Mpu nach Verzicht auf Führerschein?

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3 Antworten

Hallo Xtine93,

die Sachlage ist folgende:

Durch die Aufforderung zum FÄG wurde dir von der FSSt. die Möglichkeit geboten, die Zweifel an deiner Fahreignung, auszuräumen.

Dieser Aufforderung bist du (leider) nicht nachgekommen und somit ist der logische (und auch ganz legale Weg), dass du nun eine MPU absolvieren musst.

Ein Anwalt nützt dir da leider gar nichts, denn gegen eine MPU-Anordnung kann nicht geklagt werden.

Allerdings vervierfachen sich die Kosten dadurch nicht, denn die MPU kostet nicht mal das doppelte eines FÄG.

Was zu Buche schlägt sind evtl.e Abstinenznachweise, wobei die MPU mitunter auch mit "Kontrolliertem Kiffen" bestanden werden kann (da braucht man dann gar keine Nachweise). Gerade wenn man nicht im Straßenverkehr angetroffen wurde, besteht diese Möglichkeit durchaus....

Generell gilt:

Vereinbar mit einer Fahrerlaubnis sind:

-Probierkonsum

-ggl. Konsum MIT Trennvermögen

Mach dich, wenn du willst, dazu mal beim Forum "Verkehrsportal" schlau, die User dort können dich auf diese MPU entsprechend vorbereiten.

Hast du den Drogen abgeschworen und willst deine MPU mit Abstinenz bestehen, solltest du mind. 6 Monate Nachweise haben - das es generell 12 Monate sind, stimmt nicht.

Gruß Nancy

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Da Du kein ÄG abgegeben hast vermutet die Führerscheinstelle dass Du konsumierst und daher wohl ungeeignet zum Führen eines Kraftfahrzeuges bist. Das ist auch alles vollkommen legal. Du hättest den Gegenbeweis (das ÄG) machen können, hast Du aber nicht. Dass es nun erheblich teurer wird hast Du also selbst zu verantworten, vielleicht hättest Du dich davor mal schlau machen sollen was es mit dem ÄG auf sich hat und welche Konsequenzen es hat der Aufforderung dazu nicht nachzukommen.

Jetzt kannst Du inkl. MPU-Vorbereitung und Abstinenznachweise mit Kosten zwischen 1500.- und 2000.- EUR rechnen. Und keine Garantie das Du die MPU dann auch gleich beim ersten Mal bestehst.

Ich wünsch DIr aber trotzdem viel Glück dabei!

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Ja das kann sein, damit hast du deine Schuld eingestanden mit den Verzicht auf den Führerschein. Das ist klar das du nun eine MPU machen musst.

Du hättest dich besser von einen Anwalt beraten lassen sollen, ist. An deiner Stelle würde ich jetzt mal eine Beratung von einen Anwalt nehmen und das nach forschen lassen ob man da nichts machen kann. Ich drücke dir die Daumen und nächstes mal bevor du sowas machst lass ruhig einen Fachmann drüber schauen.

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Xtine93 11.02.2016, 18:54

Aber nur weil ich nicht so locker 500Euro beiseite hatte, muss ich jetzt das mindestens 4fache zahlen und mich so einem Stress einer mpu unterziehen?

Die haben ja keinerlei beweise, dass ich was konsumiert hab! Trotzdem muss ich ein jahr Abstinenz nachweisen? 

Und zum VerkehrsPsychologen, obwohl ich nicht am Steuer war?

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