Motorschaden kurz nach Reparatur . Haftung?

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2 Antworten

Ich sehe hier durchaus ein Verschulden der Reparaturwerkstatt. 

Es gibt hier verschiedene Möglichkeiten: 

1. Die kaputte Kopfdichtung wurde gar nicht gewechselt. Damit hätten wir das Verschulden ganz einfach geklärt. 

2. Die neue Kopfdichtung wurde nicht fachgerecht eingebaut. Auch hier hätten wir ein Verschulden der Reparaturwerkstatt, welches aber zu beweisen wäre. 

3. Die Kopfdichtung wurde fachgerecht erneuert, aber evtl. ein Riss im Zylinderkopf übersehen. Auch hier haben wir ein Verschulden der Reparaturwerkstatt, welches zu beweisen wäre. 

Wie ich es drehe und wende, komme ich immer auf ein Verschulden der Werkstatt. Die Werkstatt hat die Reparatur so vorzunehmen, dass sie erfolgreich ist. Ist sie dazu nicht in der Lage, muss sie dies dem Kunden mitteilen. 

Hier solltet ihr zunächst auf die Werkstatt zugehen und die fachgerechte Reparatur des Motorschadens auf Rechnung der Werkstatt verlangen. Falls dies abgelehnt wird, werdet ihr um den Besuch bei einem Anwalt wohl nicht herum kommen. 

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Man muss da wirklich abwarten, was die Motorzerlegung ergibt. Der jetzige Defekt ist glaube ich kein anderer, als der vor der ersten Zylinderkopfreparatur. Denn dieses massive Symptom (Öltank voll Wasser, Kühlertank leer) deutet darauf hin, dass der Motorblock einen massiven Riss hat und nicht auf eine defekte Zylinderkopfdichtung. Vermutlich hat der Motorblock schon vor der ersten Reparatur einen Riss gehabt und wurde nicht als solcher erkannt. Schöner Schlamassel. Deine Reparaturfirma ist da mit verantwortlich, weil sie sich die erste Diagnose vermutlich zu einfach gemacht hat und die wahre Ursache nicht erkannt hat. Schöner Schlamassel. Mein Beileid.

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