MPC im IS-LM Modell?

1 Antwort

Nun, richtig erkannt, bei hoher MPC steigt Y mehr als bei niedriger.

Und warum, weil eben das "Mehr" an Geld nicht gespart wird, sondern auf den Kopf gehauen.

Wenn Du dir vorstellst, MPC wäre Null, also das gesamte zusätzliche Geldangebot würde "gespart", also auf dem Markt angeboten, was würde mit dem Zins passieren ?

Und dann kannst dir zusammenreimen, ob der Zins bei hoher MPC mehr oder weniger zurückgeht als bei niedriger MPC.

wenn mpc 0 ist dann ist ja auch der zins 0 (liquiditätsfalle oder?) dann müsste der zins bei der höheren Mpc weniger stark zurückgehen oder? 

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@Raikulol

hmm, also die Schlussfolgerung zur Antwort hast Du ja gefunden, ich würde auch auf jeden Fall Antwort a wählen. Dadruch das viel des erhöhten Geldangebotes ( der zusätzlichen Kaufkraft ) in den Konsum und nicht in die Ersparnis ( Geldanlage ) fließt, steigt Y stärker und i fällt weniger.

Die Schlussfolgerung über den Zins halte ich nicht für ganz richtig. MPC ist ja als marginale Konsumneigung definiert, d.h. Konsum aus zusätzlicher Kaufkraft. Man kann dennoch aus der bereits vorhandenen Kaufkraft konsumieren, so dass bei einer fehlenden Grenzneigung zum Konsum der Zins nicht zwangsläufig Null sein müsste meiner Meinung nach.

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