Müssen Lehrer religiös sein?

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17 Antworten

ich denke nicht daß man als Lehere religös sein muß. ich finde es sogar besser wenn ein Lehrer neutral ist. ein Lehrer muß nicht religiös sein um zu unterrichten. ich finde es sogar besser. manmuß auch nicht in die Kirche eintreten. es gibt ja auch und das ist gut die Religionsfreiheit

Jein. Normalerweise natürlich nicht, denn die Konfession des Lehrers beeinträchtigt ihn keinster Weise bei seiner Aufgabe, nämlich das, was am Lehrplan steht, zu unterrichten.

In Deutschland hat die Kirche allerdings immer noch das Recht, Religionslehrern, die zu 100% vom Staat bezahlt werden, die Lehrerlaubnis zu entziehen, wenn sie im privaten Leben Positionen vertreten, die der Kirche nicht passen.

Ein Beispiel ist der homosexuelle Lehrer David Berger:

http://www.spiegel.de/schulspiegel/homosexualitaet-in-der-kirche-meisner-entzieht-schwulem-paedagogen-lehrerlaubnis-a-760916.html

Von einem uneingeschränkten 'Nein' kann man also nicht sprechen.

was für eine ahnungslose Frage: Wenn Staat und Kirche in einer Gesllschaft getrennt sind und Du als** staatlich** angestlelter Lehrer bzw. Lehrerin arbeiten willst - (und nicht in einem konfessionellen Internat oder Schule) - dann ist und sollte die Religionszugehörigkeit gar keine Rolle spielen - und so ist es hoffentlich auch in Austria.

Nein. Solange sie nicht Religion auf Lehrmat studieren ist das egal bei einem Mathe, Deutsch od. Geschichtslehrer. Auch heisst das Fach Religionslehre, d. h. die Leistung und nicht der Glauben wird bewertet.

Religion ist auch in Österreich Privatsache. Du musst deinen Schülern und dem Kollegium gegenüber nichts von deiner religiösen Einstellung vermitteln.

Solltest du allerdings an einer konfessionellen Schule unterrichten wollen, gelten u.U. besondere Regeln und es kann verlangt werden, dass du z.B. katholisch bist.

Was heißt den "ungläubiger"...hmmm...
Ein Lehrer sollte als erstes NEUTRAL sein. Jeden Schüler gleich behandeln,
keinen bevorzugen. Immer ansprechbar sein. Für "seine" Sache einstehen.

"Hinter" seinem Beruf stehen, etwas vermitteln können, überzeugen können.
Rückrad haben. Sich auch mal für jemanden bei anderen stark machen können.
Lehrer haben heutzutage nicht mehr "viel zu sagen" an den Schulen...leider.
Früher waren Lehrer Respektspersonen. Das SOLLTEN sie heute auch noch sein.
Sind sie aber in den meisten Fällen nicht.
Deshalb mein Tipp. Immer den gewissen "Abstand" wahren.
Da gibts so ein Sprichwort: gibt man den kleinen Finger, nehmen die anderen
gleich die ganze Hand. Also: nie mehr als den Finger geben ;-)

Sofern du nicht Religion unterrichten willst (was du ja schon schreibst) oder an einer kirchlich getragenen Schule arbeiten moechtest: Nein, natuerlich nicht.

Nein, Lehrer müssen nicht religiös sein!
Es ist für eine moderne Gesellschaft wichtig, dass Lehrer durch ihr Beispiel zeigen, dass es keiner Religion und keines Wunderglaubens bedarf, um als anständiger Mensch humanistische Werte zu vertreten.

Keine Religion zu haben, ist für mich eine Schlüsselqualifikation für einen Lehrer!

Raubkatze45 03.07.2013, 15:12

Ich habe auf staatlichen Schulen nie erlebt, dass Lehrer außerhalb des Religionsunterrichtes in einem Lehrfach ihren Glauben oder Nichtglauben kundgetan hätten. Ihre Lebensweise konnte also weder als christlich noch als humanistisch auffallen.

Dass man auch ohne Religion und Wunderglaube ein anständiger Mensch sein kann, wird kein rel. Mensch bestreiten. Christen sind nicht besser als andere, aber sie sind besser dran !

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PeVau 03.07.2013, 15:53
@Raubkatze45

Dass man auch ohne Religion und Wunderglaube ein anständiger Mensch sein kann, wird kein rel. Mensch bestreiten.

Na ja, das habe ich hier aber schon anders gelesen.

, ... aber sie sind besser dran !

Womit wir wieder beim Wunderglauben wären. :-)

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Maik2 03.07.2013, 18:43
@PeVau

Na ja, das habe ich hier aber schon anders gelesen.

Was du hier gelesen hast, ist wie atheistische Menschen dauernd über Religion gemeckert haben. Die sind natürlich nicht gemeint, wenn es heisst

Dass man auch ohne Religion und Wunderglaube ein anständiger Mensch sein kann, wird kein rel. Mensch bestreiten.

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earnest 04.07.2013, 07:05
@Maik2

Willst Du damit sagen, daß Atheisten keine anständigen Menschen sind?

Oder willst Du damit sagen, daß Deiner Anicht nach Menschen, die über Religion "meckern" - im normalen Sprachgebrauch wahrscheinlich: die Auswüchse des religiösen Fundamentalismus und Fanatismus kritisieren - daß diese Menschen keine anständigen Menschen sind?

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Maik2 04.07.2013, 08:26
@earnest

Willst Du damit sagen, daß Atheisten keine anständigen Menschen sind?

Nein

Oder willst Du damit sagen, daß Deiner Anicht nach Menschen, die über Religion "meckern" - daß diese Menschen keine anständigen Menschen sind?

Ja

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earnest 04.07.2013, 08:57
@Maik2

Ich gratuliere Dir zu Deiner Toleranz.

Du hast übrigens das zweite Zitat unvollständig - und damit sinnverfälschend - abgedruckt.

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LSSBB 04.07.2013, 12:42
@earnest

Der kann offensichtlich nur "markieren-kopieren-einsetzen"!

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waldfrosch2 05.07.2013, 15:03
@LSSBB

Er kennt lediglich den Satz des Herrn welchen du nicht kennst :

Euer Ja sei ein Ja und euer Nein sei ein Nein !

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earnest 08.07.2013, 17:59
@waldfrosch2

Dein Satz enthält eine Unterstellung. Das sollte nicht passieren.

Bist Du denn der Ansicht, daß Menschen, "die Auswüchse des religiösen Fanatismus kritisieren", keine anständigen Menschen sind? Ja? Nein?

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Natürlich kann man als Atheist Lehrer werden bzw. sein. Was ist denn das für eine absurde Frage?

http://de.wikipedia.org/wiki/Religionsfreiheit_in_Deutschland

Die negative Religionsfreiheit verbietet dem Staat, den Bürger zu einer religiösen oder weltanschaulichen Handlung zu verpflichten.

Ich bin kein Österreicher, aber ich kann mir nicht vorstellen das es irgendwo eine Bedingung gibt religiös zu sein für den Lehrerberuf. Ich neige sogar dazu, deine Frage als Scherzfrage einzustufen.

Jemand, der tief eingewurzelte religiöse Vorstellungen hat, sollte heutzutage NICHT Lehrer werden. Die Gefahr ist zu groß, daß er die Schüler desinformiert - daher ist so jemand nicht tragbar.

Wie kommst Du denn auf diese Frage?

Wir haben in Deutschland glücklicherweise Religionsfreiheit.
Das schließt die Freiheit von der Religion ein.

Zusätzlicher Beleg: Lehrer, die verbeamtet werden, können ihren Amtseid mit oder ohne religiösen Zusatz leisten.

Gruß, earnest

earnest 03.07.2013, 12:17

-religiösem

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Maik2 03.07.2013, 12:54

Der Fragesteller spricht zwar von Österreich , aber ich denke da gilt das Gleiche.

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earnest 03.07.2013, 13:09
@Maik2

So ist es, Maik.

In Österreich lautet die Formel für die "Angelobung" (siehe Wiki) von Beamten so - ganz weltlich und ohne religiöse Komponente:

"Sie werden geloben unverbrüchliche Treue der Republik Österreich, stete und vollkommenene Beobachtung der Verfassungsgesetze und aller anderen Gesetze und gewissenhafte Erfüllung Ihrer Pflichten."

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Du darfst ruhig ungläubig sein - hauptsache du bist ein Zionist,dann hast du die besten chancen.

Nein Religion und Staat sind grösstenteils von einander getrennt

Natürlich musst du das nicht.

Ich weiß zwar nicht exakt, ob sich die Gesetzeslage in Österreich von der deutschen unterscheidet, aber gewöhnlich müssen Lehrer an öffentlichen Schulen nicht religiös sein. - Es gibt aber auch kein Verbot, dass sie es nicht sein dürften.

Mindestens "religiös" (nicht gleichbedeutend mit gläubig) sollten jedoch Religionslehrer sein. - Sie wären sonst genauso wenig überzeugend, wie ein Mathematiklehrer, welcher nicht rechnen kann.

pheondiesn 03.07.2013, 19:25

Sie wären sonst genauso wenig überzeugend, wie ein Mathematiklehrer, welcher nicht rechnen kann.

Ob ein Mensch religiös ist oder nicht, schränkt ihn in keinster Weise in seiner Fähigkeit ein, Glaubensinhalte zu verstehen und den Kindern beizubringen.

Genauso gut kann ein Musiklehrer den Schülern die Theorie hinter der 12-Ton-Musik erklären, auch wenn er sie in seiner Freizeit nicht hört.

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homme 03.07.2013, 20:16
@pheondiesn

Pheondiesn bitte nicht einmischen in Themen von denen du offensichtlich keine Ahnung hast. Dein homme

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bazinga42 03.07.2013, 20:48
@homme

homme bitte nicht einmischen in Themen von denen du offensichtlich keine Ahnung hast. Dein bazinga42

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pheondiesn 03.07.2013, 21:01
@homme

Offensichtlich ist das nichts weiter als ein leeres ad hominem.

Wenn nicht, dann würde ich dich bitten, es mir zu erklären. Übrigens: Deine Analogie scheitert an dem Punkt, dass Rechnen eine Fähigkeit ist und die Meinung, welche Religion richtig ist, hingegen eine Meinung ist.

Fehlende Fähigkeiten sind hinderlich fürs Lehren, fehlende Meinungen allerdings nicht, wenn sie nicht sogar positiv sind.

Damit ist die Prämisse deines Arguments entkräftet.

Sag mir, wo hier der Fehler liegt und erkläre es mir.

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Maik2 04.07.2013, 06:41
@pheondiesn

dass Rechnen eine Fähigkeit ist und die Meinung, welche Religion richtig ist, hingegen eine Meinung ist

Beim Religionsunterricht geht es allerdings nachweislich nicht darum eine bestimmte Religion zu propagieren. Aber es geht darumvon Religionsinhalten Ahnung zu haben. Und diese Ahnung fehlt Leuten die Religion hassen. Sonst würden sie sie nicht hassen.

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bazinga42 04.07.2013, 08:46
@Maik2

Und diese Ahnung fehlt Leuten die Religion hassen. Sonst würden sie sie nicht hassen.

Dazu hätte ich gern mal ein paar statistische Angaben und Quellen. Zudem müsstest du irgendwie belegen, dass bzw. wer eine Religion hasst und dann noch am Versuch scheitert, ihre Inhalte an den Mann zu bringen. Deine Antwort legt nahe, dass du grundsätzlich jeden Kritiker einer Religion oder auch nur eines über religiöse Themen debattierenden Users hier automatisch als Religionshasser verunglimpfst, weil du Kritik nicht von Hass unterscheiden kannst.

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homme 04.07.2013, 09:04
@bazinga42

@pheondiesn @bazinga

Ich bitte das regelwidrige "Zumüllen" meiner Antwort zu unterlassen. - Wer nur diskutieren oder kritisieren will, kann dies im GF-Forum tun!

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earnest 04.07.2013, 09:18
@homme

Da wird weder "zugemüllt", noch ist das regelwidrig.

Aber anscheinend gefällt es Dir nicht, wenn man Dir begründet widerspricht.

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bazinga42 04.07.2013, 10:12
@homme

Nimm bitte den Inhalt des Grundgesetzes, Artikel 5 zur Kenntnis. Sinn entnehmend, wenn irgend möglich.

Wenn dir dieser trockene Text nicht behagt, habe ich auch ein paar deftigere Varianten aus dem Netz auf Lager:

Wenn Du Deine Meinung veröffentlichst, sollte es Dich nicht unbedingt verwundern, wenn die Öffentlichkeit sie zur Kenntnis nimmt. [Rolf Krahl, de.soc.netzkultur, 20.5.1999]

Das schöne an einem öffentlichen Medium ist, daß wir uns gegenseitig nicht das Schreiben verbieten können. [Rainer Blankenagel in de.soc.netzkultur]

Wer im [...]net teilnimmt, sollte zwischendurch mal damit rechnen, daß er auf Leute triftt, die nicht seiner Meinung sind und - schlimmer noch - es ihm auch noch sagen. [Christian Treffler, de.soc.netzkultur, 26.5.1999]

Widerliche Fragen implizieren widerliche Antworten. Aus dem Wald kommt nun mal sowas ähnliches wieder raus wie das, was man ursprünglich reingeplärrt hat. [Urs Traenkner in dcsf]

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homme 04.07.2013, 11:12
@bazinga42

Lassen wir doch über die gegensätzlichen Meinungen neutral den Support entscheiden!

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earnest 04.07.2013, 13:29
@homme

Was ist denn das für eine Einstellung?

Über Meinungen wird nicht entschieden; sie dürfen nebeneinander stehen.
Und auch Du mußt das aushalten können.

Wir brauchen keine Zensurbehörde bei Kontroversen.

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realsausi2 05.07.2013, 10:12
@Maik2

Und diese Ahnung fehlt Leuten die Religion hassen. Sonst würden sie sie nicht hassen

Du wirst mir nicht meine Ahnung über Religion absprechen können. "Hassen" wäre nun nicht das Wort meiner Wahl, eher Verachtung und Einsicht in die Verderblichkeit von Glauben. Und das ist gerade deshalb so, weil die Religion sehr intim kenne.

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waldfrosch2 05.07.2013, 15:36
@bazinga42

@Bazinga42

Nun deine eigenen Beiträge sind da doch Quelle genug ...mehr als genug ..

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waldfrosch2 05.07.2013, 15:40
@bazinga42

@Bazinga42

Ausser dem letzten finde ich die alle richtig gut ,auch wenn der zweite ja nicht ganz den Fakten entspricht und

Der letzte ist eine reine Entschuldigung für fehlende** Manieren und Respekt .**

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waldfrosch2 07.07.2013, 12:10
@realsausi2

@Sausie

Verachtung kommt aus dem** Mangel an Liebe** und Hass ist im grunde nichts weiter als die** Abwesenheit von Liebe**

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TOBschluessel 10.07.2013, 10:07
@pheondiesn

dass Rechnen eine Fähigkeit ist und die Meinung, welche Religion richtig ist, hingegen eine Meinung ist.

das betrifft vielleicht den mathematikunterricht an einer grundschule.. in der mathematikwissenschaft gibt es aber wohl meinungen bzw "glauben" zu den unterschiedlichsten theorien und nicht jeder prof unterstützt die theorien des anderen..

an aussagen wie der deinigen erkenne ich wie realitätsfern, eingeschränkt und überheblich die denkweise von einigen dieser selbsternannten missionaren ist..

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TOBschluessel 10.07.2013, 10:12
@earnest

komischerweise werden immer nur die accounts der "atheisten" gesperrt.. anscheinend sind die "atheisten" zu tolerant sich die mühe zu machen die ein oder andere fundamentalistisch grenzwertige antwort zu beanstanden..

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TOBschluessel 10.07.2013, 10:18
@waldfrosch2

selten so gelacht! erklär mir dann anhand deiner definitionen das wort: hassliebe .. lol

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realsausi2 10.07.2013, 12:07
@waldfrosch2

Verachtung kommt aus dem** Mangel an Liebe**

Im Gegenteil. Meine Verachtung für Religion kommt von einer intensiven Liebe zum Menschen.

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Hahahahaaa Selten so gelacht.

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