Münchner Abkommen

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5 Antworten

Das Sudetenland war überwiegend deutschsprachig geprägt, war aber faktisch seit 1918 Teil der Tschechoslowakei. Seit 1933 forderten die Sudetendeutschen zunehmend ihr Unabhängigkeit von der Tschechoslowakei. Dies kam Hitler für seine Eroberungspolitik in Osteuropa sehr gelegen. Durch das Münchener Abkommen wurde schließlich die Eingliederung des Sudetenlandes ins Deutsche Reich gewährt. http://www.geschichte-abitur.de/lexikon/uebersicht-drittes-reich/muenchener-abkommen 

Das Sudetenland ist heute Teil von Tschechien, kann aber gut sein das die Sudeten als Deutsche anerkannt werden wie die russichen Aussielder die ohne Probleme zurück nach Deutschland kommen dürfen aufgrund ihrer Abstammung.(Wobei ich mir um die Uhrzeit nicht mal mehr sicher bin ob diese Reglung noch besteht)

Das Sudetenland war eines der Gebiete die durch die Versailler Verträge von 1919 vom Reich abgespalten wurden, daher wurde durch das Nazi-Regieme die "friedliche" Wiedererschließung des Sudetenlands als Heimkehr gefeiert. Das Problem an den Münchner Abkommen war, dass die Tschechen innerhalb der Konferenzen, bei denen der Verbündete Italien sowie die von Friedenserhaltung geblendeten Engländer und Franzosen Teilnahmen, keinen Platz fanden.Wodurch sie ihre Gebiete, LEGITIMIERT durch die anderen Teilnehmer, ohne Recht auf Mitsprache verloren.Deshalb entstanden wahrscheinlich diese Konflikte...

Ist leider nur bestehendes Halbwissen und schnell angelesenes Wiki-Wissen, aber ich hoffe es hilft trotzdem :)

Das "Sudetenland" gehörte nie zu Deutschland, sondern zu Böhmen und Mähren, damit zu Österreich. Es stellte eine wirtschaftliche Einheit, in den Gebieten lebte immer auch eine Minderheit Tschechen.

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Die Tschechoslawakei war ein infolge des ersten Weltkriegs geschaffener Vielvölkerstaat, in dem sich die Sudetendeutsche Minderheit nicht "wohl fühlte" Es gab (von Deutschland unterstützte) Gruppen, die für den Anschluss an das Großdeutsche Reich waren und die deshalb in Konflikt mit der tschechischen Bevölkerungsmehrheit und der Regierung gerieten. Wie ein künstlich geschaffener Staat auseinanderbrechen kann, hat man ja in jüngerer Vergangenheit erst in Jugoslawien gesehen. Und die Querelen in Albanien-Kosovo-Montenegro halten immer noch an. Die Sudetendeutschen wollten nicht aus Unzufriedenheit ihre Heimat verlassen und nach Deutschland auswandern, sondern dass das von ihnen besiedelte Gebiet zu Deutschland gehören solle. Und diese Abspaltung versuchten die Tschechen zu verhindern. Erst einmal haben die Sudetendeutschen "gewonnen" und gehörten durch das Münchner Abkommen zu Deutschland. Nach dem verlorenen Krieg haben sie dann die Zeche bezahhlen müssen und wurden aus ihrer Heimat vertrieben.

Das Sudetenland gehört zu Tschechien. Ohne dass es von seiten Deutschlands irgendwelche Ansprüche darauf gibt.

Danke, ihr habt mir sehr weiter geholfen! :)

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