Müssen wir die Gebühren für eine Erbauseinandersetzung wirklich zahlen?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

ja, müsst ihr. Nur die Eintragung der Erben ist 2 Jahre lang kostenlos. Wenn ihr die Erbengemeinschaft auseinandersetzt und das Eigentum übertragt (auch untereinander) fallen natürlich Gebühren an.

Ihr seid automatisch unmittelbar nach dem Tod des Vaters eine Erbengemeinschaft - als solche kann man sich innerhalb von 2 Jahren kostenlos ins Grundbuch eintragen lassen. Das Testament muss dann erst notariell umgesetzt werden (Erbauseinandersetzung) und daraus ergibt sich dann die Eigentumsänderung mit der Grundbuchänderung. Die muss man immer zahlen.

Klar müßt ihr diese Gebühren bezahlen. Wer denn sonst?

Wie lange kann ich zuviel gezahlte Erbschaftssteuer zurückfordern?

Wir mussten (als Erbengemeinschaft) knapp 45000€ Erbschaftssteuer auf ein vom Finanzamt geschätztes Erbe von knapp 400000€ zahlen. Das war ca. Mitte 2012. Bis heute haben wir nur ein Bruchteil dessen erhalten und das Haus welches vom FA mit 219000 beanschlagt wurde, wurde vor einem 3/4 Jahr von einem Gutachter mit 109000€ geschätzt. Wir haben aber nur einen Käufer, der bereit ist 92000€ zu zahlen. Deshalb dürfen wir (laut einer Anwältin die vom Amtsgericht als Ergänzungspflegerin eingesetzt wurde) nicht verkaufen. Das Haus wird also weiter an Wert verlieren. Wie lange hat man jetzt die Möglichkeit beim FA ein Teil des Geldes zurückzufordern. Es will schließlich noch ein weiteres Finanzamt auf die Erbschaft Steuern einfordern (von meinen Kindern, da die meine leider mittlerweile verstorbene Schwester beerbt haben)

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folgende Konstellation ist vorliegend:

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Frau B ist eine weitere Tochter von Herr A1, welche schon immer im Ausland lebt und sich dadurch die Ausschlagungsfrist auf 6 Monate verlängert (bis Ende Sept.).

Nun ist das Verhältnis sehr schlecht, die Kommunikation läuft über einen Anwalt. Wir haben allerdings ein Auto zu verkaufen, welches in den Nachlass fällt. Wert lt. Händler ca. 9T, wir bekommen Privat und auch von weiteren Anbieter deutlich höhere Angebote. Nun dürfen wir eigentlich das Auto nicht verkaufen, ohne Zustimmung (diese erhalten wir nicht), sollten es aber in der nächsten Zeit tun, ohne weiteren Wertverlust in Kauf zu nehmen (Auto wird noch finanziert).

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mein Vater ist vor ca 3 Monate verstorben. Meine Geschwister , sowie auch ich haben das Erbe beim Amtsgericht ausgeschlagen. Nun bekam meine Schwester einen Brief der Krankenkasse, mit der offenen Rechnung. Mit der Begründung das sie die Erbin sei. Wie kann das sein? Wer übernimmt diese Kosten wenn jeder das Erbe ausgeschlagen hat?

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wenn sich die Erben untereinander völlig einig über das Erbe sind und man einen Notar nur zur Übertragung eines vererbtes Hauses beauftragen möchte, muss man dann wirklich die ganzen anderen Dinge angeben, die ebenfalls vererbt werden?

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Meine Frage lautet: Welche Auswirkungen hat das auf die Erteilung des gemeinschaftlichen Erbscheins? Und muss ich dem Amtsgericht trotz des bereits gestellten Antrags den Tod mitteilen?

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