Müssen sich SGB-2 Empfänger schämen?

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7 Antworten

Nein, dazu gibt es keinen Grund.

Schämen sollten sich die Politiker, speziell die der Regierungskoalition, weil sie wissentlich weiterhin zulassen, daß die Lebenserwartung von Langzeit-HartzIV-Empfängen um durchschnittlich 7 Jahre geringer ist als die von Durchschnittseinkommensbeziehern.

Auch so etwas ist billigendes Inkaufnehmen. Wenn Normalbürger durch billigendes Inkaufnehmen den Tod eines Menschen verursachen, kann es als Mord abgeurteilt werden (privates Autorennen auf öffentlichen Straßen).

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Kommentar von NaiverJuengling
07.03.2017, 19:40

... daß die Lebenserwartung von Langzeit-HartzIV-Empfängen um durchschnittlich 7 Jahre geringer ist als die von
Durchschnittseinkommensbeziehern.

Ja, aber ohne Hartz IV wären die Menschen ja wesentlich schneller tod, wenn die keine Arbeit finden oder wollen würden.

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Nur die Gesellschaft und die Politik müssen sich dafür schämen zuzulassen, daß tatsächlich Arbeitswillige in diese Armut per Gesetz getrieben werden.

Ausgenommen davon sind diejenigen, die tatsächlich nichts schaffen wollen oder neben der Schwarzarbeit weder Zeit noch Verständnis für eine angemeldete Beschäftigung aufbringen können.

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Oh...kann man das pauschal so beantworten? Es gibt sicher die richtig Faulen, auf die man zu Recht sauer ist, weil sie sich auf Kosten der Gesellschaft ein buntes Leben machen - denen ist das Minimum eben genug, aber sie streichen es ein, weil sie keinen Bock haben, zu arbeiten.

Dann gibt es die, die kassieren - und nebenher "schwarz" arbeiten - auch die sollten sich schämen.

...und wenn die beiden oben beschriebenen Gruppen noch andere auslachen, die morgens zeitig aufstehen, weil sie so dumm sind...das ist wirklich zu SCHÄMEN!

Aber es gibt ganz sicher seeehr viele Menschen, die einfach keine Chance bekommen. Gerade, wenn sie etwas in die Jahre gekommen sind.

Nein, grundsätzlich muss man sich nicht schämen, wenn man Hilfe annimmt! Nur, wenn man sie ausnutzt.

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Sie müssen sich eigentlich nicht schämen, aber ich denke, dass viele genau das tun. Viele werden sich sicherlich auch aus der Gesellschaft zurückziehen, weil sie sich als minderwertig und als Belastung vorkommen. Im Endeffekt hat aber jeder die Möglichkeit, in die selbe Situation zu kommen, ob absichtlich oder nicht.

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Nein, warum denn. 

Die Gesellschaft denkt ja öfter mal nicht nach, warum jemand in der Lage ist. Dafür gibt es viele Gründe. 

Jeder Fall ist anders. 

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Müssen sie nicht,  erzeugen aber Neid besonders bei denen, die Arbeit als Pflicht und erforderliche Rackerei sehen.

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Nein, müssen sie nicht. Wer in einer Notlage ist, hat das Recht die dafür eingerichteten Systeme zu nutzen. Ich schäme mich ja auch nicht, wenn ich die Feuerwehr rufe, wenn es brennt.

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