Müssen wir uns eigentlich Sorgen machen, dass Menschen immer weniger Kinder zeugen und deswegen die Bevölkerung schrumpft?

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10 Antworten

Ich meine, da gibt es gar keinen Grund, sich Sorgen zu machen. Die Evolution funktioniert auch diesbezüglich perfekt: Was sich nicht bewährt, das verschwindet auf die eine oder andere Weise und macht dem Platz, was sich bewährt.

Sorgen müßte man sich nur machen, wenn genau das nicht mehr funktionieren würde. Wie angenehm wäre wohl eine Gesellschaft, die sich zuletzt ausschließlich aus Vollpfosten zusammensetzt?

Doch die Evolution ist auch gnädig, indem sie sich Zeit läßt. Deshalb hat sie es so eingerichtet, daß auch nicht Bewährtes für längere Zeit die Chance erhält, sich dem Besseren anzupassen.

Das macht zwar alled deutlich unbequemer, aber genau das ist es, was wir innerhalb der menschlichen Gesellschaft ständig erleben.

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Kommentar von carn112004
06.03.2017, 10:08

"Wie angenehm wäre wohl eine Gesellschaft, die sich zuletzt ausschließlich aus Vollpfosten zusammensetzt?"

Genau darauf könnte es aber gerade hinauslaufen.

Denn wenig Kinder haben vor allem die mit hoher Bildung.

Und z.b. zu wenig Disziplin für Kondom haben, Pille vergessen und ähnliches klappt mit weniger leistungsfähigem Hirn vielleicht auch besser.

Ggf. könnte unter den aktuellen Umständen Intelligenz ein evolutionärer Nachteil sein.

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Ob Sorgen immer das richtige Wort ist ist fraglich.

Eigentlich wäre e nicht schlecht, weil wir ohnehin schon zu viele sind und bis wir das Sonnensystem und die Galaxis besieden können braucht es noch eine Weile. Bis dahin könnten wir uns problemlos etwas reduzieren.

In allen fortschrittlichen Ländern ist das bereits der Fall. Das läuft hier wunderbar.
Das Problem sind nur die rückschrittlichen Länder.  Vor allem Afrika und Südostasien (Indien!).

Afrika hat ein derart hohes Bevölkerungswachstum, dass staatliche Strukturen gezwungenermaßen nicht funktionieren (bei 3% ist das nicht mehr gut möglich, schon gar nicht in infrastrukturschwachen Staaten).

Und sich immer über die Hungersnot und die Unterversorgung zu beklagen und ist auch kein Beweis für langfristiges Denken. Weniger Kinder machen --> weniger Kinder müssen versorgt werden --> weniger Kinder sterben.

Die Zeiten wo man viele KInder hatte waren die, wo noch ein großer Teil gestorben ist. Aufwachen! Wenn 9 von 10 Kindern durchkommen, dann kann das über lange Zeit nicht gut gehen. Der Mensch sorgt dafür, dass die regulativen Mechanismen der Natur versagen und das kann fatale Auswirkungen haben.

Das wichtigste ist also dafür zu sorgen, dass die Geburtenrate sinkt, alles andere wird sich dann nach und nach einstellen. Schule ist hierzu ein wunderbares Instrument. Und Kondome. Und das ist das größte Verbrechen der katholischen Kirche und von Papst Franziskus: dass sie immer noch an ihrer idiotischen lehre festhalten und damit im Grunde verantwortlich ist für Millionen von toten Kindern.

Boah kann mich das aufregen.

ich galube ich bin jetzt etwas abgeschweift.

Fazit: Bevölkerungsschrumpfung ist nicht unbedingt schlecht, vor allem aber in armen Lädern noch extrem ausbaufähig.

(Gibt auch so verschwörungstheorien, dass die Impfstoffe von Philantropen wie Gates dazu dienen die Menschen unfruchtbar zu machen und ich weiß nicht ob ich ihm dafpr nicht die Hand schütteln würde)

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Das Schrumpfen an sich wäre kein Problem.

Problem ist, wenn bestimmte Schrumpfen und andere wenig/gar nicht schrumpfen.

Denn Kinder haben von Eltern nicht nur Gene sondern übernehmen auch oft viel von deren Vorstellungen und Weltsicht.

Dementsprechend kann, wenn die einen wenig Kinder haben und die anderen solala viele, es durch diese Kinderdifferenz langfristig zu politischen/weltanschaulichen Verschiebungen kommen.

Und aktuell gibt es eben die Tendenz, dass je aufgeklärter eine Gesellschaft ist und je gleichberechtigter die Frauen darin sind, desto weniger Kinder gibt es (ganz grob im Mittel); während wo Frauen praktisch Eigentum der Männer sind, gibt es viele Kinder (ganz grob im Mittel).

Bleibt diese Tendenz, würde es langfristig eine Rückentwicklung hinsichtlich Aufklärung und Gleichberechtigung geben.

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Die Menschheit vermehrt sich doch immer noch, also kein Grund selber Kinder in die Welt zu setzen. Ist lediglich ein "Lebensziel" in vielen Kulturen dieser Welt, da es sonst zu langweilig werden könnte.

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Nein! Ich mache mir eher Sorgen WER alles Kinder zeugt und was mit diesen dann passiert... 

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Bei der immensen Überbevölkerung? Wohl kaum. Täte der Welt ganz gut wenn sich noch viel weniger fortpflanzen würden

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Kommentar von Otilie1
04.03.2017, 12:06

ja, vor allem in den sog. armen ländern haben viele noch bis 10 / 12 kinder - nix zum essen , aber kinder machen und irgendeiner soll es bezahlen

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Die Menschen werden weniger? Aber nicht auf dieser Erde!

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NEIN!

Die meisten Menschen vermehren sich exponentiell. Im Gegenteil: dieser Planet ist dabei, aus allen Nähten zu platzen.

Keine Sorge - sollte nicht der fette Asteroid einschlagen, ein Supervulkan ausbrechen oder jemand auf den roten Knopf drücken und ne Atomexplosion auslösen - dann stirbt die Menschheit auf keinen Fall aus. Im Gegenteil.

Es sind nur die Deutschen, die zu wenig Kinder zeugen. 

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Durchaus. Vor allem hat das weitreichende Folgen für alles, von der Finanzierung der Kassen angefangen bis hin zur Vererbung der Kultur. Es ist ja jetzt schon so, dass die Leute immer mehr arbeiten müssen, um die fehlenden Menschen auszugleichen. Das heißt, heute arbeitet einer für zwei und wenn es so weitergeht noch für drei und vier. Dazu kommt noch die kulturelle Seite. Das Hauptargument ist dann ja, dass man einfach genügend Immigranten ins Land holen müsste, die das ausgleichen. 

Nur haben die erstens meist nicht die Bildungsstandards von Deutschland erfüllt und auch wenn, kann ein, meinetwegen, Araber niemals einen Deutschen ersetzen und umgekehrt. Klar, man könnte sagen, dass er seine Arbeitskraft ausgleicht aber nebenbei geht die ganze Kultur des Landes kaputt. Das erleben wir überall auf der Welt, dass dank dieser sogenannten Globalisierung Länder und Kulturen kaputt gehen, damit reiche Konzerne noch reicher werden können. Das Geld steht also über dem Menschen.

Ehrlich gesagt ist auch die Idee total hirnrissig, eine Ethnie einfach durch eine andere zu ersetzen, wenn diese Probleme mit der Demografie hat. Ich meine, wenn wir im Urlaub zur Türkei fahren wollen wir schließlich auch die türkische Kultur kennen lernen, und diese gehört, welch Wunder, den Türken. Man kann da nicht einfach einen Deutschen hinstellen und so tun, als ob das ein Türke wäre und dann ginge das schon wieder. Das ist einfach Blödsinn. 

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Kommentar von Cavo64
04.03.2017, 12:33

Sachlich formuliert 👍

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Kommentar von Nishiwaa
04.03.2017, 12:34

Wie kann man eine harmlose Frage dazu benutzen gegen Ausländer zu stänkern?

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Das ist das Problem unserer Zeit, wenn es so weiter geht veralten wir und sterben langfristig aus.

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Kommentar von Zoroastres
04.03.2017, 15:00

Die Weißen (und die Japaner, aber die sind ja auch weiß:-)

Nicht der Rest. Und das Problem ist dass sich damit so idiotische Sachen wie Hinduismus und Islam ausbreiten

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