mündliche kündigung? was tun?

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6 Antworten

Kündigungen müssen seit dem 01.05.2000 zwingend schriftlich gegenüber dem anderen Vertragspartner erklärt werden. Während vor dem 01.05.2000 der mündliche "Rauswurf" aus dem Betrieb noch als Kündigungserklärung des Arbeitgebers durchgegangen ist, kann sie heute mangels Schriftform das Arbeitsverhältnis nicht mehr beenden.

http://www.arbeitsrecht-ratgeber.de/arbeitsrecht/kuendigung/content_03_01.html

Die mündliche Kündigung ist natürlich nicht rechtskräftig.

Dazu § 623 BGB:Die Beendigung von Arbeitsverhältnissen durch Kündigung oder Auflösungsvertrag bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform;die elektronische Form ist ausgeschlossen.

§ 623 BGB. Eine mündliche Kündigung ist unwirksam.

http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsrecht_(Deutschland)#BeendigungeinesArbeitsverh.C3.A4ltnisses

da hat er wohl nochmal glückgehabt... ok kommt auch darauf an was er angestellt hat

angestellt hat er gar nix. nur die wahrheit ausgesprochen weil sonst niemand genug a*****rsch in der hose hatte. und das war dann die "retourkutsche"...

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@Ische84

ich kenne die genauen umstände nicht .. nacher hat er was gemacht was eine fristlose kündigung oder gar eine anzeige rechtfertigt. deswegen kann man das durchaus als nette gesteh sehen und man sollte es hinnehmen

ich will jetzt auch nicht partei für eine seite ergreifen.... dafür fehlen mir infos

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@Blubius

er hat auf nachfrage des chefs, warum man immer so lang braucht, die wahrheit gesagt. daraufhin kam vom chef die aussage das er sich was anderes suchen soll. u als das öffentlich wurde haben alle bis auf 2 dem chef mächtig contra gegeben (es sei der größte fehler ihn zu entlassen etc...) u seitdem ist chef stil u geht meinem mann aus dem weg. er hat definitiv nix getan was eine fristlose kündigung zur folge hätte.

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@Ische84

dann sollte er das erstmal ignorieren und warten was am 1.ten april passiert. in küchen z.b. ist das machmal der normale ton und es geht da ziemlich rau zu.

allerdings lese ich zwischen den zeilen was herraus... ich verwette meinen hintern das er den chef auch übelst beleidigt hat und oder es fehlte ihm die nötige sachlichkeit.

ihr solltet euch einen anwalt suchen. kann durchaus sein das er den job zumindest vorerst behalten kann. bovor ihr was falsch macht und ihm einen grund gebt ihn wirklich fristlos zu kündigen

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@Blubius

er hat weder den chef in irgendeiner form angegriffen, noch kollegen namentlich genannt. er hat ie antwort wahrheitsgemäß, aber nicht personenbezogen, gegeben.

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@Blubius

Da eine fristlose Kündigung jetzt eh sinnlos wäre und Du sowieso viel interpretierst, finde ich den Begriff nette Geste bei einer Kündigung eher fehl am Platze.

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Meines Wissens muss eine Kündigung schriftlich erfolgen.

nein, eine Kündigung bedarf der Schriftform

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