Müssen sich Beamte privat krankenversichern lassen?

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4 Antworten

Es ist kein Muss sich privat zu versichern, aber die gesetzlichen Kassen verlangen trotzdem den vollen Satz obwohl sie nur 50% der Leistungen übernehmen müssen. Bei der privaten Versicherung bezahle ich nur 50%. Viele Lehrer etc. werden aufgrund schwererer Vorerkrankungen nicht in die private Kasse aufgenommen bzw. nur zu einem erhöhten Satz. Diese Personengruppe wird meist auch nur auf Probe verbeamtet.

In der Regel, schliessen Beamte, für die durch die Beihilfestelle nicht gedeckten Krankheitskosten, Privatversicherungen ab. Ob es ein MUSS ist ???? Die gesetzliche bietet hierfür keine Tarife an.

Für Soldaten, die ja auch Beamte sind, gibt es eine Sonderregelung (wahrscheinlich wegen des erhöhten Berufsrisikos):

Sie werden komplett von den Wehrbereichsgebührnisämtern versichert.

Übrig bleibt die Braut des Soldaten.

Ja. Soldaten genießen die sog. "Freie Heilfürsorge", die mit Beihilfe nichts zu tun hat.

Deutsche Soldaten sind aber keineswegs "Beamte" im herkömmlichen Sinn.

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@Kabark

Freie Heilfürsorge gibt es auch bei der Bundespolizei. Mein Mann ist aber noch zusätzlich privat versichert, um auch Zusatzleistungen erhalten zu können. Außerdem musste er das wg. Risiko, weil er z.B. Motorrad fährt.

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Nö.

Beamte bekommen von der Beihilfestelle einen prozentualen Zuschuss zur Krankenversicherung. Ob sie die Differenz bis 100% dann privat versichern, bleibt ihnen überlassen.

Natürlich tun die meisten das.

Fast richtig. Sie bekommen Beihilfe, keinen Zuschuß zur Krankenversicherung. D.h., sie bekommen prozentual die Krankheitskosten erstattet.

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