Müssen sich die Vorstandvorsitzenden der großen Autokonzerne nicht schämen, wenn sie die Verbraucher weiterhin mit fadenscheinigen Erklä-rungen abspeisen?

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11 Antworten

Ach Gott, wer müsste sich da nicht alles schämen, von den Konzernleitungen bis in die politische Ebene. Wer immer noch glaubt, dass das auch allen Politikern unbekannte Vorkommnisse waren, sollte weiterhin die Märchenstunden in ARD und ZDF verfolgen oder NTV schauen, wo sich Verkäufer als "neutrale Experten" ausgeben. Und natürlich haben auch die Medien nichts gewusst, dafür wissen sie es aber HINTERHER besser und leiern schon wieder das übliche Köpfe-Roll-Spiel an, wie im Fußball.

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Hallo rolfmartin

Wenn sich auf dem Gebiet "überhöhte Abgaswerte" jemand schämen muss, dann sind das in erster Linie die Autokäufer selbst!

Warum?

1. Weil sie immer schwerere Autos (SUV's) kaufen. Aufgrund bestehender und nicht veränderbarer Gesetze (einigen Wenigen als "Naturgesetze" bekannt), verbraucht ein Auto umso mehr Kraftstoff und erzeugt damit zwangsweise (auch aufgrund unveränderbarer Naturgesetze)  umso mehr Abgase, je schwerer es ist. Würden die Autokäufer keine schweren Autos kaufen, dann würden die Vorstandsvorsitzenden der Autokonzerne auch keine solchen bauen lassen.

2. Weil sie immer schnellere Autos kaufen. Aufgrund der schon erwähnten Naturgesetze verbraucht ein Auto umso mehr Kraftstoff und erzeugt umso mehr Abgase, je schneller es gefahren wird. Auch hier sind die Liebhaber schneller "sportlicher" Autos die Schuldigen, nicht die Vorstandsvorsitzenden.

3. Weil sie gegen eine Höchstgeschwindigkeit auf deutschen Autobahnen sind. Bei einer einheitlichen Geschwindigkeit aller Fahrzeuge entfallen Beschleunigungs- und Bremsvorgänge fast vollständig, was aufgrund der Naturgesetze zu deutlich weniger Kraftstoffverbrauch und zu deutlich weniger Abgaserzeugung führt bzw. in Deutschland führen könnte. Jede Partei, die sich bisher für diese überall außerhalb Deutschlands übliche Geschwindigkeitsbegrenzung eingesetzt hat, wurde dafür bei der nächsten Wahl vom Wählervolk = Autofahrervolk erbarmungslos abgestraft.

4. Weil die meisten von ihnen zu bequem sind, beim Tanken den km-Stand auf der Tankquittung zu notieren und dann zuhause in einem kleinen "Fahrtenheftchen" das Datum, die Fahrstrecke zwischen dem Tanken, den Kraftstoffverbrauch und den daraus ermittelt Verbrauch pro 100 km zu errechnen und zu notieren. Täten sie dies, dann wüssten sie schon längst und auf wenige Prozent genau, wieviel Kraftstoff ihr Auto verbraucht und damit wieviel Abgase pro 100 km es tatsächlich erzeugt. Damit könnten sie sich die ganze sterile Aufregung um die "überhöhten" Abgaswerte ersparen.

Es gibt den Spruch: "Es kehre jeder vor seiner eigenen Tür!". Hier könnte man sagen: "Es schäme sich jeder in seinem eigenen Kopf!"

Ich halte damit die Vorgehensweise der Vorstandsvorsitzenden, aber auch des Kraftfahrtbundesamtes und des Verkehrsministeriums keinesweg für richtig. Sie hätten den Mut haben müssen, zu sagen: Liebe Leute, wir können die Abgasgrenzwerte nur einhalten, wenn wir leichtere, schwächer motorisierte und damit langsamere Autos bauen. Sie haben aber befürchtet, dass dies für ihr weiteres Fortkommen in den Konzernen und in der Politik einem Selbstmord gleichgekommen wäre. Wer macht schon sowas?

Es grüßt HEWKLDOe.


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1. Geld beruhigt das Gewissen

2. Unzählige Arbeitsplätze in Deutschland hängen davon ab, da kann man nicht nur nach "Gewissen" gehen!

3. Der Gedanke "Es gibt immer jemanden der schlimmer ist" beruhigt ebenfalls.

4. Die Ministerien sind ebenso dran Schuld, wenn sie vorsätzlich Berichte verändern, um der Autoindustrie zu gefallen

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Könntest du deine Frage präziser stellen?

Welcher oder welche Vorsitzenden genau?

Welche Autokonzerne meinst du genau?

Welchen Sachverhalt meinst du, wenn du von "abspeisen" sprichst?

Von welchen "fadenscheinigen Erklärungen" sprichst du?

Inwiefern soll irgenwelchen nicht namentlich genannten Vorstandsvorsitzenden nicht namentlich genannter Autokonzerne irgendwelche persönlichen Gefühle wie Scham auferlegt werden - won wem und wie?

Mit einem Haufen abstrakter Allgemeinplätze und Pauschalisierungen kommen wir nicht weiter.

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bei dem gehalt schämt sich keiner mehr,das ist ihnen abhanden gekommen.im gegenteil wenn sie abgeschossen werden bekommen sie noch millionen in den hintern gepustet nur das sie weg sind

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Kommentar von Quaeror
09.08.2017, 18:02

Die bekommen außerdem gleich den nächsten solchen Job

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Scham ist in allen Gesellschaftsschichten selten geworden.

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Wieso, funktioniert doch?

Die meisten Leute regen sich zwar drüber auf, aber jeder freut sich wenns n neues Auto gibt und das ganz groß ist und ganz viel PS hat.

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Kommentar von rolfmartin
10.08.2017, 17:21

Deine Replik beantwortet die diesseits gestellte Frage nicht!

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Es sollten sich besser die deutschen Medien schämen, die eigene Autoindustrie zu zerstören. Manche linken Journalisten werden erst zufrieden ein, wenn Deutschland völlig deindustrialisiert ist.

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Kommentar von catweasel66
09.08.2017, 16:24

das ist doch blödsinn was du sagst.

die autobranche ,und ich meine damit alle, hat die leute angelogen und beschissen., nicht die medien.

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Kommentar von wollyuno
09.08.2017, 16:46

die gefahr besteht das die autoindustrie kürzer treten muss.haben sie aber selbst verbockt wegen betrug und hab deshalb kein mitleid mit ihnen

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Kommentar von rolfmartin
10.08.2017, 17:19

Deine Argumentation wird diesseits als zu linkslastig empfunden. Sollte es wirklich zu deiner Schlussfolgerung kommen, so tragen mit Gewissheit weder der linke noch der rechte Journalismus Schuld an einer derartigen Veränderung.

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Doch, müssen sie.

Und jetzt?

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Die gehören angeklagt, verurteilt und ab in den Knast.


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Kommentar von LouPing
09.08.2017, 16:39

Hey schelm1

Wer jetzt-die Politik,die stillschweigen und wissend zuschaute und deckte? 

Oder die Lobbyisten (Vorstände Autokonzerne) selber? 

Oder alle? 

Stecken wir die getrennt oder alle zusammen in einen "Nobel-Knast"?

Politik-Wirtschaft-Wirtschaft-Politik. Das alles ist viel zu enge verflochten und es fließen unglaubliche Summen hin und her. 

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