Motorroller, wie viele Kilometer Weg zur Arbeit könnten mir zugemutet werden?

4 Antworten

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(3) Aus personenbezogenen Gründen ist eine Beschäftigung einem Arbeitslosen insbesondere nicht zumutbar, wenn das daraus erzielbare Arbeitsentgelt erheblich niedriger ist als das der Bemessung des Arbeitslosengeldes zugrunde liegende Arbeitsentgelt. In den ersten drei Monaten der Arbeitslosigkeit ist eine Minderung um mehr als 20 Prozent und in den folgenden drei Monaten um mehr als 30 Prozent dieses Arbeitsentgelts nicht zumutbar. Vom siebten Monat der Arbeitslosigkeit an ist dem Arbeitslosen eine Beschäftigung nur dann nicht zumutbar, wenn das daraus erzielbare Nettoeinkommen unter Berücksichtigung der mit der Beschäftigung zusammenhängenden Aufwendungen niedriger ist als das Arbeitslosengeld.

4) Aus personenbezogenen Gründen ist einem Arbeitslosen eine Beschäftigung auch nicht zumutbar, wenn die täglichen Pendelzeiten zwischen seiner Wohnung und der Arbeitsstätte im Vergleich zur Arbeitszeit unverhältnismäßig lang sind. Als unverhältnismäßig lang sind im Regelfall Pendelzeiten von insgesamt mehr als zweieinhalb Stunden bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs Stunden und Pendelzeiten von mehr als zwei Stunden bei einer Arbeitszeit von sechs Stunden und weniger anzusehen. Sind in einer Region unter vergleichbaren Arbeitnehmern längere Pendelzeiten üblich, bilden diese den Maßstab. Ein Umzug zur Aufnahme einer Beschäftigung außerhalb des zumutbaren Pendelbereichs ist einem Arbeitslosen zumutbar, wenn nicht zu erwarten ist, dass der Arbeitslose innerhalb der ersten drei Monate der Arbeitslosigkeit eine Beschäftigung innerhalb des zumutbaren Pendelbereichs aufnehmen wird. Vom vierten Monat der Arbeitslosigkeit an ist einem Arbeitslosen ein Umzug zur Aufnahme einer Beschäftigung außerhalb des zumutbaren Pendelbereichs in der Regel zumutbar. Die Sätze 4 und 5 sind nicht anzuwenden, wenn dem Umzug ein wichtiger Grund entgegensteht. Ein wichtiger Grund kann sich insbesondere aus familiären Bindungen ergeben

sagt SGBIII §121 dazu

Wenn du mehr Ausgaben als Einnahmen hast, könntest du den Job ablehnen, im Winter wird man dir sagen musst du dich zur Fuß oder mit Bus und bahn durchmogeln. ( ist leider so ich hatte im Winter bei einem 400€ Job teilweise Anfahrzeiten ( ohne Rückfahrt) von 2,5STD)

Es ist durchaus zumutbar eine Fahrzeit von bis zu einer Stunde je Richtung zu haben.

Das wären ja dann etwa 50 Kilometer. Wenn es dann tierisch regnet oder im Winter eisig ist, kann einem das wirklich zugemutet werden, solche Fahrten mit dem Motorroller bei jedem Wetter?

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@thinking1

JA, es gibt kein falsches Wetter sondern nur falsche Bekleidung. Das gehört zum Leid und zur Freude der Zweiradfahrer. Bei schönem Wetter genießt Du den frischen Wind um die Nase, während die Autofahrer im Auto schwitzen. Und morgen sieht die Welt dann anders aus. Das Leben ist nun mal kein Wünsch-Dir-Was.

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