Mündlicher Pachtvertrag

1 Antwort

Auch ein mündlicher Pachtvertrag ist ein rechtsgültiger Pachtvertrag, da kein Schriftzwang existiert, der natürlich auch gekündigt werden muss. Da greift dann §594a BGB. Allerdings ist der Pächter auch verpflichtet, die vereinbarte Pacht zu entrichten (§581BGB), so dass dem Verpächter wohl die Möglichkeit zur Sonderkündigung bliebe. So lange hast Du aber nichts auf den Weiden zu suchen, könnte sonst unschöne Konsequenzen für Dich haben..

also , keine Pacht gezahlt, kein Vertrag zustandegekommen, anrufen, Weide einfrieden (aber nicht mit Koppelzaun, da darfste nur als Landwirt) , fertig

0
@uwe8888

Wer sagt, dass NIE eine Pacht gezahlt wurde? Da machste Dir das zu einfach, und was insgesamt vereinbart war, weißt Du eh nicht. Ich wär da deutlich vorsichtiger als so etwas hier stumpf zu behaupten.

0
@DickeBertha

ganz einfach Bertha, hab hier selbigen Affenzirkus , und angehängten Kindergarten. Da wurde der Vertrag unterschrieben, von jemanden der gar nicht Eigenthümer war, sondern der ehemalige Besitzer. Dieser wäre eh nichtig, aber man will ja keinen Ärger. Und nun , nachdem ich mit einer Ausgleichsfläche derart beschissen wurde (war viel kleiner), habe ich meinen Grund zurückgefordert, wird gerade vermessen, nachdem die sogar die Grenzsteine ausgebuddelt haben. Du bist auf dem Land hieß es. Also ich habe hier viele super nette Bauern kennengelernt, aber wenn´s um den Grund geht, und du deine Rechte kennst , und besser wie Sie , dann wirds interessant. Ich sehe alles Recht dieser Welt auf der Eigenthümerseite, aber tabula rasa muß er machen

0
@uwe8888

Tja, ist bei Dir aber eine vollkommen andere Ausgangslage. Abgesehen davon, kann ich mich auf "tabula rasa muß er machen" einlassen. Hab ja nie behauptet, der Verpächter hätte keine Rechte oder schlechte Erfolgsaussichten, den jetzigen Pächter schnell los zu werden. Nur so lange da nichts passiert ist Fiona eben mit der Arschkarte gesegnet. Alles andere wäre fahrlässig.

0
@DickeBertha

zu Fiona, und deren Pferde haben die Peterkarte gezogen , mit verlaub ja.Fiona muß sich vor allen bei der Bauernschläue hüten, Sie muß einen Unterstand haben, sowie Wasser ect. Nicht einfach die Pferde auf die Wiese stellen, sonst hat sie gleich die Ordnungsmacht da. Ihr "Recht" nach dem Pachtvertrag kann sie nur beim Verpächter einfordern. Mein Beispiel ist nur eins von vielen zum Thema Pacht ... wenn du als Nichteingeborener auf´s Lank kommst, und auch noch Pferde hast, sind die meisten eher reserviert bis ablehnend, bis Sie dich kennen. Wenn eine Teil , wie in Fionas fall schon bis auf den Dreck abgefressen ist, passt das genau in´s Bild (schau dir die ...sau an, die Pflegt die Weiden ja überhaupt nicht ect.. da läßt der Bauer schnell sein Gewohnheitsrecht (das ja auch keins ist) aus dem Sack, ich fürchte, das gibt richtig Streß.... au mann

0
@uwe8888

Erstmal vielen Dank für Euer Engagement!! Allerdings muss ich dazu sagen, der jetzige Pächter musste bisher keine Pacht zahlen und da ja jetzt der Sohn die Weiden übernommen hat, verlangt er Pacht dafür! Das will aber widerum der Pächter (in dem Fall der Bauer) nicht zahlen! Ich hab z.B. in meinem Pachtvertrag stehen, das es durchaus zulässig ist die Pacht angemessen zu erhöhen also in dem Fall dann das er halt was zahlt. Wenn er das also nicht tut, hat dann der Verpächter eine Sonderkündigungsfrist? Wenn das so ist, wie lang wäre die dann???

0

Was möchtest Du wissen?