Müssen Frauen Angst haben, weil mehr Flüchtlinge im Land sind?

19 Antworten

Hier einfach mal ein paar Zitate aus dem Buch "Flüchtslingskriminalität" von Ines Laufer:

"... Es gibt im Grunde nur eine valide Quelle, die sich für einen Vergleich der Kriminalität der Bevölkerungsgruppen eignet, die auch den von mir dargestellten Berechnungen zugrunde liegt: Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des Bundeskriminalamtes (BKA), in der die angezeigten Straftaten sowie die ermittelten Täter und Opfer detailliert auf bereitet werden. Straftaten, die direkt bei der Staatsanwaltschaft angezeigt werden, sind nicht erfasst.

Es ist selbstredend, dass diese Statistik nicht die Gesamtheit der tatsächlichen Kriminalität abbildet, denn sie spiegelt ja lediglich die von der Polizei erfasste Kriminalität wider, das sogenannte Hellfeld.

... Deshalb gibt es bereits seit Jahren die Forderung nach der Ergänzung der PKS um die sogenannte Dunkelfeldanalyse, mit deren Hilfe jene Straftaten dargestellt werden können, die nicht zur Anzeige gebracht werden. Beide Felder ergäben dann ein Abbild der gesamten Kriminalität - und das wäre durchaus geeignet, die Bevölkerung nachhaltig zu verunsichern.

So ergab zum Beispiel die Auswertung einer Dunkelfeldanalyse, dass alleine
in NRW 71 Mal mehr schwere Körperverletzungen und 89 Mal mehr leichte
Körperverletzungen verübt werden als angezeigt werden. Bei Vergewaltigungen
wird im Bundesdurchschnitt nicht einmal jede Fünfte zur Anzeige gebracht.
Vor diesem Hintergrund verweise ich darauf, dass es grundsätzlich unlauter ist, unter alleiniger Betrachtung der PKS Aussagen über die  Kriminalitätsentwicklung zu treffen.

Die Behauptung, die Kriminalität sei gesunken, entbehrt jeder Grundlage,
wenn man nicht gleichzeitig nachweisen kann, dass der Rückgang der erfassten
Straftaten nicht etwa einer gesunkenen Anzeigenbereitschaft der Opfer geschuldet ist.

Wir können also getrost sämtliche dieser Aussagen von Kriminologen oder Ministerien als unseriös bewerten, denn sie beziehen sich immer nur auf die PKS.

Damit meine ich auch die aktuellen Einlassungen des Kriminologen Christian Pfeiffer, der sich in die Behauptung versteigt, beim Delikt Vergewaltigung gäbe es einen 20%igen Rückgang, ohne darzulegen, wie er zu diesem Ergebnis gelangt und wie sich parallel die Anzeigebereitschaft entwickelt hat.

Denn wenn, was durchaus denkbar wäre, die Zahl der angezeigten Vergewaltigungen (PKS) um 20% sinkt, die Anzeigebereitschaft im Vergleichszeitraum jedoch um 50% - z.B. aufgrund der drastisch gesunkenen Verurteilungen nach dem skandalösen BGH-Urteil im Jahr 2006 - dann bedeutet
das einen tatsächlichen Anstieg von 60%.

In der PKS werden naturgemäß ausschließlich die ermittelten Tatverdächtigen erfasst und kategorisiert. Über Täter, die nicht ermittelt werden konnten, kann mit
Hilfe der PKS also überhaupt keine Aussage getroffen werden z.B. hinsichtlich
ihrer Herkunft."

Machen wir es kurz:

"Die Zuwanderer sind fünf Mal krimineller als Deutsche. Bei Gruppenvergewaltigungen sogar fast 20 Mal! Pro Tag fünf Vergewaltigungsopfer durch Asylbewerber und 1.650 Opfer gefährlicher oder schwerer Körperverletzung."

Ein Trauerspiel ist, daß man keine zuverlässigen Zahlen von der Bundesregierung selber bekommt, denn da wird geschönt, daß sich die Balken biegen. Es muß doch wohl im Interesse aller liegen, ehrliche Zahlen auf den Tisch zu legen. Ein Problem verschwindet nicht, indem man es verniedlicht oder totschweigt.

Polizeiliche Kriminalstatistik 2015 - (Politik, Deutschland, Flüchtlinge)

Müssen Frauen Angst haben, weil mehr> Männer< im Land sind ?




Kommt drauf an, wie die Männer sich verhalten, wie die soziale Kontrolle ist, wie das Frauenbild ist, und wie stark der Sexualtrieb ist...etc...

So sehr speziell auf "Flüchtlingsmänner" würde ich das nun nicht beziehen...
Ich erinnere mich noch gut an die Zeiten, wo bei uns viele unbefraute amerikanische Soldaten stationiert waren...

Ich vermute, man muss in jeglicher Gesellschaft, wo Männerüberschuss vorhanden ist, mit gewissen Ereignissen rechnen.

"Damals" also als die Soldaten noch hier waren, gingen viele Frauen auch nur mit gewissen Bedenken und Vorsichtsmaßnahmen außer Haus

( Mehr noch, als sie ohnehin haben...)

Jetzt entwickelt es sich bei uns wieder ähnlich...

Mit "bei uns" meine ich den kleinen Stadtteil, wo ich es mitbekomme...



Schön dass Du diese Gefahr für Frauen so schön beantwortest und gleichzeitig tolerierst mit weil eben mir Männer da sind. Das ist absolut krank.

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@extrapilot351

tolerieren= dulden, erdulden

Welche anderen Möglichkeiten siehst Du ?

Ich finde es ebenfalls "krank", wie sich manche Männer gegenüber den Frauen verhalten. Auch welches "Frauenbild" manche der neu hinzugekommenen Männer haben und leben wollen.

Bei den amerikanischen Soldaten war noch der kleine Vorteil, dass sie nicht unbegrenzt Ausgang hatten, kaserniert untergebracht waren,  und die MP teils rigoros durchgriff.

Da saßen die Knüppel locker, und es wurde gar nicht gefragt, wer Soldat ist und wer nicht. Man musste ggf. schon gut aufpassen, um nicht auch was abzubekommen.

Was ist dein Vorschlag, dass sich die Frauen trotz umherziehender/herumlungernder einschlägiger Männergruppen
nächtlich weitgehend unbehelligt bewegen können ?

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Nein es liegt nicht daran das mehr Länder im Land sind sondern was für Männer es sind,Vergewaltigungen sexuelle Übergriffe das geht gar nicht!Andere Kultur unbefriedigte Triebe damit ist das nicht zu rechtfertigen!

Wenn Frauen freiwillig mit Männern zusammen sind okay,aber sagt eine Frau nein ist es ein Gewaltverbrechen der schlimmsten Art nicht zu rechtfertigen!

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Laut bayerischem Innenministerium ist die Zahl der Anzeigen wegen
Vergewaltigung in Bayern seit der Flüchtlingskrise um 50% gestiegen.


Deine Angabe ist so nicht richtig.

Im ersten Halbjahr 2017 gab es eine Erhöhung von 50% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 2016.
Ein direkter Bezug zum Beginn der Flüchtlingskrise wird nicht gemacht.

Mehr Info hier: https://www.br.de/nachrichten/mehr-vergewaltigungen-bayern-100.html


Das Zahlen für die erste Hälfte eines Jahres im September veröffentlicht werden ist nichts ungewöhnliches.

Auch wenn die Verbindung zu den illegalen Migranten nicht gemacht wurde, werden sicherlich 95% der Bevölkerung diesen gedanklichen Sprung selbst machen.

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Meine Angaben stimmen. Thema ist die Entwicklung der Kriminalitätsrate bei den so genannten "Zuwanderern". Und bei den Vergewaltigungen nahm diese im 1. Halbjahr 2017 um 90 % zu.
Ignorieren und verleugnen hilft nicht. 

"Negativ fällt hingegen die Entwicklung der Vergewaltigungsfälle aus. Hier gab es im ersten Halbjahr 2017 eine deutliche Steigerung der Fallzahlen in Bayern (+222 Fälle, +47,9 Prozent) auf 685 Fälle. Gerade die Zahl der durch Zuwanderer begangenen Vergewaltigungsdelikte ist erheblich angestiegen (+60 Fälle, +90,9 Prozent)."

http://www.wuerzburgerleben.de/2017/09/15/bayern-fast-50-prozent-mehr-vergewaltigungen/

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@hutten52

Wenn man Zahlen publiziert, sollte man auch deren Korrektur publizieren:

http://www.sueddeutsche.de/bayern/zahlen-zu-sexuellen-uebergriffen-csu-um-schadensbegrenzung-nach-missgluecktem-wahlkampfmanoever-bemueht-1.3675051

"Vor allem aber präzisierte Herrmann eine Zahl: Hatte er vorige Woche verkürzt von 685 Vergewaltigungen gesprochen, machte er nun deutlich, dass seit einer Gesetzesverschärfung darin auch sexuelle Nötigungen enthalten seien. Die Zahl der "überfallartigen Vergewaltigungen" sei nur von 68 auf 71 gestiegen, und damit nicht einmal um fünf statt 50 Prozent. Bei tatverdächtigen Zuwanderern wuchs die Zahl von neun auf 17. Auch die erhöhte Bereitschaft, Sexualdelikte zur Anzeige zu bringen, habe insgesamt zu mehr erfassten Fällen geführt."

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