Müssen Arbeitgeber im öffentlichen Dienst von Bewerbungsunterlagen, die sie "ausnahmsweise" zurücksenden eine Kopie erstellen, wegen der Ansprüche nach AGG?

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2 Antworten

Nein, du musst ja auch beweisen, dass du diskriminiert wurdest. 

Nein, warum auch?

Vielleicht weil man die persönliche Abholung abgelehnt hat, um nicht mit dem Fehler konfrontiert zu werden, dass die ordnungsgemäße Angabe der Schwerbehinderung in der Bewerbung angegeben wurde und die Bewerbungsunterlagen auf wundersame Weise nicht mehr im Besitz des AG ist?

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@heinz150561

Auf wundersame Weise wird das sicher nicht passiert sein.

Bei einer Bewerbung übermittelt der Bewerber persönliche Daten an den Arbeitgeber. Diese persönlichen Daten dienen ausschließlich der Bewerbung.

Sollte der Bewerber nicht genommen werden, so gibt es keinen weiteren Grund, die persönlichen Daten zu speichern. Im Gegenteil... Dieses ist nicht einmal erlaubt.

Eine angemessene Frist für die Löschung der personenbezogenen Daten bzw. die Vernichtung von Bewerbungsunterlagen beträgt ungefähr 3 Monate.

Dieses sollte auch durchaus reichen, da beim Verdacht auf einen Verstoß gegen das AGG die Frist 2 Monate für eine ggf. anhängige Klage beträgt.

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