Müssen Firmen meine Bewerbungsunterlagen wieder zurückschicken?

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16 Antworten

Hallo thinking1,

leider ist es freiwillig, dass Unternehmen die Bewerbungsunterlagen zurückschicken. Viele schreiben es auch gleich in die Stellenausschreibung rein, dass sie generell keine mit der Post eingereichten Unterlagen zurücksenden, andere senden gegen einen frankierten Rückumschlag der der Bewerbung beigelegt werden muss zurück.

Leider ist es heute vielfach so, dass viele Firmen gar nicht erst antworten oder auch nicht den Bewerbungseingang bestätigen. Gleiches gilt auch für eine Absage.

Ich empfinde es als legitim, nach einem gewissen Zeitraum (spätestens nach 4 Wochen) sich nach dem Stand des Bewerbungsverfahrens zu erkundigen.

Viel Glück wünscht dir Polarfuchs

Danke für's Sternchen;)

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mittlerweile ist es usus, einen frankierten rückumschlag bei bewerbungen anzufügen.

Das habe ich nicht gewusst, vielen Dank!

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Das ist freiwillig. Nicht nett, aber verpflichtet sind sie nicht. Manche Unternehmen bekommen sehr, sehr viele Bewerbungen - sie sind nicht mal verpflichtet, die zu lesen.

Die Firmen sind nicht verpflichtet, Unterlagen zurück zu schicken.

Und WENN sie es tun, glaub mir, sind die unterlagen in einem Zustand, dass man sie nicht wieder verwenden kann!

Deswegen nutze ich, wo es nur geht, die Möglichkeiten der Online-Bewerbungen!

Einmal optimale Unterlagen erstellt im Office, mit sehr gutem aktuellen Foto (eingescannt) dabei, das Ganze in 2 PDFs zusammengefasst (einmal Lebenslauf, einmal Zeugnisse) und schon habe ich, was ich brauche.

Die Email selber als Anschreiben formuliert... selbst verfasste Mustertexte (Textblöcke, Formulierungen) hab ich auf dem PC gespeichert.

Anschreiben in Word entwerfen, dreimal mindestens auf Fehler abklopfen, dann mit Copy und Paste in die Mail kopieren, PDFs anhängen, letzte Kontrolle, und dann go.

Was ich seitdem an Bewerbungskosten gespart habe, hätte ich selber nicht geglaubt... aber mein Haushaltsbuch lügt nicht. Die Summe ist gut dreistellig...

Edith sagt: Die Arge akzeptiert den sendebericht als nachweis der Bewerbung bei mir. Wobei ich dadurch, dass ich mittlerweile einen TZ-Job gefunden habe, eigentlich keine Bewerbungsverpflichtung mehr habe als Aufstockerin. Aber ich gebs nicht auf, einen Vollzeitjob zu suchen...

nein, müssen leider nicht, das geschieht freiwillig, leider. von den bewerber verlangen sie sehr viel, aber selber, nun ja. jedenfalls sind es komische firmen, die sparen lieber das porto

Muss eine Firma meine Bewerbungsunterlagen zurückschicken?

Wie wird dabei zwischen Initiativ-Bewerbungen und Stellenausschreibungen mit Aufforderung zur schriftlichen Bewerbung unterschieden?

Eine Pflicht zum Zurücksenden von Bewerbungsunterlagen bei Initiativ-Bewerbungen gibt es grundsätzlich nicht. Anders allerdings, wenn der Arbeitgeber zur schriftlichen Bewerbung aufgefordert hat. Bei wichtigen Unterlagen (ggf. Gesundheitszeugnissen, Führungszeugnissen, usw.) sollte sich der Absender das Zurückverlangen bei Ablehnung vorbehalten. Wenn der Bewerber die Wahrscheinlichkeit der Rücksendung deutlich erhöhen will, sollte er einen frankierter und adressierten Rückumschlag beilegen. Viele Unternehmen fühlen sich bei der aktuellen Bewerbungsflut überfordert, den Aufwand und die Kosten von Rücksendungen zu übernehmen.

Die Kosten der Beschaffung, Erstellung und Übermittlung der Bewerbungsunterlagen (Kopien, Abschriften, Fotos) trägt der Bewerber. Nur bei außergewöhnlichen Unterlagen, die hohe Kosten verursachen und auf ausdrücklichen Wunsch des Arbeitgebers erstellt werden, trägt dieser die Kosten (z.B. denkbar bei Fliegertauglichkeitsuntersuchung, medizinisch psychologischer Eignungsgutachten usw.).

Quelle: www.Arbeitsrechte.de

Ich hab mal gerade bei der Arbeitsagentur angerufen und nachgefragt. Die wissen nichts von frankierten Rückumschlägen und raten auch davon ab.

Noch irgendwelche Ideen, wo man nachfragen kann?

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@Tierpflegerin84

das mit der Beifügung von frankierten Umschlägen ist völlig unüblich.

Du kannst lediglich die einzelne Firma nach einer gewissen Zeit noch einmal anschrieben und um Rücksendung deiner Bewerbungsmappe bitten. Auch in diesem Fall brauchst du kein Freiumschlag beifügen.

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@helmutgerke

Ihr habt aber sicher gelesen wo ich es her habe????

Quelle laut und deutlich angegeben!!

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@amdros

Deine Quelle bezieht sich auf die persönliche Aussage des Rechtsanwaltes Maik Graße

Hat denn nun eine Einzelmeinung eines Juristen bundsweite Rechtsgültigkeit?!

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@helmutgerke

Nun soll es aber gut sein..dazu ist es wirklich nicht wichtig genug..um jedes Wort auf die Goldwage zu legen!! Für MICH:.. Ende der Diskussion!

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Sie müssen sie nicht zurückschicken, wenn du keinen frankierten Rückumschlag beigefügt hast. Es gebietet jedoch der Anstand, dass man auf diese Tatsache vorher aufmerksam macht. Ich mache es grundsätzlich so, dass ich kein Originalfoto schicke, sondern den Lebenslauf mitsamt Foto auf den Farbkopierer kopiere. Dann habe ich eine gute,vorzeigbare Kopie, das Foto ist nicht schlechter als das Original.

willkommen im leben

wo du h4 schreibst, ist natürlich toll, wenn du keinen nachweis von denen hast und die sich auch niht mehr erinnern können, dass du dich beworben hast, dann kürzen sie dir

Es ist zur Zeit eine Unsitte, dass Firmen die teuren Bewerbungsunterlagen nicht mehr zurück schicken. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass viele selbst mit beigelegten frankierten Rückumschlägen die Unterlagen nicht zurück schicken. Sie benutzen die frankierten Umschläge wohl für sich selbst.

Viele Firmen benutzen die Ausrede, dass ihnen die Zeit dafür fehlt. Ich finde es traurig, wenn sie die mit viel Mühe zusammengestellten Bewerbungen so abwerten.

Ich würde die Firma persönlich aufsuchen und auf Herausgabe der Bewerbungsunterlagen bestehen.

Seit ein paar Jahren sind die Firmen nicht mehr dazu verpflichtet, die Bewerbungsunterlagen zurückzuschicken. Seitdem ist das alles freiwillig. Und wo große Firmen Geld sparen können, tun sie das in der Regel auch. ;) Wenn du klipp und klar wissen willst, was aus der Stelle geworden ist, ruf doch einfach kurz bei denen durch.

das ist freiwillig. Leg einen franklierten und adressierten Umschlag bei, dann bekommst Du de Unterlagen zurück

Mach das bloß nicht, sonst denken die, du WILLST die Unterlagen zurück haben.

Ich habe da simmer bei sozialen Projekten und Vereinen gemacht, weil die ja nicht so viel Geld haben, alle Bewerbungen auf eigene Kosten zurückzuschicken, aber selbst da hat man mir davon abgeraten.

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Nein.. sie "müssen" dir die bewerbungsunterlagen nicht zurück schicken

Nein, das müssen sie nicht - ist freiwillig.

Das ist leider freiwillig.

Nein müssen sie nicht ,wenn du Rückporto beilegst dann schon.

aha, gibt es zu deinem müssen" etwa auch eine Rechtsquelle?

mit Sicherheit - nö!

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1) Sie müssen.

2) Als BWL Student muss ich dich bitten nie wieder das Wort Firma derart zu verwenden. Sag Unternehmen oder notfalls auch Betrieb. Firma ist lediglich ein Name unter dem ein Kaufmann seiner Geschäftstätigkeit nachgeht.

Kleinlich.

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Als BWL-Student hast Du ja sicherlich auch schon BGB- und HGB-Vorlesungen gehört, ja? Dann sag doch mal, wo ein Unternehmen verpflichtet wird, eine Bewerbung wieder zurückzuschicken.

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@FataMorgana2010

Was für ein kleiner Klugscheißer...! xD

Ich bin in deinen Augen zwar nur eine "niedere Arbeiterin" aber selbst ich, als Fußvolk, weiß, dass sie sie jetzt nicht mehr zurückschicken müssen!

Mach mal die Kravatte locker und lass Sauerstoff an dein Hirn! :D

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@Tierpflegerin84

Was für ein kleiner Klugscheißer...! xD

wow..auch wenn es hier nicht hergehört..davon gibt es hier aber mehr als genug..konnte ich gestern erst wieder feststellen..hab aber ein sehr breites Kreuz..das mal nur so nebenbei und sollte nicht diskutiert werden/müssen!!

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Als BWL Student müsstest Du wissen, dass die Unternehmen! die Bewertungsunterlagen nicht zurückschicken müssen.

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@salome77

Bitte Link per Copy Paste in den Browser einfügen, dort finden sich alle rechtlichen Hintergründe.

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@FataMorgana2010

Entsprechend meines Links wird das Unternehmen zu keinen Zeitpunkt Eigentümer der Bewerbungsunterlagen, der Bewerber räumt dem Unternehmen lediglich ein temporäres Besitzrecht ein, was mit Ablehnung bzw. Beendigung des Bewerbungsverfahrens erlischt. Somit hat der Bewerber Grundsätzlich einen Anspruch auf Herausgabe der Sache und kann rechtlichen Anspruch auch rechtlich durchsetzen.

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@NINGEN

Eine Rechtspflicht auf Rücksendung der Bewerbungsunterlagen besteht nicht.

Meldet sich der Bewerber innerhalb einer angemessenen Frist nicht erneut, können die Unterlagen vernichtet werden.

Etwas anderes gilt für Bewerbungen, zu denen der Arbeitgeber aufgefordert hat. Dabei spielt es keine Rolle, ob dies allgemein über Inserate oder zum Beispiel über die Agentur für Arbeit erfolgt ist.

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