Müsste die nicht eigentlich immer größer werden?

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3 Antworten

Die Lebensmittel, die wir kompostieren sind ja gewachsen und dazu haben sie Nährstoffe aus dem Boden gesogen. Der Kompost füllt eigentlich nur das so entstandene "Loch" wieder auf.

Ausserdem wird der Boden stetig abgetragen durch Wind, Wasser, Kälte, Hitze, also das, was hier gestern an Erde noch da lag, liegt morgen woanders. Der Kompost oder die "gute" Erde wird an einer Stelle gesammelt und an eine andere getragen.

Alles auf der Erde wandelt sich immer nur beständig. Es kommt nichts dazu und es geht auch nichts weg.

Die Lebensmittel haben ihre Nährstoffe beim Wachsen auch aus der Erde genommen. Also fehlt diese Masse der Lebensmittel dort, wo sie gewachsen sind. Wenn an den Kompost wieder als Dünger verwendet wird diese Komposterde einfach wieder in den Kreislauf eingenommen. Aus der Masse von dieser Erde entstehen wieder Pflanzen, die wieder zum Teil kompostiert und zum Teil vom Menschen ausgeschieden werden. Dieser Kompost wird wieder auf den Felder verteilt u.s.w

Also das alles ist ein Kreislauf. Es entsteht ja nicht irgendwo ganz neue Materie oder so. Das gibt es ja alles vorher auch schon, nur wird das Zeugs von den Pflanzen und von uns vorrübergehend genutzt.

spinnfischer 05.11.2015, 21:33

Aber es wird ja immer wiedee neu gebildet D.h dass wir doch eigentlich eine Pflanze hätten die aus Erde besteht,da dies aber nicht so ist und die Erde sich ja durch die Pflanzen immer wieder neu Bildet muss doch eigentlich die Masse an Erde zunehmen? Dein eine Pflanze besteht ja nicht aus Erde!?

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ElMaxo 06.11.2015, 11:32
@spinnfischer

Doch, in gewisser Weise schon. Das Material der Pflanze kann ja nicht aus Nichts entstehen. Sie nutzt halt die Nährstoffe und so der Erde um sich daraus aufzubauen

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Wenn ein Wald abbrennt, wird die Erde nicht kleiner oder leichter und der Kompost ist nichts, was vorher nicht schon da war.

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