Müssen gesetzliche Krankenkasse freiwillig Versicherte aufnehmen?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo,

nach § 9 Absatz 1 Nr. 1 SGB V und § 188 Absatz 2 SGB V wird man nach Ende der Beschäftigung automatisch freiwilliges Mitglied der bisherigen Krankenkasse:

.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__188.html

-> dreimal "w" ergänzen

Der Gesundheitszustand ist für gesetzliche Krankenkassen ohne Bedeutung.

Der Mindestbeitrag liegt bei ca. 160 Euro monatlich (Bruttoeinnahmen unter 921 Euro monatlich). Die Krankenkasse benötigt einen Fragebogen mit genauen Angaben zu den Einnahmen. Verheiratete können ggf. kostenlos über den Ehegatten versichert werden. Wenn der Ehegatte in einer privaten Krankenversicherung ist, wird die Hälfte der Bruttoeinnahmen des Ehegatten für die Beitragsberechnung zugrunde gelegt.

Gruß

RHW

Danke für den Stern!

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Innerhalb von zwei Monaten nach Ende Deines Angestelltenverhältnisses MÜSSEN die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland Dich aufnehmen, bzw. muss die Kasse Dich nehmen, bei der Du bisher versichert warst. Wenn Du diese Frist verstreichen lässt, dann kann die Kasse Deinen Antrag auf freiwillige Versicherung ablehnen.

Also ruf Deine Kasse an oder geh in deren Sprechstunde und besprech das alles ganz offen, damit Du keine Fristen verpasst. (Das passiert Ehefrauen manchmal nach der Scheidung: vorher waren sie familienversichert, und wenn sie 2 Monate nach der Scheidung nicht beantragen, aufgenommen zu werden, verlieren sie ihre Versicherung.) Alles easy, aber sprich mit der Kasse.

Bist Du aus Deutschland? Bei uns in Österreich ist man in so einem Fall schon über die "Mindestsicherung" versichert. Das müsste ja in Deutschland ähnlich sein - auch wenn Du studierst, müsstest Du eine Sozialleistung bekommen...Da würde ich mich noch besser erkundigen. Es gibt ja auch für Studenten eine Krankenversicherung und wenn Du mehrere Jahre gearbeitet hast, vielleicht auch das Höchststipendium.

Ich bin aus Deutschland und weiß leider nicht, ob die Rechtslage mit Österreich vergleichbar ist.

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@unwissender19

...das deutsche und das österreichische Recht ist sehr ähnlich, da unterscheiden sich oft lediglich die "Begriffe" - wie gesagt, bei uns ist man über Sozialleistungen automatisch krankenversichert und es gibt auch die Möglichkeit einer geringfügigen Beschäftigung - da ist man auch gesetzlich krankenversichert; das kostet so um die € 50,--. Eine private Krankenversicherung ist auch bei uns teuer.

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