Müssen Geldspenden die die verstorbene Mutter in den Opferkasten in der Kirche eingeworfen hat im Nachlassverzeichnis angegeben werden?

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3 Antworten

Quinann,

das kommt darauf an: Schenkungen i. S. d. G. sind ausgleichspflichtig und daher anzugeben, wenn sie unter Berücksichtigung der Vermögensverhältnisse des Schenkers "übermäßig" sind und keiner sittlichen Pflicht entspringen.

Meint: Kleingeld in Münzen bei der Kollekte wären es nicht, hohe Scheinberträge durchaus, § 2050 II BGB.

Allerdings nur dann, wenn du das genau wüßtest, Angaben im bewerteten Nachlassverzeichnis müssen "nach bestem Wissen und Gewissen", nicht nach Mutmaßungen abgegeben werden.

Allerdings schmelzen derartige Schenkungen ab dem zweiten Jahr alljährlich um 10% des Wertes ab und valutieren nach 10 Jahren nicht mehr.

Ich rate dir, das Verzeichnis sehr sorgfältig zu erstellen. Bargeld im Geldbeutel, Mietkautionsrückzahlung, Erstattung überzahlter personengebundener Versicherungsbeiträge, Goldpreis des Eheringes usw. geben dem Auskunftsberechtigten einen Anhaltspunkt dafür, ob das Verzeichnis ordnungsgemäß erstellt wurde und dürfte ihn davon abhalten, dich einen Eid schwören zu lassen, der dir bei nachweislich unrichtiger oder unvollständiger Angaben ein Jahr Gefägnis einbrächte :-(

G imager761

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Nein, wie willste denn denn des auch nachvollziehen?!? Zudem will das Nachlassgericht den Stand am Todestag, und nicht was sie zuvor zu Lebzeiten gespendet hat!

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Kommentar von quinann
27.11.2016, 11:14

Ich bin Alleinerbin und muss ein Nachlassverzeichnis für den Pflichtteilberechtigten erstellen.

0

nein.

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