Müssen die Reichen Verantwortung für die Armen übernehmen?

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12 Antworten

Vielleicht solltest Du mal näher erläutern, was Du da unter "Verantwortung" verstehst.

Ansonsten sagt der Art 14, Abs 2 des GG ganz unmissverständlich aus:

"…Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen."

Und auch die "Armen" gehören zur Allgemeinheit.

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Wäre schon, wenn es so was geben würde... Die Welt würde dadurch um einiges gerechtert, aber, falls so was eintreten sollte, werden wir das bestimmt nichtmehr miterlerben^^

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Ich würde das mit einem großen Ja-lein beantworten.

Sicherlich sollte innerhalb einer Solidargemeinschaft der Stärkere auch Verantwortung für Schwächere übernehmen.

Jedoch, daher das - lein - Nicht bis auf gleiches Niveau runter, also alles abgeben. Sicherlich hat der Reiche ein gewisses Einkommen, auch erheblich mehr und sollte hiervon selbstverständlich stärker beitragen. Nur, der Mensch ist nicht edel, hilfreich und gut, sollte man dem zu viel wegnehmen, dann schraubt der eventuell seine Tätigkeit runter und erwirtschaftet einfach nicht mehr so viel Einkommen.

Z.B. der Unternehmer, 100 Angestellte, von Früh bis spät in der Firma. Dickes Bankkonto, S-Klasse, Privatflugzeug (ein kleines).

Nimm dem 75% Einkommen weg, dann sagt der sich - für was mache ich das eigentlich, ich hab doch selbst nichts davon. Es reicht mir also, wenn ich meine Firma verkleinere, die 60 Leute entlasse, selbst längst nicht mehr so viel mache, habe ich mehr Freizeit und weil ich dann weniger verdiene, nimmt man mir nur 50% weg, kommt am Jahresende auch nicht viel weniger für mich raus.

Macht 60 Arbeitslose und ein erheblich geringeres Steueraufkommen - aber einen Unternehmer, der viel mehr Freizeit hat. Also sollte ein gewisses Maß schon gehalten werden, um den anzuspornen, eher noch mehr zu machen, anstatt weniger, um noch mehr Geld in den Steuersäckel zu spülen. Das wird aber nur was, wenn der sieht, dass der durch Anstrengung auch fein verdient.

Kommt hinzu, dass der Staat nun wirklich nicht bekannt dafür ist, mit Geld gut umzugehen - dies dann doch verplempert wird (Bahnstrecken ins Nirgendwo, So-da Türme (einfach nur so da....), Kongresszentren, die hinterher zu 90% ungenutzt rumstehen und Kläranlagen, die kein Mensch bracht), was die Akzeptanz des Steuerzahlers noch weiter runterschraubt - und genau da sollte man ansetzen, dass der Sdteuerzahler erkennen kann, dass die Früchte seiner Arbeit nicht irgendwo versickert sondern tatsächlich nutzbringend und gut verwendet wird und der Steuerzahler erkennen kann "ich zahle, aber das hilft auch was - oder irgendwem".

Ich wette, es gäbe dann viel weniger Steuerhinterzieher, wenn man diesen Sumpf mal aufräumen könnte..

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Grundgesetz Art. 14, Abs. 2 - Sozialbindung des Eigentums. Daraus ergibt sich die Verpflichtung Leistungsfähiger für weniger oder nicht (mehr) Leistungsfähige, aber nach dem Subsidiaritätsprinzip.

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Das machen sie ja auch und zwar immer dann, wenn der Steuerberater zum Spenden rät,da es sonst dem Finanzamt in die Hände fallen würde. In den Nachrichten weiß man als Betrachter nichts vom Steuerberater und nimmt an das der Spender ein gutes Herz hat. Trick 17

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Wenn jeder Reiche einen Armen unterstützen würde, wäre schon viel getan. Der Reiche würde es kaum bemerken, der Arme könnte sinnvoll damit leben...

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Kommentar von glaubeesnicht
16.06.2011, 22:09

"der Arme könnte sinnvoll damit leben..." und müßte nichts dafür tun!

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Die meisten Reichen (ab Millionäre) sind egoistische Geizhälse und denken sie sind der bessere Mensch, obwohl sie auch aus dem Hintern stinken...

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Kommentar von glaubeesnicht
16.06.2011, 22:14

Aus deiner Antwort spricht der reine Neid der Besitzlosen!

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Es ist schwierig, denn ab wann ist man reich..........? Es ist immer leichter eine Treppe hoch zu steigen als eine Stufe zurück."sie" haben Verantwortung, denn ohne "die Kleinen" kann ich keine Gewinne erwirtschaften, denn "sie" sind mein Potential, ohne die, bin ich ""Nichts".Es wird leider nicht zurückgegeben. Die Börse ist der GURU.

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Kommentar von mehrDemokratie
17.06.2011, 17:15

Wenn der Steuerberater zu Spenden rät um Steuern zu sparen, dann hat er wenig wert. Man sollte sich doch mal fragen, wer hat in der Republik das größte Know How in Sachen Steuerhinterziehung und Steuerbetrug. Das sind doch allen voran die Bankster und deren Anwälte und Großkanzleien. Noch vor einigen Jahren, da konnte selbst ein Bankkunde mit einem weniger großen Vermögen zur Bank gehen und sein Geld in diversen Steueroasen anlegen lassen. Das was dadurch dem Staat an Steuereinnahmen fehlte, das glichen dann selbige Bankster mit Krediten an den Staat aus. Wer reißt sich den den größten Teil des Bip unter den Nagel. Das sind ganz gewiß nicht jene Leute, die täglich arbeiten und Werte erschaffen. Das sind einge Superreicht Sozialschmarotzer, die nie im Leben einen Finger krümmen und sich vom Steuerzahler subventionieren lassen, wenn sie sich verspekuliert haben.

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Naja, anscheinend zeigt uns die Welt , das die Verantwortung dabei liegt die Armen als arm dazustellen und sie noch ärmer zu machen.

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Wach mal schnell von deiner Barbiewelt auf. Sowas gibt's nich in der Realität.

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Erkläre doch mal deine Frage! Warum sollten sie das tun?

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Oh ja, das haben sie. Hoffentlich wird der Gesetzgeber mal was in dieser Richtung unternehmen.

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