Müssen wir in 100 Jahren beim Mars gewesen sein?

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16 Antworten

1. "Müssen wir in 100 Jahren beim Mars gewesen sein?" NEIN!

2. "Sollt die Politik und Wirtschaft sich nicht auf einen Umzug vorbereiten?" NEIN! Willst Du unsere Politiker wirklich mitnehmen? Wir brauchen keine Dummschwätzer, sondern Leute, die etwas bewegen.

3. Es gibt keinen Beweis für den Weltuntergang.

Und was genau heißt das? Es gibt vielleicht gewisse Wahrscheinlichkeiten für Katastrophen (wobei eine wirklich globale Krankheit, ein Virus, ein neues Bakterium wahrscheinlicher ist als ein Asteroideneinschlag), aber

a) wer zieht um? Alle 7 Mrd. Menschen? Wenn nicht, wer soll es sein und wie werden die Leute bestimmt?

b) es gibt auch kein Recht, einen Weltuntergang zu überleben.

In 100 Jahren werden wir vielleicht ein paar kleine, bemannte Forschungsstationen auf dem Mars haben, das wird alles sein, vermute ich mal.

Und warum muss es der Mars sein? Lass uns doch noch weiter nach "draußen" ziehen, z. B. auf die Monde der äußeren Planeten. Zum Mars wollen alle, aber weiter draußen, am Rande der Unendlichkeit, wird es - meiner Meinung nach - erst wirklich interessant.

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was heißt umziehen? Glaubst du 10 Milliarden Menschen steigen dann so in einen Bus ein und zischen ab?

Wenn überhaupt, wird es ein paar Auserwählte geben. Ich glaube aber persönlich nicht an diese Option, denn der Mars ist für Menschen ein total lebensfeindlicher Planet. Das kann logistisch schon gar nicht funktionieren. Stell dir vor, da passiert was mit der Technik. Hier auf der Erde hast du in zwei Tagen das passende Ersatzteil. Aber am Mars bist du nach zwei Tagen tot.

Falls sich die Menschheit selbst ausrottet (und das ist derzeit sehr wahrscheinlich), dann war es halt aus der Sicht des Universums ein netter Versuch, der gescheitert ist.

Ich würde die Aussagen von Hawking eher als Mahnung zum Handeln betrachten. Solange aber Idioten die Welt regieren (ich meine damit nicht nur das gelbhaarige Troll aus den USA), sind wir aber in der Abwärtsspirale gefangen.

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Der Mars ist absolut lebensfeindlich, hat er doch keinen Sauerstoff, kein Wasser, dazu eine extrem dünne Luft und gefährliche UV-Strahlen noch dazu. Lediglich ein aufenthalt für sehr wenige Raumfahrer für ein paar Stunden ist möglich.

Hawking hätte lieber nicht seine unsinnige Prognose verlautbaren lassen. Sie schadet nur sein sonst hohes Ansehen. Ich hoffe es war bei ihm ein einmaliger Ausrutscher, wiederholen darf sich solch Spekulatives nicht mehr.

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Vor über 40 Jahren haben ein paar "Mondflüge" stattgefunden.

Ein paar Affen-Nachfolger haben dort Flaggen aufgestellt, fromme Liedlein und Sprüche aufgesagt, auf den Mond gepinkelt und geschissen und ein paar wertlose Steine geklaut.

Inzwischen sind über 40 Jahre vergangen und niemand hat es auch nur noch geschafft, dorthin, nochmals zu fliegen bzw eine direkte Linienverbindung aufzubauen, die abenteuerlustige Spinner von der Welt benützen könnten um auf den Mond zu fliegen.

Schlimmer noch: wenn wir auch nur auf den Mont Blanc steigen wollen, ist das immer noch eine gefährliche Expedition die niemand unternimmt/unternehmen kann, der auch nur ein bischen vorsichtig ist.

Im Augenblich leben wir in einer Zeit, wo eine Reise, auf den Mars, ungefähr so eine dämliche Idee ist, wie sie wahrscheinlich einige "Wikinger" (vor >  1000 Jahren) hatten, als sie mit Flössen, zu unbekannten Zielen im Westen (=Amerika) aufgebrochen sind.

Ob und wo die da, vielleicht, angekommen sind wusste damals niemand ... es hat über 1000 Jahre gedauert, bis man anscheinende "Nachfahren", von diesen Idioten in Amerika lokalisiert hat ... das war, als letztes Jahr, der Trampel von Amerika aufgetaucht ist.

Selbst wenn in den nächsten Jahrzehnten ein paar Affen-Nachfolger Richtung Mars aufbrechen (und vielleicht dort ankommen) wird es noch Jahrtausende gehen, bis wir hier auf der Erde, von einem "Mars-Trampel" hören werden, der uns dann ein paar Jahre belässtigt.

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Wie Prof. Lesch schon sagte: man darf das nicht wörtlich nehmen. Hawking ermaht uns damit, dass die Erde in 100 Jahren unbewohnbar sein könnte, wenn wir so weiter machen wie bisher und dank Trumps Klimaabkommenaustritt.

Den Mars nachhaltig für Menschen bewohnbar zu machen ist schlichtweg unmöglich.

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Die NASA will 2030 mit dem Mars-Programm richtig loslegen inklusive Terraforming/Besiedlung. Das halte ich für ziemlich unwahrscheinlich, da bis jetzt noch nie ein staatliches Raumfahrtprogramm der heutige Zeit ein gesetztes Termin eingehalten hat.

Anders ist es bei private Raumfahrtprogrammen, da könnte es sogar schneller gehen. Elon Musk und seine Kollegen tüfteln ja schon ordentlich an kommerzieller Nutzung der Raumschiffe (was ja auch teilweise schon geschehen ist siehe Dragon-Frachtflüge zu ISS).

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sarahj 11.07.2017, 17:04

"[...] da bis jetzt noch nie ein staatliches Raumfahrtprogramm der heutige Zeit ein gesetztes Termin eingehalten hat [...]"

mhm - es war 1962 als Kennedy das Projekt "Mondlandung bis zum Ende des Jahrzehnts" verkündete; Apollo 11 landete 1969. In jeder Hinsicht eine Punktlandung...

https://www.youtube.com/watch?v=vMtjnrBcHdI

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laralee01 11.07.2017, 17:23
@sarahj

Deshalb erwähnte ich extra "heutige Zeit". ;-)

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  • Eigentlich nur die beiden letzten ..., der gesunde Menschenverstand blieb damit hier und alles würde wieder gut. 
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Hallo! Der Mars ist nicht geeignet und andere Planeten im Sonnensystem auch nicht.  Und dann?? Selbst zu dem direkten Nachbarstern der Sonne also dem Stern der uns am nächsten steht (Alpha Centauri)  würdest Du mit den schnellsten Raketen 50.000 Jahre brauchen

Ich wünsche Dir alles Gute.

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Hallo.

Müssen wohl nicht aber können vielleicht schon.

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Wenn ich jedem geglaubt hätte, der vorhergesagt hat, dass die Welt untergeht, hätte ich viel zu tun gehabt. Jedes Jahr gibt es 3-4 schlaue Menschen, die den Untergang vorrechnen.

Vielleicht kommt allen denen ein Depp wie ein durchgeknallter amerikanischer Präsident zuvor, der auf den Knopf drückt? Damit hätte er Hawking ganz schön eines ausgewischt, oder?

Übrigens: 

Müssen wir...

Ganz sicher nicht wir, also ich nicht, du nicht, meine Kinder und meine Enkelkinder nicht.

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das ist nur Wunschdenken

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Wenn überhaupt, dann sollte sich die Menschheit auf einen Umzug vorbereiten, und nicht 'Politik und Wirtschaft'.

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Hawking schätzt das Risiko einer Weltuntergangskatastrophe nicht auf 100, sondern zwischen den nächsten 1.000 bis 10.000 Jahren. Du hast also noch ein bisschen mehr Zeit... :D

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Ich stimmte dem Steve da zu, dass die Welt untergehen wird in 100 Jahren. Zumindest wenn wir so weiter machen wie bisher.

Ich zweifel aber extrem daran, dass der Mars die Lösung ist.

Aber doch interessant was da Agent Smith gesagt hat. Es liegt wohl echt in der Natur des Menschen sich wie ein Virus zu verbreiten, alle Ressourcen aufzubrauchen, anstatt im Einklang der Natur zu leben so wie es jedes Tier tut.

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In 100 Jahren sind wir soweit und können uns einen eigenen Planeten basteln.

Also, no panic, die Schabe Mensch steht immer wieder auf.

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Stephen Hawking ist sehr schlau. Aber in Moment erzählt er viel wenn der Tag lang ist

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