MPU wird 8 Monate vor Sperrzeitende gefordert und Fristverlängerung abgelehnt. Ist das Rechtens?

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8 Antworten

Danke für eure Antworten.

So wie es sich nun rausgestellt hat wollen sie mir auch die fahrerlaubnisfreien Fahrzeuge also Fahrrad verbieten. Und deshalb soll ich sofort eine MPU machen. Es geht mir auch nicht um die Werte in 6 Wochen sondern um die Tatsache, das eine MPU ohne Vorbereitung und Auseinandersetzung mit dem Problem was zu meiner Trunkenheitsfahrt geführt hat, erfolgreich sein wird.

Das weitere Problem ist, wenn ich jetzt diese MPU ohne Vorbereitung mache, bekomme ich ebenso eine Sperre von 1 Jahr um wieder eine MPU zu machen. Von den 500 Euro die ich quasi aus dem Fenster schmeisse garnicht zu reden.

Das ist doch alles so ein Mist. Ich habe einen großen Fehler gemacht und bin mir darüber im Klaren und muss die Konsequenzen trage. Aber das mit der vorzeitigen MPU passt mit der Sperre (in der man sich mit dem Problem auseinander setzen muss) nicht zusammen.

Weiss nicht was ich machen soll.

Ich muss mich bis nächste Woche beim Amt vorstellen und Bescheid geben.

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Kommentar von Pedigree777
22.10.2010, 23:31

War jetzt beim Amt. Da ich die MPU nicht mache, hab ich nun ein Fahradverbot und sonstige Gerätschaften mit Rädern bekommen und muss für den Schrieb 150 € zahlen. Hat das schon mal jemand von euch bekommen? Ich kenne das garnicht. ANgeblich ist das schon seit 1999 so.

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Lege Widerspruch dagegen ein...ich habe auf dem Gebiet zwar wenig Ahnung (auch wenn ich das gerade studiere), aber hier hat irgendjemand keine Ahnung was er dir gechrieben hat.

Schreib ganz freundlich als Begründung rein, dass du ja derzeit gar keine Fahrzeuge führen kannst/darfst, weil dein Führerschein einkassiert wurde. Ergo geht auch keine Gefahr von dir aus... Das sollen die dir dann erst mal begründen!!! Ich seh da nämlich nichts was dagegen spricht (Ausnahme wär, wenn du noch mit deinem Fahrzeug unterwegs wärst).

Wenn du sie ärgern willst: Schreib das ganze nicht selbst, sondern geh hin und lass das von jemandem zur Niederschrift aufnehmen...mir persönlich wär so eine Situation schon recht unangenehm und vor Ort kann man in solchen Fällen dann manchmal auch schon einiges mehr klären

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Finde es schrecklich, daß manche immer ihren Senf dazu geben müssen, ohne Ahnung zu haben... Fakt ist, wenn man die MPU bestehen möchte, muss mann eben ein Jahr lang seine Leberwerte abgeben. Dahin zu gehen, ohne diese BescheinigungEN zu haben, kann man sich sparen, ist nur rausgeschmissenes Geld. Deshalb hat Pedigree absolut recht, wenn er nicht hingehen will. Das hat nix mit "weitergesoffen" zu tun, sondern nur mit klarem Menschenverstand. Ansonsten denke ich auch, daß bei der Behörde da etwas schief gelaufen ist, kommt mir ganz schön komisch vor, da eine Aufforderung zur MPU entweder nach einem Ereignis, das nicht zur Entziehung der Fahrerlaubnis geführt hat - oder nach einem Neuantrag der Fahrerlaubnis kommt. PS: Du kannst dich auch in verschiedenen Foren im Net ganz gut auf die MPU vorbereiten, das ist definitiv kostengünstiger als ein Kurs!

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Müßte man dein Urteil können, was genau war. Es kann auch sein das dich jemand gemeldet hat das du immer noch trinkst. Ich denke du kannst Einspruch erheben , weil du im moment nicht in der Lage bist es zu bezahlen.Dagegen können sie nix machen, außer sie teilen dir mit, das sie die kosten übernehmen. Aber wo ist das Problem, wenn du trinken total absetzt 4 Wochen ist deine Leber bei normaler gesundheitlicher gegebenheit sauber. Allso melde dich an und bis Termin bekommst vergeht auch noch Zeit. Ansonsten geh zum Hausarzt und las dich krank schreiben. Das schick dann zur TÜV stelle.

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Zunächst mal ist anzumerken, dass dieser Thread -sehr wohltuend- fast fehlerfrei gepostet ist. Danke dafür.

In Beantwortung Ihrer Frage ist offensichtlich, dass -da Ihrerseits kein Antrag gestellt wurde- hier ein Fehler der FEB vorliegt.

Natürlich kann eine MPU nur angeordnet werden, wenn im Rahmen eines Antrages -10 Wo vor Ablauf der Sperrfrist- Eignungszweifel aufgetaucht sind.

Sie scheinen sich richtig verhalten zu haben; Vorbereitung + Abstinenzkontrollprogramm sind wichtig.

Ich denke, ein Anruf + ein klärendes Gespräch bei der FEB helfen hier; auch in Behörden passieren manchmal Missgeschicke.

Lassen Sie uns wissen, wie's ausgegangen ist.

Gruss v.d. sonnigen Insel Fehmarn

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Ja, ist doch ganz klar. Für Dich zwar Scheiß... aber dennoch nachvollziehbar. Dies kommt jetzt aus diesem Grund ganz unverhofft: Wenn Du bisher weitergesoffen hast, wie bisher - man merkt es an den Leberwerten. Wenn der Test für Dich voraussehbar ist, dann hörst Du eben einige Zeit vorher mit dem Alkohl auf und Deine Leberwerte sind in Ordnung. UND DAS GEHT JA NUN MAL GAR NICHT. Deshalb kommen solche Sachen ohne Vorwarnung. Die wollen kontrollieren, ob Du wirklich trocken bist, oder Dich einfach nur kurz vor knapp zusammennimmst. Und Deiner Frage nach zur urteilen, haben sie ja einen Volltreffer gelandet: Warum möchtest Du denn jetzt Deine Leberwerte nicht testen lassen??? Wenn Du ja soooo trocken bist, haste doch nichts zu befürchten!

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Kommentar von nadine120785
14.10.2010, 21:54

bis November hat er aber auch noch ausreichend Zeit sich vom Alkoholspiegel her etwas runterkommen zu lassen...wenn ich sowas feststellen will ist die Frist definitiv nicht über zwei Wochen...

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Irgendetwas ist hier ganz faul ...

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Die Aufforderung zur Vorlage eines MPU-Gutachtens kann erst dann kommen, wenn man nach einer Entziehung eine neue Fahrerlaubnis beantragt hat. Denn dann muss die Eignung des Antragstellers geprüft werden und dazu gehört bei einer Entziehung aufgrund von Alkohol Alkohol ab 1,6 Promille zwingend die Vorlage eines MPU-Gutachtens.

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Solange man aber nach einer Entziehung der Fahrerlaubnis keine neue beantragt hat, kann auch keine MPU angeordnet werden. Vielleicht will der Betroffene ja gar keine neue Fahrerlaubnis?

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Man will die also das Führen von Fahrzeugen verbieten - ob man da etwa z.B. an fahrerlaubnisfreie Fahrzeuge wie Mofas und Fahrräder denkt? Möglich wäre das ...

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Könntest du vielleicht mal ein paar nähere Einzelheiten zu den Umständen schildern, die zur Entziehung deiner Fahrerlaubnis führten?

Wieviel Promille hattest du?

War es das erste mal, dass du mit Alkohol auffällig wurdest?

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Leider kann ich erst morgen früh wieder antworten...

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Kommentar von nadine120785
14.10.2010, 22:07

bei dem mit dem beantragen stimme ich dir soweit ich weiß zu...

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Kommentar von Kehrwisch
14.10.2010, 22:44

Wer den Führerschein entzogen bekommt, darf auch keine Mofa mehr fahren. Lediglich Fahrräder sind noch erlaubt.

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Dann ist dein Lappen ganz weg. Das muß ja eine deftige Trunkenheitsfahrt gewesen sein.

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