Mündliche Kündigung in der Ausbildung

3 Antworten

Der Chef möge doch mal den Kunden anrufen und nachfragen, wer ihn beraten hat. Das würde ich als Azubi nicht akzeptieren und mich wehren!

Es ist auch kein Diebstahl oder Unterschlagung. Wenn der Chef nicht einlenkt, die IHK anrufen.

ja das habe ich dem chef auch gesagt er sollte die Kunden doch anrufen die erinnern sich ja an den verkäufer wenn sie ihn sehen zumindest. Man wirft aber Diebstahl vor und eine Abmahnung hat die Auszubildende auch nicht bekommen sondern nur fristlos gekündigt mündlich und jetzt erstmal freigestellt bis die Zentrale entscheidet. Negativ für die Auszubildende ist das sie nicht nachweisen kann außer jetzt die Kunden vll aber am Ende zählt doch was der Betrieb schriftlich vorliegen hat und da wäre das das die Auszubildende das geändert hat und die Proviosion dafür bekommen hat

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@farfalla26

Wie bereits gesagt: das ist kein Grund, schon gar nicht für eine fristlose Kündigung. Dann eben IHK ... und lass Dich versetzen!

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Kündigungen müsse IMMER schriftlich erfolgen! Und bevor man überhaupt gekündigt werden kann, MUSS eine schriftliche Abmahnung erfolgen! Erst wenn der AN mehrfach (ungefähr 3 x in einem Jahr) den gleichen Fehler begangen hat, kann ihm gekündigt werden. Sollte es in dem Betrieb einen Betriebsrat geben, müsste auch dieser der Kündigung zustimmen.

Gehen Sie am besten zur zuständigen IHK (die ist ja für Ausbildungsverträöge zuständig) und berichten Sie dort von dem Problem.

Und bevor man überhaupt gekündigt werden kann, MUSS eine schriftliche Abmahnung erfolgen!

Azubis nach der Probezeit können nur aus wichtigem Grund gekündigt werden. Ein wichtiger Grund würde auch bei einem normalen Angestellten eine außerordentliche Kündigung rechtfertigen. Einer vorherigen Abmahnung bedarf es dafür nicht generell - z.B. bei Betrug, Diebstahl oder Tätlichkeiten.

Erst wenn der AN mehrfach (ungefähr 3 x in einem Jahr) den gleichen Fehler begangen hat, kann ihm gekündigt werden.

Auch dafür (3x in einem Jahr) finde ich keine Rechtsgrundlage. Wurde eine Pflichtverletzung wirksam abgemahnt, kann eine einmalige Wiederholung dieser Pflichtverletzung eine Kündigung rechtfertigen.

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da hat sie meiner meinung nach einen großen fehler gemacht. sie hat eigenmächtig die verträge geändert damit sie provisiojn bekommt. ob sie den verkauf gemacht hat oder nicht spielt hierbei gar keine rolle.

sie hätte sobald sie merkt das sich jemand anders den verkauf unter den nagel reißt melden müssen und ihre abteilungsleiterin oder ähnliches auf den mißstand hinweisen müssen.

eigenmächtig ändern, das geht wirklich nicht

ist das denn ein kündigungsgrund? und muss da nicht eine abmahnung erfolgen in schriftlicher form erst? und ist das diebstahl?

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@farfalla26

ich sehe hier eindeutig ein fehlverhalten ihrerseits. ob das eine kündigung rechtfertigt mag ich nicht beurteilen. da es aber nicht ein einzelner kaufvertrag war sonder es sich um einen beachtlichen schaden handelt. sehe ich hier das recht beim AG, da sie keinerlei beweis vorbringen kann die verkäufe getätigt zu haben. so das er hier auf abmahnung verzichtet und wegen diebstahl kündigt. mag zwar hart sein aber dennoch nicht ungerechtfertigt. wenn man sich die reine sachlage ansieht.

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