MPU bei THC<1ng/ml Blut?

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5 Antworten

Die Einstellung nach § 170 StPO betrifft allein das strafrechtliche Ermittlungsverfahren (vermutlich wegen § 316 StGB).

Polizei bzw. Staatsanwaltschaft interessieren sich nicht für Deine Fahrerlaubnis. Aber es erfolgt eine Meldung an die Führerscheinstelle - wie Du inzwischen feststellen durftest.

klage gegen diese staatliche Willkür

Von welcher Willkür sprichst Du? Das ist bisher alles völlig im Rahmen des Normalen. Die FSST möchte nun klären, ob es evtl. Zweifel an Deiner Fahreignung gibt. Wenn Du verweigerst, wird vermutlich eine MPU angeordnet.

PS: Ironischer weiße hatte ich mit 17 (Heute 19) eine Sondererlaubnis bekommen, das ich alleine zur Berufsschule fahren darf.

Mir entgeht der Zusammenhang. Diese Sondererlaubnis bezog sich sicherlich nicht auf das Fahren unter Rauschmitteln.

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Kommentar von Chakly
28.07.2016, 22:33

Willkür in dem Sinne, da es nicht gerade sehr üblich ist, das man etwas bekommt wenn man unter 1ng/ml ist. 

Ironie dabei ist folgende, um diese Erlaubnis zu bekommen muss man eine psychologische Untersuchung absolvieren und eine MPU würde genau das beinhalten.

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Wie hoch war denn der Aktivwert genau? Wurden evtl. noch andere Substanzen in deinem Blut gefunden? Hast du gegenüber der Polizei Aussagen zu deinem Konsumverhalten gemacht? Bist du früher bereits mit Drogen aufgefallen?


Nun dachte ich mir es zu verweigern und klage gegen diese staatliche Willkür zu erheben.


Wenn du das FÄG verweigerst wird dein FS erstmal entzogen. Dagegen kannst du dann versuchen zu klagen - läufst in der gesamten Zeit aber zu Fuß...


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Kommentar von Chakly
29.07.2016, 12:07

Mein Aktivwert lag unter 1ng/ml und dies ist unter der Gesetzlichen Grenze, weiter werte habe ich nicht, andere Substanzen kann ich definitiv ausschließen. Den Konsumverhalten habe ich in jeglicher Form abgelehnt.

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Ist vollkommen legal. Du wurdest mit Drogen im Blut erwischt. Ganz logisch dass nun die Führerscheinstelle vorstellig wurde und ein FÄG zur Klärung deiner Konsumgewohnheiten fordert. Du kannst dem nun "freiwillig" nachkommen oder eben nicht. Und wenn nicht wird Dir halt der Führerschein entzogen und eine MPU steht an. Das ist keine staatliche Willkür sondern schützt uns andere Autofahrer und sonstigen Verkehrsteilnehmer vor Leuten die regelmäßig Drogen konsumieren und trotzdem fahren wollen. Und klagen dagegen bringt gar nichts da es sich um einen Verwaltungsakt handelt.

Du konntest offensichtlich Drogen konsumieren aber jetzt, wo Du die Konsequenzen tragen sollst jammerst Du rum. Zeugt nicht gerade von Einsicht.

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Kommentar von Chakly
29.07.2016, 12:03

Es geht darum, das auch wenn du Tage davor etwas konsumiert hast und vollkommen nüchtern gefahren bist, du dennoch den Führerschein abgenommen bekommst. Da ist als wenn du Samstags weg gehst und Alkohol trinkst und dann Montags auf die Arbeit fährst und deswegen den Führerschein abgenommen bekommst.

Ich gebe dir ganz recht man sollte Eigenverantwortung haben, jedoch sehe  ich keinen Fehler gemacht zu haben. Vielleicht siehst du das als stur an, jedoch habe ich mir darüber Gedanken gemacht und bin bei diesem Entschluss geblieben.

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Wie hoch war denn der THC-COOH Wert?

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Kommentar von Chakly
28.07.2016, 19:34

Dazu stand nichts dabei. Den einzigen Wert den ich habe war THC < 1ng/ml.

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