Mündliche Zusage gegenüber Makler, eine Wohnung zu nehmen, verpflichtet zur Provisionszahlung?

10 Antworten

Dein Freund muss den Makler nur bezahlen, wenn er mit ihm einen Vermittlungsauftrag geschlossen hatte vor der Wohnungsbesichtigung. Ferner muss er nach einem solchen Vertragsschluß auch nur dann die Maklerprovision bezahlen, wenn er tatsächlich die angebotene Wohnung anmietet. Andernfalls schuldet Dein Freund weder die Maklerprovision noch die Miete für die Wohnung. Wer sich einen Makler mit der Suche nach einer Wohnung beauftragt, kann auch dessen Angebot ablehnen, ohne Provision zu schulden. Noch was: Viele Makler bieten Wohnungsuchenden per Zeitungsinserat Wohnungen an, um nach deren Anmietung von denen Provision zu fordern, obwohl sie für die Suche nie vor der Zeitungsofferte dazu beauftragt wurden. Sie schwindeln dann einen Maklervertrag vor, um durch einen stafbaren Betrug an die Provision zu gelangen. Redliche Makler dürfen von solchen Wohnungssuchenden nur dann eine Provsion verlangen, wenn die sich schriftlich im Mietvertrag zuzätzlich zur Miete auch zur Übernahme einer vom Vermieter geschuldeten Provision verpflichtet haben. Achtung: Viele Deutsche Makler bieten Wohnungen an, ohne zuvor auch vom Vermieter mit der Vermittlung beauftragt worden zu sein und täuschen nach der Anmietung durch einen Mieter auch solche Vereinbarungen vor! Wer sich auf Makleranzeigen meldet, kann nur dann Provisionen schulden, wenn er den Maklern vor der Nennung des Objektes und der Anmietung auch ausdrücklich einen Vermittlungsvertrag abschließt oder einen Vermieter von der Provision befreit, der den Makler mit der Vermittlung beauftragt hatte. Letzteres sollte auf jeden Fall mit dem Vermieter geklärt werden.

ein maklervertrag und ein mietvertrag sind auch mündlich zu schließen... es bedarf hier nicht der schriftform. wenn bei der besichtigung abgenickt wurde, dass die wohnung genommen ist, so ist wenigstens der maklervertrag zustande gekommen. und dieser hat seinen job ja auch gemacht. von daher muss zumindest dieser seine provision erhalten. inwieweit der mietvertrag bereits dort abgeschlossen wurde, kann hier nur vermutet werden. aber von meiner warte sieht es auch so aus, als wäre hier der vertrag bereits rechtskräftig.

also was ich glaube ist, ohne unterschrift geht gar nix! der soll sich ja nich von nem makler veräppeln lassen oder so. er soll doch bei irgendeinem andren makler mal anrufen, und ihm dann diese fragen mal stellen, das prinzip ist bei allen maklern das gleiche denke ich. sowas geldgeiles ey.

verträge sind auch mündlich gültig. und wenn dein chef dir mal 4 tage gehalt nicht zahlen will, dann meckerst du auch herum, oder? was bist du nur geldgeil...

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@toedti2000

man, ich hab doch selbst mal gemaklert, was willst du mir erzählen.

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Einmalzahlungen im Mietvertrag?

Ich habe ein Mietverhältnis für privat genutzten Mietraum (Wohnung) beendet. Jetzt fordert der Vermieter eine einmalige Pauschale für Verwaltungsaufwendungen zu Mietbeginn in Höhe von 150€ ein. Dies steht leider tatsächlich im Mietvertrag. Die Wohnung wurde damals aber über einen Makler vermittelt und auch übergeben. Der Schriftverkehr und Wohnungsübergabe zum Einzug war ausschliesslich mit dem Maklerbüro. Diese haben dafür auch eine gute Maklergebühr von mir kassiert. Meine Frage ist jetzt: darf der Vermieter trotzdem nach Auszug diese Pauschale abrechnen, die ebenfalls eher unauffällig im Vertrag beschrieben ist.

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Makler rückt Schlüssel nicht raus.

Hallo zusammen,

leider habe ich ein Problem mit meinem Makler. Ich hatte am 02.01. Wohnungsübergabe meiner ETW. Aus Urlaubsgründen konnte der Makler nicht anwesend sein, sondern wurde von einer Kollegin vertreten. Diese händigte mir 2x2 Schlüssel aus (jeweils 2x Wohnungs und 2x Haustürschlüssel). Der Makler versprach direkt zu beginn der nächsten Woche (KW2) mir die letzten 2 Schlüssel auszuhändigen (ebenfalls Haustür und Wohnungsschlüssel) Als am Ende der KW2 immer noch keine Schlüssel überreicht wurden, habe ich eine freundliche Email mit einer Erinnerung geschrieben. Die komplette 3. Kalenderwoche gab es keine Rückmeldung vom Makler.

Gestern 21.01.2013 habe ich den Makler nochmal angerufen. Er versicherte mir am Telefon, dass er gerade auf dem Weg zur Wohnung ist und mir die Schlüssel in den Briefkasten werfen möchte. Abends angekommen: Wieder Fehlanzeige. Auch heute nichts im Briefkasten und keine Rückmeldung vom Makler.

Frage: Darf ich auf Kosten des Maklers Haustürschloss und Wohnungstürschloss inklusive diverser Ausfertigungen der Schlüssel in Rechnung stellen? (Also Schlösser vom Fachmann austauschen lassen?)

Immerhin befinden sich meine Wertsachen hier in der Wohnung und der Makler hat Theoretisch unbegrenzten Zugang zum Hausflur.

Lg

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Einbauküche in Mietwohnung, ist Nachmieter verpflichtet diese abzukaufen?

Um uns in der Wohnung wohlzufühlen haben wir eine neue Einbauküche bauen lassen. Wegen komischer Maße werden wir sie wahrscheinlich be Auszug auch nicht mehr ausbauen können. Sind die Nachmieter verpflichtet uns die Küche bei Wohnungsübernahme abzukaufen?

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Nachträgliche Maklergebühr trotz Privatkauf

Vor ca. einem Jahr wurde eine Wohnung zum Kauf online über einen Makler angeboten. Da ich mich sehr für diese Immobilie interessierte, besichtigte ich die Wohnung mit dem Makler. Da mir die Whg dann mit den Maklergebühren doch zu teuer war ließ ich von dem Vorhaben ab.

vor ca. 2 Monaten war die Wohnung wieder online, diesmal als Privatverkauf ohne Makler. Da sich die Kosten nun um einiges verringert hatten (ohne Makler) und die Wohnung nun deshalb gerade noch in meinem Budget lag, entschloss ich mich die Wohnung zu kaufen.

Bei einem privaten Gespräch mit dem Verkäufer wurde uns mitgeteilt, dass noch eine Forderung bzgl. des Maklers bestehen würden, doch da der Verkäufer sow. einen Spezialpreis mit dem Makler ausgemacht hätte, würde der Verkäufer diese Kosten übernehmen.

Der Kaufvertrag wurde also unterzeichnet. Nun ca. einen Monat später nach Schlüsselübergabe habe ich eine Rechnung vom Makler über eine "Käuferprovision" von mehreren tausend € erhalten.

Mir war nicht bewusst dass es eine Käufer und Verkäuferprovision gibt. Außerdem stimmte uns der Verkäufer zu die Kosten des Maklers zu übernehmen, doch damit meinte er nur die Verkäuferprovision (was mir nicht bewusst war). Dass die Whg nicht mehr über den Makler verkauft wurde, war ja erst der Grund weshalb ich die Wohnung auch kaufen und bezahlen konnte. Ansonsten hätte ich sie ja gar nicht erst gekauft.

Uns wurde nie etwas von den kommenden Maklerkosten mitgeteilt, die Kosten wurden verschwiegen. Außerdem hatten wir nie in irgendeiner Weise einen Vertrag oder sonstiges mit dem Makler unterzeichnet oder besprochen. Wir dachten ja, es sei jetzt ein Privatverkauf.

Der Verkäufer fühlt sich nicht für die Kosten zuständig. Vl kann mir da jemand behilflich sein??

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Makler aufwandsentschädigung

Ich habe folgenden Fall :

Ich habe zum März 2015 Wohnung A gekündigt, mit dem Vermieter aber ausgemacht, dass ich eigenhändig einen Nachmieter zum Januar 2015 Suche, um früher ausziehen zu können. Der Vermieter sagte, er teilt seinem Makler auch mit, dass ich ausziehen werde. Kurz darauf habe ich im Internet ein Inserat meiner derzeit aktuellem Wohnung A von diesem Makler gesehen. Nach einigen Bewerbern hat sich der Vermieter die einen Nachmieter entschieden, den ich in vorgeschlagen hatte und ich konnte zum Januar in Wohnung B ziehen. Dann meldet sich plötzlich der Makler bei mir, ich sei nicht berechtigt, eigenhändig einen Nachmieter zu suchen, da das in seine Aufgaben fallen würde und er verlangt von mir eine Aufwandsentschädigung in Höhe der halben Kaltmiete. Das sehe ich aber nicht ein, da ich mit dem Vermieter ausgemacht habe, dass ich selber auch einen Nachmieter Suche. Doch plötzlich behauptet der Vermieter, er habe davon nichts gewusst (obwohl ich oft mit ihm über meine Bewerber gesprochen habe) und er hätte den Makler angeblich nie offiziell beauftragt die Wohnung zu inserieren (obwohl er mir öfters sagte, der Makler hätte anfragen für die Wohnung). Das widerspricht sich alles in sich selber. Jedenfalls sehe ich nicht ein, dem unfreundlichen makler diese Entschädigung zu zahlen.

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