7 Antworten

Wie schon mehrfach gesagt: kein AG muss Fahrtkosten erstatten.

Steuerlich sind alle Kosten der Bewerbung (Foto, Kopien, Mappe, Porto, Fahrtkosten etc.) Werbungskosten und können in der Anlage N (bei Nicht-Selbständigen) geltend gemacht werden.

 "Die Faustregel lautet: Sobald Sie ein Arbeitgeber zum Vorstellungsgespräch bittet, muss er die anfallenden Reisekosten übernehmen (§ 670 BGB). und zwar unabhängig davon, ob sich der Bewerber auf eine Stellenanzeige, initiativ oder online beworben hat. Auch ist es unerheblich für die Erstattung der Reisekosten, ob Sie den Job später bekommen oder nicht - der gesetzliche Anspruch besteht so oder so, sobald Sie schriftlich zum persönlichen Gespräch vor Ort eingeladen wurden", http://karrierebibel.de/vorstellungsgesprach-fahrtkostenerstattung/

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@Hansen12345

Mag sein, aber die Realität ist, dass Firmen kaum noch Vorstellungskosten übernehmen. Das steht dann meistens schon in der Stellenanzeige, spätestens jedoch in der Einladung drinnen. Ausnahmen gibt es höchstens noch bei Führungspositionen oder wenn der Bewerber einen sehr langen Anreiseweg hat.

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@Hansen12345

In deinem Link steht aber auch:

"In einigen Fällen schließt der Arbeitgeber die Übernahme der Reisekosten aber bereits im Vorfeld aus. Und ja: Das ist zulässig. Aber es muss dann zusammen mit der schriftlichen Einladung ausdrücklich und eindeutig erwähnt werden. Etwa:

Da wir zu diesem Termin mehrere Bewerber eingeladen
haben, bitten wir um Verständnis, dass wir Ihnen keinerlei entstehende
Kosten für die Wahrnehmung des Vorstellungsgesprächs erstatten können.

Der zukünftige AG kann VORHER somit die Übernahme ausschließen. Das ist erlaubt und kostet nur einen Satz.

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Wenn ein Arbeitgeber so was macht, dann ist das ein freundlicher Akt, aber keine Selbstverständlichkeit. Es gibt keine Verpflichtung zur Zahlung der Fahrtkosten, dafür kommt der Bewerber selbst auf.

Doch, dass muss er in der Tat! "Die Faustregel lautet: Sobald Sie ein Arbeitgeber zum Vorstellungsgespräch bittet, muss er die anfallenden Reisekosten übernehmen (§ 670 BGB). und zwar unabhängig davon, ob sich der Bewerber auf eine Stellenanzeige, initiativ oder online beworben hat. Auch ist es unerheblich für die Erstattung der Reisekosten, ob Sie den Job später bekommen oder nicht - der gesetzliche Anspruch besteht so oder so, sobald Sie schriftlich zum persönlichen Gespräch vor Ort eingeladen wurden", http://karrierebibel.de/vorstellungsgesprach-fahrtkostenerstattung/

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@Hansen12345

Das kommt auch so richtig gut, wenn man den Betrieb darauf anspricht... Da kommt man sicher in die engere Wahl.

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@Hansen12345

Nun ja, die Sache ist ja geklärt. Vielleicht fragst du beim nächsten Vorstellungstermin vorher höflich, ob sie die Kosten übernehmen möchten.

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Gesetzlich festgelegt ist folgendes: erwähnt der Ausschreibende in der Stellenanzeige nicht, das Fahrtkosten nicht übernommen werden, muss er  sie selbstverständlich auch übernehmen. So sieht die derzeitige Rechtslage aus und dazu gibt es auch zahlreiche Urteile. Ich würde eine Email schreiben! 

Wenn Du Leistungen nach SGB II oder SGB III erhälst, dann kannst Du vor (!) Antritt der Reise einen Antrag auf Kostenübernahme stellen.

Einen Arbeitgeber zu verärgern, weil nach Kostenübernahme gefragt wird, würde ich unterlassen.

Ansonsten: Ticket des Fernbusses aufbewahren und bei der Est-Erklärung ansetzen.

Bitte!

Soweit ich weiß war das früher obligatorisch, glaube aber, das sich das geändert hat, falls du arbeitslos gemeldet bist, oder gar Hartz VI beziehtst erstattet dir das Jobcenter die Kosten, ebenso für Bewerbungsmappen, Porto, etc.

Das MUSS gar kein Arbeitgeber. Das wäre nur sehr nett vom Arbeitgeber, aber verpflichtet ist da niemand dazu. Notfalls kannst du es von der Steuer absetzen.

Doch, dass muss er in der Tat! "Die Faustregel lautet: Sobald Sie ein Arbeitgeber zum Vorstellungsgespräch bittet, muss er die anfallenden Reisekosten übernehmen (§ 670 BGB). und zwar unabhängig davon, ob sich der Bewerber auf eine Stellenanzeige, initiativ oder online beworben hat. Auch ist es unerheblich für die Erstattung der Reisekosten, ob Sie den Job später bekommen oder nicht - der gesetzliche Anspruch besteht so oder so, sobald Sie schriftlich zum persönlichen Gespräch vor Ort eingeladen wurden", http://karrierebibel.de/vorstellungsgesprach-fahrtkostenerstattung/

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@Hansen12345

Dann klag das doch erstmal beim neuen Arbeitgeber ein. Kommt bestimmt gut und die behalten dich sicher nach der Probezeit da, wenn du so ein Pfennigfuchser bist!

Mal ehrlich, wer sich die Reisekosten nicht leisten kann, kann sie immer noch von der Steuer absetzen. Und 20€ für nen Fernbus hat man eigentlich immer über.

Im Übrigen hast du das schön kopiert ;)

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@Hello1989

Deswegen habe ich das auch in Anführungszeichen gesetzt;) Ich habe eine Absage erhalten, also ist es sowieso egal, wie das beim Arbeitgeber ankommt ... Und kannst du dir vorstellen, welche Kosten entstehen können, wenn man sehr viele Bewerbungsgespräche hat? Es handelt sich nicht um welche in der Nähe meiner Heimatstadt, sondern viel weiter entfernt ....

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@Hansen12345

Keine 50€ für Reisekosten haben, aber dann feiern und saufen gehen wahrscheinlich... das sind die Coolsten...

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@Hello1989

Wie wäre es, wenn du mich erstmal kennen lernst, anstatt aus den weiten des Anonymen World-Wide Webs ein Urteil über mich zu fällen? Wie naiv kann man eigentlich sein xD Erst eine falsche Antwort geben und dann dumme Kommentare reißen ... Herzlichen Glückwunsch, mach nur weiter so ...

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@Hansen12345

Das ist halt in 99,9% der Standardfall. Aber wenn du es eh besser weißt, brauchst du die Frage gar nicht stellen.

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@Hello1989

Meine Frage bezog sich vor allem auf den Umstand, dass es eine gemeinnützige Einrichtung ist, ich habe mich im Vorhinein schon darüber informiert, dass Arbeitgeber rechtlich dazu verpflichtet sind ... und es ist sehr leicht, sich eine vorurteilsbehaftete Welt zurechtzubiegen, die Orientierung und Sicherheit bietet ...So muss man sich nicht mehr mit Individuen beschäftigen, nicht wahr?

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@Hansen12345

Ganz genau. Und dabei bleibe ich auch, denn hier gibt es viele komische solcher Individi... Vindi... Na Menschen halt :P

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kein arbeitgeber muss fahrtkosten erstatten.

Doch, dass muss er in der Tat! "Die Faustregel lautet: Sobald Sie ein Arbeitgeber zum Vorstellungsgespräch bittet, muss er die anfallenden Reisekosten übernehmen (§ 670 BGB). und zwar unabhängig davon, ob sich der Bewerber auf eine Stellenanzeige, initiativ oder online beworben hat. Auch ist es unerheblich für die Erstattung der Reisekosten, ob Sie den Job später bekommen oder nicht - der gesetzliche Anspruch besteht so oder so, sobald Sie schriftlich zum persönlichen Gespräch vor Ort eingeladen wurden", http://karrierebibel.de/vorstellungsgesprach-fahrtkostenerstattung/

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@Hexe121967

Danke für den Link ...Auch diesen Teil habe ich mir bereits durchgelesen und er trifft nicht auf meinen Fall zu ... abgesehen davon wurde ich bereits abgelehnt und bei einem Unternehmen, welches seine Entscheidung von derartigen Faktoren abhängig macht, würde ich sowieso nicht arbeiten wollen

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@Hansen12345

@ Hansen12345 - hast du auch den teil gelesen wo stand das man das VOR der anreise klären soll? dir steht natürlich immer noch der weg frei, die kostenerstattung einzuklagen.

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