Mündlicher Mietvertrag bei nachmieter für WG - wer ist schadensersatzpflichtig?

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6 Antworten

Das sollte euch gelehrt haben, dass man Verträge schriftlich abschließt.

Es ist auch eigentlich eine Zumutung, dass die anderen Mitbewohner ständig Zutritt zu diesem Zimmer verlangen.

Wenn die Sache vor Gericht geht, geht sie aus wie das "Hornberger Schießen". Es wird lediglich Geld kosten, und keiner ist mit dem Ergebnis zufrieden.

Es war vom Vermieter nie angedacht einen einzelnen Mietvertrag für das genannte Zimmer abzuschließen. Der Bewerber wäre wenn an die Stelle des ausscheidenden Mieters getreten.

Ich sehe das Problem nicht! Der Vermieter hat ihm doch nur geraten, nicht dort einzuziehen. Denkt der neue Mieter denn wirklich das er unter diesen Bedingungen in der WG glücklich werden kann? Mein Rat wäre auch ganz klar, das er sich nach etwas anderem umsehen sollte.

Also es ist ja quasi ein mündlichen Vertrag zustande gekommen, der sich auf dieses eine Zimmer bezieht. Da sowas dann bei Einzug mit einer Schlüsselübergabe einhergeht, schließt das sowieso alle anderen schonmal davon aus, da einfach durchmarschieren zu können, nur weil sie es wollen. 

Da der mündliche Vertrag weiterhin Bestand hat, müsste jetzt ein Schaden entstehen. zB der komische Bewohner lässt ihn nicht da wohnen. Dann können allerlei Kosten entstehen für Hotelzimmer oder sonst was, weil er ja damit geplant hat, dass er zum Zeitpunkt X da ein Dach über'm Kopf haben wird.

Hedgehoge 03.06.2015, 20:03

Wer wäre Schadensersatzpflichtig? Die WG oder der Vermieter? Wie geschrieben, hat die WG letztendlich den Bewerber wieder angewiesen. Nicht der Vermieter

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Johannisbeergel 03.06.2015, 20:06
@Hedgehoge

So wie du es beschreibst die WG. Wenn die wegen so nem Kinderkram den Schlüssel nicht rausrücken, kann der Vermieter da nichts für.

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Du musst das mal so sehen: wenn ein Mietvertrag abgeschlossen wird, hier zwischen der WG und dem Vermieter, dann ist der Vermieter zur Herausgabe aller Schlüssel verpflichtet.

Nun hat die WG alle Schlüssel und einen mündlichen Vertrag geschlossen. Wenn man das so machen will, braucht man natürlich das "ok" des Vermieters, aber noch keine Vertragsänderung. Diese sollte ja dann nachträglich stattfinden. 

Somit muss die WG dem Bewerber den Schlüssel zu seinem Zimmer geben. Wenn sie es nicht macht - dann entstehen dem Bewerber nur wegen denen Nachteile, die er logischerweise kompensiert haben will.

 Wenn du Glück hast, findest du hier einen Anwalt für Mietrecht, sonst dürfte ein Rechtsanwalt gefragt sein

Hedgehoge 03.06.2015, 20:05

Damit rechne ich fast schon. Hatte gehofft hier evtl Hilfe & Infos erhalten zu können, bevor ich Geld zum Rechtsanwalt trage 😔

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