Müssen wir das Kindergeld zurückzahlen?

12 Antworten

Bis zum 18 Lebensjahr, besteht grundsätzlich Anspruch auf Kindergeld.

Meine Mutter hat vor paar Monaten einen Brief bekommen, sie soll das Kindergeld zurück bezahlen in höhe von 5000Euro!

Das Hauptproblem ist her das vor Monaten. Meist sind solche Bescheide mit einer Widerspruchsfrist versehen.

Da ich im April 2015, 18. beworden bin habe ich keinen Unterhalt und kein Kindergeld mehr bekommen, wobei ich es noch bekommen müsste, da ich noch in der Ausbildung bin.

Wenn sie in der Ausbildung sind, haben Sie den Grunde nach einen Unterhaltsanspruch. Diesen müssen Sie aber selbst gegenüber den Eltern geltend machen. Zunächstmal wären die Eltern zur Auskunft über das Einkommen und Vermögen aufzufordern. Dann ist zu prüfen wie hoch Ihr Bedarf und wie hoch die Leistungsfähigkeit der Eltern ist.

Sie können sich beim Jugendamt, oder mit einen Beratungsschein vom Amtsgericht beim Anwalt beraten lassen.



Wir kennen hier die Begruendung ja nicht, moeglicherweise meinen sie, dein Vater haette es bekommen muessen, da er Unterhalt zahlt, so ist die gesetzliche Regelung bei Minderjaehrigen. Wohnt ein Kind nicht zu Hause und zahlt ein Elternteil Unterhalt in Hoehe des Kindergeldes oder mehr, steht ihm das Kindergeld zu. Es hat somit deiner Mutter nicht zugestanden, sondern dem Vater.

Sie, bzw. ihr koenntet jetzt aber damit argumentieren, dass deine Mutter sehr wohl auch nach dem Umzug fuer dich gesorgt hat, wahrscheinlich hatte sie ja weiter das Sorgerecht und man koennte argumentieren, dass du sehr wohl dort haeufiger gegessen hast und sie dir auch Lebensmittel, Kleidung etc. von deinem Kindergeld gekauft hat, sodass es eben doch dir zugute kam, wie vorgesehen.

Ich koennte mir vorstellen, dein Vater hat das Kindergeld jetzt beantragt fuer sich, das steht ihm ja jetzt auch zu, wenn er Unterhalt zahlt. Nur muesste er dann entsprechend mehr Unterhalt zahlen, bzw. der Unterhalt muesste eh neu berechnet werden.

Und bei der Beantragung hat er angegeben, dass du bereits mit 15 ausgezogen bist. Daher die Rueckforderung.

Ich wuerde an Stelle deiner Mutter sofort Widerspruch gegen den Bescheid einlegen und eben argumentieren, dass sie weiter fuer dich gesorgt hat nach dem Auszug, nur eben etwas mehr aus der Ferne und dich eben mit Essen, Kleidung und anderem auch regelmaessig versorgt hat. Und du bestaetigst das schriftlich.

Da kann vermutlich nur die Familienkasse selbst beantworten, weshalb das Kindergeld zurückgefordert wird...

Es kommt u. a. darauf an, wo bzw. bei wem du gewohnt hast...., also ob deine Mutter in der Zeit überhaupt noch berechtigt war, das Kindergeld für dich in Anspruch zu nehmen, oder stattdessen eine andere Person/Einrichtung...


Bis zum Abschluss deiner Ausbildung besteht weiterhin der Anspruch auf Kindergeld (unabhängig von der Höhe deines eigenen Einkommens). 

Da dann immer die Eltern bzw. der Elternteil, der dir den höheren Unterhalt leistet, das Kindergeld an sich auszahlen lassen kann, hätte dieser es dann auch an dich weiterreichen müssen. 

Bekommst du keinen Unterhalt mehr, kannst du das Kindergeld an dich "abzweigen" lassen (Antrag bei der Familienkasse), dann wird es direkt an dich ausbezahlt. Das ist auch noch rückwirkend möglich, für den Zeitraum ab deinem 18. Geburtstag...

Kindergeld an Mutter ausgezahlt, obwohl sie nicht Erziehungsberechtigten ist und sie nicht zu Hause wohnt?

Eine Freundin (17) von mir wurde vor ca einem Monat von ihrer Mutter rausgeschmissen bzw wollte dann auch gehen. Sie lebte bis sie 11 war im Heim und danach in verschiedenen Wohngruppen, bevor sie wieder zu ihrer Mutter kam. Diese ist allerdings nicht erziehungsberechtigt, sie hat einen Vormund beim Jugendamt.

Derzeit wohnt sie bei ihrem Freund im Haus seiner Eltern und hat kein Geld, deswegen wollte sie wenigstens das Kindergeld von ihrer Mutter, weil sie das auch für die Verpflegung und Mittel für die Schule braucht (Gymnasium 10. Klasse).

Allerdings möchte die Mutter es nicht zahlen und es sieht auch so aus, als wäre das Jugendamt auf deren Seite.

Jetzt ist meine Frage: Darf die Mutter das Kindergeld behalten, wenn sie nicht erziehungsberechtigt ist, ihre Tochter nicht zu Hause wohnt und keinen Unterhalt (also komplett gar nichts) erhält? (Falls nicht, müsste sie sich dann eventuell vorher ummelden? Oder was müsste sie tun?)

Ich weiß, dass man ab 18 einen Abzweigungsantrag stellen kann, allerdings ist sie noch minderjährig.

Als sie ausgezogen ist hat sie mit der Polizei noch ein paar Sachen von ihrer Mutter abgeholt und da hat man gesehen, dass die Wohnung in einem miserablen, unhygienischen Zustand ist und eigentlich zu klein für sie, ihre Mutter und ihre zwei Brüder, die außerdem auch noch beide eine Behinderung haben, ist. Die Polizei schreibt auch einen Bericht, in dem genau das steht. Könnte das helfen?

Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar, weil sie wirklich unter den Umständen zu Hause gelitten hat.

Danke im Vorraus!

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Was wenn man kein Unterhalt zahlen kann/will?

Hallo, hier noch ein weiteres Problem. Mein Freund wohnt ja seit seinem 18. Geburtstag bei mir. Er kennt seinen leiblichen Vater nicht, und er steht auch nicht in der Geburtsurkunde. Jetzt ist es so, das seine Mutter ihm erst sein Kindergeld geben will, wenn er eine eigene Wohnung hat. Aber mit seinem Gehalt wird es trotzdem sehr knapp. Unterhalt 'kann' sie nicht zahlen. Sie ist Tagesmutter und pleite, und steht irgendwie mit dem Jugendamt in Verbindung. Er will aber nicht zum Jugendamt, und auch keinen Unterhalt oder sonstiges. Er war auch bei der Familienkasse und wollte das KG auf ihn schreiben lassen, doch seine Mutter hat einen Brief bekommen, und sie gibt es ihm nicht. Seit Ende März versuchen wir ihn zur Vernunft zu bringen. Doch das zerrt nur an meinen/unseren Nerven. Welche Möglichkeiten hat er, wenn er eine Wohnung hat, an Hilfen zu bekommen? Er will ja auch nicht auf alles verzichten, was ich ja auch verstehe.

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Was kann ich gegen meine Mutter machen, Anwalt oder nicht?

Servus, ich hab langsam echt die Schnauze voll. Ich bin jetzt ca. Seit einem Monat bei meiner Mutter ausgezogen und wieder nach Bayern gezogen, nicht zu mein Vater sondern zu meinem Freund. Meine Mutter ihr Freund war natürlich nicht davon begeistern, da die beiden Sozialempfänger sind und somit, da ich aus gezogen bin, weniger Geld zur Verfügung haben.

Es hat angefangen, dass ich mein Kindergeld haben wollte, nach dem ich mir den Antrag vom Arbeitsamt abgeholt habe, bräuchte ich die Kindergeldnummer und meine Mutter wollte mir einfach keine Auskunft geben, bzw. Hat nicht mal mehr auf meine Anrufe reagiert oder auf Nachrichten.
Nach einem Anruf bei der Kindergeld Kasse, hab ich dann einen Abzweigungsantrag geschickt bekommen, da wars dann eigentlich geklärt, aber doch Ärgerlich, dass man so Stur ist.

Nach ca. 2 Wochen hab ich dann vom Joncenter ein Brief bekommen, dass ich 433€ wegen meiner Mutter zurückzahlen muss, da sie zu viel bezogen hat und ich zu diesem Zeitpunkt noch in der bedarfsgemeinschaft gewohnt habe. Soweit ich mich informiert habe, kann ich aber das Geld zurücklagen von meiner Mutter, da sie ja den Fehler gemacht hat. Ich hab da auch meine Mum angerufen und Sie hat danach einfach aufgelegt. Behauptet hat sie dann zu meiner Schwester, die auf meiner Seite ist, dass ich Geld Probleme hätte aber es ist doch kein Wunder dass man sich darüber aufregt, da ich im Monat nur 450€ verdiene und gerade mein Führerschein mache, da ist 433€ mein ganzer Monatslohn und noch dazu muss meine Mutter für die ganze bedarfsgemeinschaft (alle die jetzt in dieser Wohnung wohnen) nur 100€ zahlen, ist schon unfair, aber was will man machen?

Dann noch hatte mir meine Mutter als ich noch 17 war, eine Versicherung unterschreiben lassen, die ca 20€ im Monat kostet, eigentlich wollte ic die Versicherung nicht und meine Mama hat gesagt ja die ist gut und Blabla ich soll unterschreiben. Jetzt hat meine Mama der Versicherung einfach meine Kontodaten gegeben und ich hab nicht einmal ein Papier von dieser Versicherung dass ist alles bei meiner Mama. Außerdem hatte ich zu ihr gesagt, dass sie die kündigen soll, da ich Sie nicht haben will und Sie meinte nur sie läuft 3 Jahre.. Meine Mutter darf doch meine Daten nicht einfach geben oder nicht?

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Darf ich mit 18 mein Kindergeld und Unterhalt selbst verwalten?

Hallo, ich bin 17 Jahre alt und lebe bei meiner Mutter. Meine Schule ist 40 Kilometer von meinem Wohnort entfernt, deshalb möchte ich, sobald ich volljährig bin, in die Nähe meiner Schule ziehen. Allerdings sagt meine Mutter mir, ich habe auch mit 18 keinen Anspruch darauf, mein Kindergeld/Unterhalt selbst zu verwalten, und da ich eine Unterkunft habe, wird sie auch nicht bereit sein, mir das Geld auszuzahlen. Darf sie mir das Geld auch wenn ich 18 bin noch vorenthalten, obwohl ich es aus einem guten Grund brauche? Sie nimmt mir so die Möglichkeiten, mittels Kindergeld, Unterhalt und Schulbafög auszuziehen. Liebe Grüße und danke für eure Antworten in Voraus.

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