Müssen die Inkassogebühren gezahlt werden?

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6 Antworten

Ich habe mal Nebenberuflich bei einem Versandhandel gearbeitet und habe dort im Kundenservice mitbekommen, dass du wohl auf den Inkasso-Kosten sitzen bleibst, da die Forderung des Versandhandels ja Bestand hatte. Wobei man richtigerweise ja auch sagen müsste, dass die Inkasso-Kosten nicht mehr in der Hand des Versandhandels liegen und von einer externen Firma erhoben werden.

rainerendres 24.07.2011, 23:46

@konti Nein - Auftraggeber (!) ist der Versandhandel welcher ebenfalls meistens Forderunginhaber ist !!!

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Ich würde sie nicht bezahlen. Die Gläubigerin muss sich erst bemühen, die Forderung selbst einzutreiben (Mahnungen). Sollte sie dies getan haben, müsstest du die Inkassokosten als Verzögerungsschaden anerkennen. Ist dies aber unterblieben, bezahlst du nur die Hauptforderung!

Soweit ich weiss, ist nach aktuellem Schuldrecht der Verzug nicht mehr an ein "in Verzug setzen" durch Mahnungen etc. notwendig, sonder spätestens 30 Tage nach erbrachter Leistung beginnt der Verzug. D. h. meiner Meinung nach, daß die Inkasso und Mahngebühren bezahlt werden müssen, vorausgesetz sie sind korrekt berechnet.

HF plus Mahngebühr abzüglich der Gebühren des ext Inkassos unangekündigt auf das Konto des Versandhandels direkt überweisen und gut ist

Die Rechtsprechung bezüglich Inkassogebühren ist nicht sehr Inkassofreundlich

Schläft nach 2 oder 3 Briefen ein

Ich denke schon, daß du das zahlen mußt. Schließlich ist das Inkasso-Unternehmen tätig geworden.

Daß du weder Zahlungserinnerung noch Mahnung erhalten hast, müssen die nicht glauben. Du kannst versuchen, mit denen zu reden, aber es wird sich nicht viel ändern. Davon leben diese Firmen schließlich.

würde ich nicht machen - setz dich mit dem versandhändler in verbindung

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