die "Wahrheit" kommt man so dennoch nicht.

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